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Peter Herrmann
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Die Zeitwende
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ichrrr weiß Alles überr dichrr. Alles.

Diesen bedeutungsschwangeren Satz sollte ich nun öfters von Herrn Enrico zu hören bekommen. Diese hingeworfene Überlegenheit regte mich ungemein an, bei den weiteren, vielen Wochen andauernden Beschimpfungen anwesend zu bleiben um zu erfahren, wie lange das eidgenössische Gespann wohl durchhalten würde und was hinter dieser tiefen Philosophie wohl steckt.

Zunächst gewann die Aussage dadurch an erheblicher Bedeutung, weil mir kurz nach dem unfreiwilligen Kennenlernen dieser beiden Gesellen bei einem Einbruch mein Computer gestohlen wurde, der, wie es nicht sein sollte, nur im Standby-Betrieb war. Sprich, ein Kennwort zum Stöbern nicht nötig war solange man dafür sorgte, dass die Stromzufuhr nicht unterbrochen wurde.

Statt die Kunst zu bedienen spielte sich das Leben in den Niederungen zwischenmenschlicher Beziehungen ab. Doch nun, als Einleitung, zum Briefwechsel mit Alice, von der ich mir zu diesem Zeitpunkt noch Beistand erhoffte.


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Erneute Gewaltandrohung

 

Datum: 8. Februar 2015
An: "ChezAliceTogo@hotmail.com"
Betreff: Erneute Gewaltandrohung

Chère Alice,

soeben habe ich von deinem Enkel unter Androhung von Gewalt verboten bekommen, dir noch ein Mail zu senden.

Darf er nun schon über dich bestimmen?

Da mein letztes Mail an dich ohnehin unbeantwortet blieb, gehe ich davon aus, dass du keine Mails mehr möchtest und werde dem nachhaltig unterstrichenen Wunsch deines Enkels nunmehr Folge leisten.

Gruß von Peter

Von meinem iPhone gesendet


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Re: Erneute Gewaltandrohung

 

Am 08.02.2015 um 19:31 schrieb Alice Chez <chezalicetogo@hotmail.com>:

Lieber Peter,
es tut mir leid, der wird glaube ich langsam verrückt!!!! Morgens säuft er schon sein Bier und zwar nicht nur eins. Wenn ich ihn einmal normal erwische, werde ich ihm sagen, wer hier was zu sagen hat oder nicht!!! Wir schreiben uns Mail ohne jemanden zu fragen, oder! Ich weiss nicht warum der so blöd reagiert? Also, bitte mache Du wie Du möchtest!!! Ich wünsche Dir trotzallem einen schönen Abend, vergiss ihn.

Liebe Grüsse
Alice


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Re: Re: Erneute Gewaltandrohung

 

Von: Galerie Peter Herrmann <info@galerie-herrmann.com>
Datum: 9. Februar 2015 10:10:00 GMT
An: Alice Chez <chezalicetogo@hotmail.com>
Betreff: Re: Erneute Gewaltandrohung

Chère Alice,

es freut mich zu lesen, dass das nichts mit dir zu tun hat. Die Selbstverständlichkeit mit der dein Enkel mir diese Unverschämtheit reingedrückt hat, ließ mich befürchten, nun wärst auch du mit mir sauer. Wie gesagt, ich bin sehr froh über deine Antwort.

Die zwei Nachwuchshelden der Arbeit machen sich gerade überall unbeliebt. Mich hat dein Enkel im speziellen erkoren. Er verfolgt mich geradezu. Wo ich auch bin, kommt er und pöbelt mich an. Langsam glaub ich wirklich, ich bin in einem Irrenhaus.

Überall stellt er sich als dein Enkel vor um von deinem Ruf zu profitieren. Übrigens wird kolportiert, dass da noch weitere Mittelchen zum Aufputschen im Spiel seien. Ich kann das natürlich nicht bestätigen, aber wenn er seinen Auftritt in der Auberge 4 vents oder im Coté Poulé hatte, wird später so darüber geredet.

Die Geschichte mit meinem gestohlenen Computer hast du wahrscheinlich schon gehört. Vermutlich aber wieder mit einer verleumderischen Interpretation. Ich habe mich völlig korrekt verhalten und meine Schritte immer mit mehreren Personen abgesprochen um keinen Fehler zu machen.

Wie ich schon sagte. Gerne komme ich wieder, aber erst, wenn "die Luft rein ist" Ich würde es im Moment nicht ertragen, deinem Nachwuchs bei dir über den Weg zu laufen.

Gruß von Peter


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Nun will mich dein Enkel töten

 

Von: Galerie Peter Herrmann <info@galerie-herrmann.com>
Datum: 10. Februar 2015 13:09:24 GMT
An: "ChezAliceTogo@hotmail.com" <ChezAliceTogo@hotmail.com>
Betreff: Nun will mich dein Enkel töten

Gruß aus Lomé von Peter Herrmann


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Tötungsdrohungen

 

Von: Galerie Peter Herrmann <info@galerie-herrmann.com>
Datum: 10. Februar 2015
An: "ChezAliceTogo@hotmail.com"
Betreff: Tötungsdrohungen

Chère Alice,

gestern bin ich das erste Mal nicht weggegangen, obwohl dein Enkel und sein Schatten im Lokal hingen. In etwa einer Stunde fiel mindestens hundertmal lautstark das Wort "Arschloch". "Wenn ich Krieg wolle, bekäme ich den totalen Krieg". "Ich leg dich um du Sau" und und andere Schmeicheleinheiten kamen von dem sturzbetrunkenen Nachwuchs.

Es war vollkommen klar, dass Herr Enrico von deiner Tochter aufgeheizt wurde und sich von Mal zu Mal weiter in vollkommenen Blödsinn hineinsteigert. Ich habe es vermutlich Martin zu verdanken, dass er mich nicht tätlich angriff.

Erst als er im Lokal nichts mehr zu trinken bekam umarmte er alle Gäste um sich seiner "Freundschaften" zu versichern und ging.

Martin durfte nun einmal hautnah miterleben was ich seit Wochen zu erleiden habe. Frag ihn mal !!!!!

Weil ich nicht mit deinem Enkel auf die Straße gehe um mich zu prügeln, beschimpft er mich als Feigling.

Als ich kürzlich die Vorgehensweise gegen Rainer stoppte, weil ich vor der eigenen Härte Skrupel bekam, setzte unser Freund von der Botschaft dem Herrn "die Pistole auf die Brust" und zwang ihn mit angedrohten Konsequenzen dazu, den Kaufvertrag endlich herauszurücken. Statt anzuerkennen, dass ich diese polizeilichen Schritte nicht einleitete, werde ich nun von deinem Enkel als Aufschneider und Großmaul verhöhnt. Egal was ich mache, richtet er alles gegen mich.

Ich sei eine totale Null, ich werde in Deutschland gesucht, ich hätte mich ins Ausland absetzen müssen, er hätte dies dem deutschen Botschafter, der auch sein Freund ist, schon gesagt, er wird mich zugrunde richten ..........

All dies spricht sich rum. Tut das dir und deinem Lokal gut?

Gruß von Peter


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Der zweite Einbruch bei mir

 

Von: Galerie Peter Herrmann <info@galerie-herrmann.com>
Datum: 15. Februar 2015
An: "ChezAliceTogo@hotmail.com"
Betreff: Der zweite Einbruch bei mir

Chère Alice,

nachdem nun ein zweites Mal bei mir eingebrochen wurde, werden die Konstellationen immer klarer. Da das alles sehr umfangreich ist gehe ich nicht auf alles ein. Das werde ich später einmal nachholen.

Zunächst ist mal Eines wichtig. Sowohl Boga* als auch die Zwillinge kommen deshalb immer ungeschoren davon, weil sie mit der Gendarmerie zusammenarbeiten. Sie sind vermutlich Diebe und Informanten gleichzeitig. Ich kann dir das an vielen Details ausführen, hoffe aber, dass du mir einfach mal glaubst. Neben einer Reihe von mir mittlerweile bekannten Einbrüchen gehen auf deren Konto auch die Einbrüche bei Mariam. Die Anschuldigungen gegen sie sind, mit an 100% gehender Wahrscheinlichkeit, falsch und haltlos.

(Anmerkung: Dies erwies sich später als nur teilweise richtig. Es war genannte Mariam die vormalige Freundin von Mongo Doppelkinn, die sehr vermutlich hinter einigen der Einbrüche stand)

Dein Nachwuchsduo spielt, ohne dass sie vermutlich eine Ahnung davon haben, eine ganz unglückliche Rolle in dem Krimi als Informanten. Wenn sich dein Enkel mal ausgekotzt hat und vielleicht mal nüchtern ist, erkläre ich ihm, wer sein Gendarmenfreund ist.

Du weißt, ich gebe wenig Ratschläge, aber Boga* würde ich Hausverbot erteilen. Er ist eine oberüble Bazille, der dir und Anderen schon viel Leid zugefügt hat.

Gruß von Peter


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Mein Besuch bei dir

 

Von: Peter Herrmann <info@galerie-herrmann.com>
Datum: 16. Februar 2015 12:51:42 GMT+00:00
An: Alice Mettler <ChezAliceTogo@hotmail.com>
Betreff: Mein Besuch bei dir

Chère Alice,

ich habe mich sehr gefreut dich zu sehen und auch darüber, dass du gerade Gäste hast und über Deux-Trois und über die Anderen und dass die Farbeimer umfallen.

Weniger gefreut habe ich mich über Hohlkopf Enkel, der partout nicht begreifen möchte um was es sich dreht. Als ich meinem Majordomus Ahamed die Situation schilderte und dabei die lebhafte Gestik des Muskelmenschen imitierte warf der sich fast weg vor Lachen.

Wir kreisen gerade einen korrupten Gendarmen ein, der mit fast 100%er Sicherheit sowohl Beaugard als auch die Zwillinge deckt. Ich musste zwei Einbrüche mit großem Schaden erleiden und versuche, zu retten, was noch zu retten ist und dein Herr Enkel echauffiert sich, "er hätte keine Informationen weitergegeben". "Das müsse mit Bulle am Tisch ausdiskutiert werden". 

Dass der Bulle bei jedem seiner idiotischen Anrufe schnell rennt, - ist Enrico doch gerade eben wegen Informationen wichtig, glaubt der nun, er hätte einen Freund in Uniform fürs Leben. Geht es noch Naiver? Geht es noch dümmer? Als ich ihm erklären will, wie es sich verhält, macht er schon wieder eine Wortklauberei.

Ich sagte "er habe unbewusst !!!!! Informationen weitergegeben" er sagt, er rede nicht weiter, er gebe nie Informationen preis. Ich wollte auch gar nicht, dass er redet. Ich sagte, heute solle er nur mal zuhören. Seit Wochen redet nur er. Oh Herr lass Hirn herunter.

War der Commissair de Brigade Adjoint schon da? Wie heißt er nun? Bei mir ist er Herr Senou (also Nordist), bei euch Christian (also Südist) und sein Chef Commissair de Brigade nennt ihn nochmal anders.

Wenn ich die "Brigade Anti Gang" einschalte, ist der Hohlkopf Enkel ein Freund des Bullen. Ich komme extra noch vorbei, überwinde sämtliche Vorsätze, vergesse alle Beleidigungen und versuche, ihn aus der Schusslinie zu nehmen - und er will mit dem Uniformierten und mir vor allen Gästen ausdiskutieren ob er nun Informationen weitergegeben hätte oder nicht. Braucht man Phantasie um zu wissen was der Gendarm sagen wird?

Alice. An dem Punkt tust du mir wirklich leid. Dein Enkel ist eine schiere Beleidigung meiner Intelligenz. Ich empfinde tiefes Mitleid.

Gruß von

Peter


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Mein Besuch bei dir

 

Von: Peter Herrmann <info@galerie-herrmann.com>
Datum: 16. Februar 2015 12:55:13 GMT+00:00
An: Alice Mettler <ChezAliceTogo@hotmail.com>
Betreff: Mein Besuch bei dir | PS

die "Anti Gang" einzuschalten versuchen wir mit allen Mitteln zu vermeiden. Darum auch mein Besuch. Es gibt nur einen Moment, wo mir eventuell nichts anderes übrig bleibt, wenn ich noch den Restfunken Hoffnung auf einige meiner gestohlenen Dinge habe.

Gruß von Peter


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Mein Besuch

 

Betreff: Mein Besuch
Von: Peter Herrmann <info@galerie-herrmann.com>
Datum: 16. Februar 2015 18:20:55 GMT+00:00
An: Alice Mettler <ChezAliceTogo@hotmail.com>

Chère Alice,

habe vorhin mit dem Kommissar telefoniert. Natürlich hat er auch heute nichts von dem gemacht was er angekündigt hat. Als er davon zu sprechen begann, dass ich heute bei Alice gewesen wäre, zog ich es vor, eine schlechte Verbindung gehabt zu haben. Sein Ton wird zunehmend unverschämter. Übersetzt ungefähr so: "du kommst morgen ... "

Was ging ab?

Gruß von Peter


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Betreff: Dein Enkel | Avepozo Flat

 

Betreff: Dein Enkel | Avepozo Flat
Von: Peter Herrmann <info@galerie-herrmann.com>
Datum: 17. Februar 2015 13:20:53 GMT+00:00
An: Alice Mettler <ChezAliceTogo@hotmail.com>
Kopie: ...

Chère Alice,

nachdem ich heute schon soweit war, die "Brigade Anti Gang" einzuschalten, zog ich es noch einmal vor, das Kommissariat zu besuchen. Ich muss sagen: Sehr interessant. Zunächst hat Einiges eine neue Wendung bekommen.

Nachdem ich mich ein wenig über Vorgehensweisen mit dem Herrn CB Adjoint unterhielt und er mich bat, ich solle noch ein wenig warten, ihm wären aus mehreren Gründen die Hände gebunden, kamen wir auf deinen Enkel zu sprechen.

Nachdem ich ihm die gestrige Situation schilderte und dass ich versuchte, deinem Enkel klarzumachen, dass er "unwissentlich" dauernd Scheissinfos verbreitet, erhielt ich nickendes Verständnis. Als ich um Entschuldigung für meine nun direkte Ausdrucksweise bat und sagte, dein Enkel sei ein Idiot mit dem IQ einer Flasche Whisky erhielt ich wieder nickendes Verständnis. Ich erzählte ihm, wie mich Enrico am Schwanz an die Stoßstange anbinden wollte um mich durch Baguida zu ziehen, ich erzählte ihm, dass er mir den Schädel einschlagen wolle, ich erzählte ihm, dass er mich ständig vor Besuchern aufs Niederste beleidigt und ich versicherte ihm, dass ich deinem Arschlochenkel niemals etwas angetan noch ihn beleidigt hätte.

Enrico glaubt, der Kommissar wäre sein Kumpel. Ist er nicht. Enrico steht unter Beobachtung. Er ist mittlerweile als Bazille bekannt und wegen seiner Auftritte gefürchtet. Wegen jedem kleinen Scheiss ruft er "seinen" Kommissar an und der kommt dann prompt. Aber nicht als Freund. Das missversteht dein Enkel. Er kommt um Schlimmes zu verhüten.

Ich beschreibe dir ein Beispiel :-) Ich sitze im Coté Poisson bei Andre's Frau und Enrico kommt herein. Er beleidigt mich aufs unflätigste, unterstützt von seinem Mongo. Er brüllt, er schreit, er droht, nachdem er neben mir Platz genommen hat. Ich setze mich ans andere Ende, was ihn nicht davon abhält, mich weiter zu beschimpfen. Dann plötzlich schaut er ganz böse und wird cool. Supercool. Ganz ruhig und glotzt ganz böse böse und supercool. Er nimmt sein Telefon aus der Tasche und glotzt hyperdämlich böse supercool. Er wählt, und glotzt mich dabei supercool böse an. Ich muss schon in mich hineinlachen und denke, was für ein armes Arschloch. Nachdem er ein paar Worte ins Telefon hineingesprochen hatte und mich dabei weiterhin supercool böse anglotzte reicht er supercool das Telefon weiter an die Bedienung, sie solle dem Typ am anderen Ende sagen, wo wir hier wären.

Eigentlich hatte ich schon bezahlt und wollte gehen. Doch nun wurde ich neugierig und bestellte noch einmal ein Erfrischungsgetränk. Ich wartete. Mongo der Doppelkinnschatten turtelte an einer Braut herum, drehte sich hin und wieder zu Enrico um ihn gegen mich anzustacheln und grabschte dann wieder. Enrico glotzte supercool böse und ich wusste, nun spielt er einen Trumpf aus. Nach einer viertel Stunde kam sein Trumpf. Der Herr Kommissar, den er, wie sich heute herausstellte, angerufen hatte um ihm zu sagen, hier in der Wirtschaft wäre ein Typ, der richtig Ärger mache. Er meinte mich.

Das ist nun reichlich bizarr. Ich werde lautstark angemacht, beleidigt, beschrien und angepöbelt und er ruft die Bullen, weil ich Stunk machen würde.

Nun kam der Kommissar aber nicht zu mir, sondern zu Enrico und Pascal. Er sagte den Beiden, sie sollen mitkommen. Pascal begiff gar nichts. Aber das ist ja nichts Neues. Enrico stand stramm und sagte: Jawohl. Wieder sagte der Kommissar: Mitkommen! Dann kam er kurz zu mir und fragte mich, ob ich mich an ihn erinnere, worauf ich "natürlich" erwiederte und er sich höflich bei mir verabschiedete. Dann ging er wieder zu Enrico und Pascal und sagte: "Mitkommen, es geht nach Hause." Enrico latschte als strammer Knecht hörig hinter ihm her, während Mongo mit dem Doppelkinn weiterhin Nichts begriff und mit seiner Braut hinterhertänzelte. Ich hätte brüllen können vor Lachen.

Ich hätte viel gegeben, wenn Jemand diesen Auftritt gefilmt hätte. Dein Enkel ist ein supercooler, böse glotzender Volltrottel und sein Freund der Kommissar ist nicht sein Freund. Sein einziger Freund hat einen Chromosomenschaden und Doppelkinn.

Dein Enkel ist für dich eine massive Geschäftsschädigung und für viel Leute ein hochgradiges Ärgernis. Sein "Freund" der Kommissar fragte mich, ob ich ihn nicht doch lieber anzeigen wolle. Nach all dem, was bisher vorgefallen wäre, sei das doch das Beste. Ich winkte ab. Mit solchen Dingen wolle ich die togoische Polizei lieber nicht belästigen. 

Ich habe "Anti Gang" mal vorläufig auf morgen verschoben, weil ich heute den Kommissar in einem anderen Licht sehe und Bedenkzeit brauche. Einen Ansprechpartner habe ich bei "Anti Gang" schon. Sollte sich dein Enkel an mir vergreifen wollen, haue ich ihn in die Pfanne, weil ich ihn in die Diebesgeschichte mit hineinziehen werde. Er ist drin, aber zu dumm, das zu begreifen. 

Aber: Dummheit schützt vor Strafe nicht.

Eine weitere Figur für Avepozo Flat :-)

Gruß von Peter


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Betreff: Dein Enkel | Avepozo Flat

 

Betreff: Dein Enkel | Avepozo Flat
Von: Peter Herrmann <info@galerie-herrmann.com>
Datum: 17. Februar 2015 19:02:26 GMT+00:00
An: Alice Mettler <ChezAliceTogo@hotmail.com>

Chère Alice,

liest dein NachwuchsNachwuchs deine Post? Heute abend kurz nach fünf schaute er noch böser wie Klaus Kinski bei Aquirre, der Zorn Gottes.

Meine Nachbarn wunderten sich nicht schlecht, wie dein NachwuchsNachwuchs mit dem Jeep vor meinem Haus auf und ab fuhr und den Motor wild wild brummen ließ. In verschiedenen Positionen fotografierte er mein Auto das vor dem Tor stand. Unerlaubterweise fotografierte er auch mich, als ich vor die Türe trat um zu schauen, was denn da so wild brummte. Dann, mit allem was der Rückwärtsgang hergab, heulte er zurück bis zur Seitenstraße um dort zu drehen und mit aufheulendem Motor hinwegzudonnern. Was für Filme schaut der denn an? Wen möchte er denn imitieren?

Ich habe mir erlaubt, seinen Freund, den Kommissar zu informieren, der mir wiederholt den Rat gab, deinen NachwuchsNachwuchs anzuzeigen. Was zieht der hier für eine primitive Nummer ab? Will er jetzt allen beweisen, dass die Einschätzung des niedrigsten Niveaus wirklich den Tatsachen entspricht?

Kann den jemand bremsen? In was für eine Raserei steigert der sich noch hinein?

Fragen über Fragen. 

Dummheit ist der schlimmste denkbare Feind.

Gruß von Peter


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Der Terror geht weiter

 

Betreff: Der Terror geht weiter
Von: Peter Herrmann <info@Galerie-Herrmann.com>
Datum: 18. Februar 2015 16:27:32 GMT+00:00
An: Alice Mettler <ChezAliceTogo@hotmail.com>

Chére Alice,

dein NachwuchsNachwuchs scheint deine Post zu lesen. Nachbarn sagten mir gerade, er sei bei mir gewesen und hätte wild gegen die Eingangstüre geschlagen.

Wohin soll das noch gehen? Soll ich mich als knapp 60jähriger mit kaputtem Fuß mit einem 30jährigen Steineschlepper prügeln?

Hat der Typ komplett ein Rad ab?

Gruß von Peter


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Der Terror geht weiter | 2

 

Von: Galerie Peter Herrmann <info@galerie-herrmann.com>
Datum: 18. Februar 2015
An: "ChezAliceTogo@hotmail.com
Betreff: Der Terror geht weiter

Chère Alice,

ich bin nicht mehr als zahlender Gast zu dir gekommen, weil ich von deiner Tochter unflätigst beleidigt wurde, ohne dass ich meinerseits ihr etwas getan hätte. Sie hat falsche Geschichten über mich verbreitet und steckte mit Beaugard zusammen, der mit den Zwillingen als Vermutung der Gendarmerie in mein Haus einbrach.

Nicht genug. Nun geht der Terror über deinen Enkel weiter. Gestern setzte sich ein sturzbetrunkener Schweizer neben mich im Cotè Poisson an den Tresen, machte zuerst Andrè saudumm an und dann mich. "Er wisse alles über mich". Der gleiche Dummspruch, den dein Enkel dauernd von sich gibt. Was im übrigen nicht sein kann, dass der alles über mich weiß, sonst wüsste er nämlich, mit wem er sich anlegt und dass es über Muskeln hinaus auch noch Menschen gibt, die Gegner mit Hirn erledigen.

Es ist aber offensichtlich, dass dein Enkel nun aktiv stänkert, mir im Nazi-Sprech den "Totalen Krieg" ankündigt und nun schon vor meinem Haus Terror betreibt. Bin ich im Irrenhaus oder im Kindergarten? All dies muss ein Ende haben.

Alice. Wenn ich öffentlich werde, und, bei allen Göttern, das werde ich mit spitzer Feder machen, leidet deine Restauration darunter. Tochter und Enkel sind untrennbar mit dir verbunden und du hast sie nicht im Griff. Sie vertreiben deine Gäste. Nicht nur mich. Ich kann dir Mehrere nennen.

Ich bitte dich: Rede mal mit vernünftigen, intelligenten Menschen wie Gerd Chesi oder Joost. Beides situierte Herren, mit denen man neutral reden kann. Ich will niemanden gegeneinander ausspielen, aber du scheinst die Dimension der geschäftsschädigenden Wirkung deines Nachwuchses nicht richtig einzuschätzen. Ich will nur meine Ruhe. Was soll ich denn noch mehr machen als wegbleiben?

Wenn nicht akzeptiert wird, dass ich wegbleibe, werde ich aktiv. Ich habe Name und Telefonnummer mit Empfehlung aus diplomatischen Kreisen vom Chef der Anti-Gang schon auf dem Schreibtisch liegen. Ich werde deine Tochter und deinen Enkel in Zusammenhang mit den Dieben meines Eigentums bringen und dann: Gnade ihnen Gott. Als harmlosestes Resultat dürfte dabei eine endgültige Ausweisung stehen.

Ich mache keine leeren Drohungen.

Stopf deinem Nachwuchs das Maul, bevor er dich ruiniert.

Gruß aus der Nachbarschaft von Peter


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Der Terror geht weiter | 3

 

Betreff: Der Terror geht weiter
Von: Peter Herrmann <info@galerie-herrmann.com>
Datum: 18. Februar 2015 18:56:13 GMT+00:00
An: Alice Mettler <ChezAliceTogo@hotmail.com>
Blindkopie: .....

Chére Alice und andere Leser von privater Post,

hier noch ein wenig zum übersetzen:

Ich bin sehr enttäuscht darüber, dass meine private Post von Dritten gelesen wurde. Dass diese Post nun von einem vereidigten Übersetzer öffentlich gemacht wird, macht mich heiter. Stehen doch gar nicht schmeichelhafte Dinge über Nachwuchs und NachwuchsNachwuchs in den Briefen. Dass ich seit Wochen vor unendlich vielen Zeugen beleidigt und verhöhnt wurde, gipfelt nun darin, ein paar strittige Passagen als Wortklauberei zu nehmen, um gegen mich eine Anzeige zu machen. Dies ist der Gipfel der Dreistigkeit. Allerdings freut es mich auch. Nimmt es mir doch die Befürchtung, bis Freitag eine gehauen zu bekommen. Auch die martialischen Auftritte vor meinem Haus kann ich nun einschätzen.

Meine zunächst falsche Einschätzung eines Polizisten, die ich in weiteren Schreiben im übrigen revidiere, hören sich in der Tat zunächst nicht gut an. Diese Fehleinschätzung beruhte auf falschen Informationen von in Baguida lebenden Europäern. Im übrigen habe ich dem Commissair de Brigade Baguida und dem Commissair de Brigade Adjoint diese Fehleinschätzung sogar selbst mitgeteilt und betont, dass dies nicht meine Meinung ist. Diese erste Fehleinschätzung hatte im Übrigen gerade mit den Verhaltensweisen von Herrn Enrico zu tun. Dass ich aber, dir Alice, privat, in einer Situation geschrieben habe, in der mir ständig Prügel angedroht wurden, Totaler Krieg und Schädel einschlagen an den Kopf geworfen wurde und dies nach zwei Einbrüchen, interessiert diesen Menschen Enkel, ohne Charakter, der private Post Anderer liest, nicht mehr. Am meisten bin ich aber enttäuscht von dir, dass du diese Briefe weitergereicht hast.

Eine Frage treibt mich gerad um? Kann man Crack eigentlich testen? Dass bei den Beleidigungen nur Whisky im Spiel war, kann ich mir echt nicht vorstellen. Ist aber auch nicht meine Meinung und keine Behauptung sondern nur ein Überlegung. Denn auch dies ist wieder ein privater Brief an Alice, zu der ich bisher Vertrauen hatte.

Ich bin gespannt auf die Übersetzung von Hohlkopf. Tete vide?

Folgende Briefe müssen chronologisch von einem vereidigten Übersetzer bis Freitag 9 Uhr vollständig übersetzt und beglaubigt werden:


 

Briefe an Alice


 

Im Übrigen nehme ich an, dass Martin nicht lügen wird. Da würde ich mich doch sehr in ihm täuschen. Er hörte an einem einzigen Abend im Coté Poisson mehrdutzendfach, wie ich mich von Herrn Enrico als Arschloch bezeichnen lassen musste. Das eine Mal, dass das Wort Arschlochenkel nun in meiner Korrespondenz vorkommt, nimmt sich da doch vergleichsweise harmlos aus. 

Dass sich der Herr Enrico, der private Post seiner Großmutter liest, nicht entblödet, nun auch Martin in diese Geschichte mit hineinzuziehen zeugt schon wieder von erhabener Geschmacklosigkeit.

Der Herr Steineschlepper zerrt mich vor die Justiz. Das wird echt lustig. Einige der Passagen aus meinen Briefen werde ich sehr breit treten :-)

Ich freue mich auf die vereidigten Übersetzungen.

Auch dieser Brief muss übersetzt werden !!!!!!

Mit freundlichen Grüßen,

Peter Herrmann


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Betreff: Der Terror geht weiter | Avepozo Flat

 

Betreff: Der Terror geht weiter | Avepozo Flat
Von: Peter Herrmann <info@galerie-herrmann.com>
Datum: 19. Februar 2015 08:02:54 GMT+00:00
An: Alice Mettler <ChezAliceTogo@hotmail.com>
Blindkopie: E ......

Liebe Alice, an die der Brief gerichtet ist und Herr Enrico, der unerlaubterweise die Briefe seiner Großmutter liest,

nun wird es Kafkaesk. Franz Kafka, Herr Enrico, ist ein Schriftsteller, der höchst absonderliche Dinge geschrieben hat. Über Durchgeknallte. Über mental Kranke.

Habe ich erst kürzlich einen Wurst herstellenden Psychopathen hinter mich gebracht, habe ich es nun mit einer ganz anderen Spezie zu tun. Wissen Sie, Herr Enrico, was eine Spezie ist?

Wie ein kleiner Nachwuchs-Nazi oder wie ein Kiffer-Freak geht Herr Enrico nun mit Hund aus. Das ist nicht nur mir schwer verständlich, sondern auch Togoern. Es ist jener Hund, der mir bei dir, Alice, schon in den Teller atmete. Jener Hund, wegen dem mich die Erzeugerin von Herrn Enrico schon saudumm anmachte, ich solle höflich mit ihm sein. Nun. Herr Enricos Krampfhund erkannte mich als höflichen Menschen wieder und freute sich Schwanzwedelnd mich zu sehen. Das machte Herrn Enrico zornig und eilig verließ er die Gaststätte Coté Poisson. Doch nur, um kurze Zeit später mit einem anderen Herrn wiederzukommen, der sich durch seine harsche Art mich zu fragen ob ich ihn kenne, als Autoritätsperson darstellen wollte. Das DU im Satz ließ vermuten, dass Herr Enrico ihn vorher mit gezuckerter Scheisse fütterte. In sportlicher Freizeitkleidung wurde er von Herrn Enrico herbeigerufen um mich bei meinem Glas Wein zu stören. Auch den anderen anwesenden Gästen erschien das Anliegen von deinem Enkel Herr Enrico sehr absonderlich. Der Herr in sportlicher Kleidung konnte auch nicht wirklich sagen, was er von mir wollte. Es fiel einmal sowas wie ein Halbsatz, ich hätte behauptet, ein Polizist sei korrupt. Vor dem Hintergrund seiner sportlichen Zivilkeidung im inoffiziellen Dienst deines Enkels ein seltsamer Vorwurf. Er wurde dann von der Besitzerin gebeten, doch bitte das Lokal zu verlassen. Dies sei eine Gaststätte und kein Kommissariat. Als ich dem Herrn dann noch die Adresse und Telefonnummer des Chefkommissars der Anti-Gang-Brigade vor die Nase hielt, verließ er eilig die gastliche Stätte.

Wie ich schon hörte passiert deinem Herr Enkel dieser Lapsus öfters, dass er sich mit einem Uniformierten in zivil aufbläst, der dann doch lieber das Weite sucht, wenn er die Hintergründe aus anderer Sicht erkennt.

Ach Alice. Ich empfinde tiefes menschliches Mitleid mit dir und kann nur für dich hoffen, dass dein NachwuchsNachwuchs bald wieder in die Schweiz zum Steine schleppen geht. Ausser ein paar gekauften Freunden mag ihn hier sowieso niemand. Das muss ihm in nüchternen Momenten sicher zu schaffen machen. Wie sagt man hier: Son problem depasse Ruanda.

Da er nun quasi sich selbst zur Anzeige gebracht hat und ich morgen deshalb nach Lomé aufs Gericht muss, weil er meinen grottenfalsch geschriebenen Namen dafür angegeben hat, wird es ihm schwerfallen mir eine zu hauen. Das würde er doch so gerne machen. Nun hat sich der Freund von Gaunern und Dieben, für den ihn hier Viele halten, schon wieder selbst mitten ins Licht gestellt. Das mag er gerne. Der Herr Enrico. Auch das weiß man.

Ich würde so gerne weiterschreiben, damit die Übersetzung des vereidigten Übersetzers auch recht teuer wird. Zur Erinnerung: Für eine Anzeige brauch es eine Übersetzung eines dafür zugelassenen Übersetzers. Es gibt zwei davon in Lomé. Da Herr Enrico nicht nur eine Passage eines Briefes, sondern die ganzen Briefe übersetzen muss, sonst macht er sich nämlich in französischem Recht strafbar wegen mutwilliger Fälschung, wird das schön teuer. Er muss nämlich auch denjenigen Brief übersetzen, in dem steht, dass ich, einen Tag später, nach einem Gespräch mit jenem Kommissar und Kommissar Adjoint alles in einem anderen Licht gesehen habe. 

Ausserdem muss er erklären, Gell, Herr Enrico, wieso er private Briefe an seine Großmutter liest.

Sollte ich einen Anwalt nehmen müssen, wird das auch teuer. Die Spezialeinheit Anti-Gang-Brigade wird auch in Bewegung gesetzt um die Beziehungen des Herrn Enrico zu Polizei, Gendarmen, Gaunern und Dieben mal näher unter die Lupe zu nehmen.

Wenn mir jetzt noch jemand erklären könnte, warum das Alles stattfindet, wäre ich sehr dankbar. Meine Schritte kann ich erklären als Selbstschutz weil mir Tod und Prügel vor Zeugen angedroht wurde. Was aber ist die Triebfeder des Herrn Enrico mir Tod und Prügel anzufluchen?

Womit wir wieder bei Kafka wären.

Dieser Brief kostet in beglaubigter Übersetzung etwa 50.000 CFA. Ich bin Herrn Enrico offensichtlich viel Wert.

Mit freundlichen, heiteren Grüßen,

Peter Herrmann


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Das Tribunal ......

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