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na wò bena: ne

 

"bena: ne" dürfte transkribiert ins deutsche sowas wie "Ich sag dir" heißen. In Diskussionen fällt es ständig. Man muss es seltsamerweise mit einem ganz weichen "d" aussprechen: benade

Kommt noch "na wò" dazu, das man etwa "na'o" ausspricht dann heißt das Ganze also gesprochen etwa so: "nao benade" und wird von den Christen gerne verwendet. "Wahrlich, ich sage euch".

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Quincaillerie - Eisenwaren

Eisenwaren

Geld

Als sich die ersten Keltgermanen deutscher Nation am Ende des 19. Jahrhundert zu wundern begannen, was es noch für eigentümliches auf zwei Beinen im großen Garten Gottes gibt, waren sie der Meinung, dass die Eweer die sie da an Togos Küste für sich entdeckten, eigentlich nur für ein wenig Plantagenarbeit und Wagen ziehen geeignet seien. Heute ist Togo erheblich weiter. Was ich atmosphärisch besonders mag, sind Eisenwarengeschäfte.

Haue

Gboma Dessi

Coronasaft-laden

Energie

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1. Mai

Zorn Prophet

Verschwörung

Verschwindibus

Mitleid

Artemisia

TV-Beitrag

Olympiade

Esoteriker

Eisenwarenladen

Für alles, was man in eine Quincaillerie einkaufen kann, gibt es Jemand, der es einem zu Hause anbringen kann.. Neben Ventilator, Lampe und Klobürste stehen Telefonnumern von Handwerkern

Eine Agenda sei das, als ich fragte ob ich meinen Apparillo draufhalten dürfe. Das ist eine schöne Bezeichnung für eine Adresswand.

Es gibt in der Stadtmitte ein riesiges wunderwunderschönes Eisenwarengeschäft, aber das ist, wie fast überall in Afrika, von Libanesen. Die sind schön sortiert und gut organisiert. Weniger gut sortiert sind die kleinen wie das oben abgebildete in Avepozo. Die haben eben keine Lampenabteilung sondern drei Stück. Seltsamerweise bekommt man aber trotzdem fast alles und wenn man was nicht bekommt, gibt es noch andere. Was die haben und die Libanesen nicht, sind alte, gebrauchte Teile, wodurch einige dieser kleinen Geschäfte fast schon so eine Art Flohmarktatmosphäre bekommen

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Geld im Fluss 23.04.2020

Flooz, t-money, moove und noch ein paar Firmen konkurieren in unüberschaubarer Vielzahl an einem Markt, der seine Gewinne in Cent-Beträgen zu mir nicht bekannten Höhen schaukelt. Während in Deutschland jede Überweisung mittlerweile vom Staat kontrolliert wird, hat sich in Afrika ein Markt über Telefone etabliert, deren geschäftliche Anteile im Umsatz in keiner BIP auftauchen.

Die Freundin steht auf dem Markt, hat einen schönen Stoff gesehen, aber das Geld reicht nicht. Eine kurze, fast kostenlose Sprachnachricht über WhatsApp mit der Bitte, ihr doch umgerechnet 8 Euronen zu senden kann leicht erfüllt werden. Bei t-money hat man einfach kleine Guthaben für den schnellen Gebrauch liegen, überweist per Telefon mit seiner Code-Nummer und erhält die Bestätigung, dass am anderen Ende die Freundin mit Klarnamen im Stoffladen oder im daneben liegenden Krämerladen die 8 Eurothaler mit Stationscode bekommen hat. Hat mein kein Guthaben, weil man auch kleines Geld nicht zinslos in den Händen von Firmen rumliegen lassen möchte, geht man 50 Meter um die Ecke. Dort ist ein Laden, auf dessen Theke man 8 Euro legt und die senden es von ihrem Telefon.

Sitzt man gerade im Biergarten, sagt man der Bedienung, sie solle doch bitte mal die Kreditmamsel rufen. Meist ruft sie kurz quer über den Platz, dann kommt die Madame aus ihrem Kabuff mit ihren Telefonen an den Tisch geeilt um den Betrag in Bar zu erhalten. Noch bequemer geht nicht. Die acht Euro Überweisung kostet umgerechnet 22 Cent Gebühr, an der die Dame und die Telefongesellschaft verdienen. Weil man die der Freundin unhöflicher Weise nicht abziehen möchte, zahlt man sie selbst obendrauf, kann es aber auch dem Empfänger abziehen lassen. Der Staat hat, ohne Kontrolle über den Transfer, an der Steuer der Standgebühr der Dame oder an einer Umsatzsteuer der Telefongesellschaft, einen Anteil von hier erfundenen zwei Cent.

Ich selbst habe noch keine Erfahrung damit, glaube aber, dass diese Transfers der Telefonanbieter, über Währungsunterschiede hinaus, in ganz Westafrika im dreistelligen Eurobereich funktionieren. Von Europa aus sind Western Union, MoneyGram oder Ria die günstigsten Angebote für Beträge bis in vierstellige Höhe. Banken lassen sich oft bis zu zehn Tagen Zeit, sind teuer und wollen dann noch unsinnige Papiere, wie Fotokopie vom Pass des Absenders und Rechnung des Betrags, die man fälschen muss, wenn mal 500 Euro private "Entwicklungshilfe" von einem Freund gesendet werden.

Eine einfache aber sehr effektive Methode machen Geschäftsleute, die zwischen irgendwo in der Welt und Togo Warensendungen machen. Man hat in Togo ein Gelddepot und eines in, sagen wir mal, Deutschland. Da wird dann gar nichts überwiesen, sondern nur gegengerechnet. In Togo will jemand ein Teil bestellen, deshalb gibt er den Betrag nach Angebot in indigenen Franken in das Depot in Togo. Der Verwalter meldet seinem Cousin, der günstig steuerbefreit und Asyltechnisch alimentiert in Deutschland lebt, durch, dass er den Betrag erhalten hat. Vom Depot in Euro wird der Betrag genutzt um dort einzukaufen. Ein anderes Depot in Deutschland ist über eine angemeldete Firma, damit für bestimmte Einkäufe die Mehrwertsteuerrückerstattung funktioniert.

Mehrwertsteuerrückerstattung. Was für ein Wort. Um das zu lernen, braucht ein Afrikaner drei Tage. Diese Depots können auch für Geldgeschäfte genutzt werden. Besonders gut geeignet für höhere Dimensionen. Man gibt oder überweist in Deutschland ins Depot Euronen und erhält unmittelbar in Togo indigene Franken. Sehr stabil, weil Franc und Euro gekoppelt sind. Aus solchen Gründen hätte der totalitäre Überwachungsstaat der Parteifunktionäre, die den Hals nie voll genug bekommen können, gerne die Abschaffung von Bargeld, denn ein großer Teil dieser Geschäfte sind steuerbefreit. Das saudumme Argument der politischen Totalüberwacher ist Kontrolle, weil das Geld an Terrorvereinigungen gehen könnte. Wobei geflissentlich übersehen wird, dass es der Staat selbst ist, der an Terrororganisationen überweist. Ob in die Türkei an fundamentalistische Musulmanen, an das Mullah-Regime im Iran, Terrorgruppen in Palästina, militärische Privateinheiten afrikanischer Oligarchen oder Boko Haram über die Regierung in Niger, alles gestohlenes Geld vom Steuerzahler, den sie in ihrer Gier noch weiter schröpfen wollen.

Die kleinen, nennen wir es mal Steuervorteile, der in Europa lebenden Afrikaner, dürften jedoch sinnvoller in der Bevölkerung in Afrika ankommen, als das Geld der Hilfsorganisationen, die den größten Anteil ihrer Gelder für ihr Gehalt, ihre Villen und ihre Vierradfahrzeuge mit Chaffeur benötigen. Auch wieder aus Steueranteilen der arbeitenden, Wert schaffenden staatlich versklavten deutschen Bevölkerung. Der Bauboom in Togo läuft über diese Depot- und Western-Union-Schiene und entwickelte dadurch einen sehr eigentümlichen Baurhythmus.

Ich schweife an dieser Stelle mal ab um einen Nachteil zu schildern, den eine solche Schattenwirtschaft hat. Bauboom also. Stahl, Glas, Zement, Sand, Aluminium. Schnackelt schon was?

Man kann keinen Einfluss auf die Architektur nehmen, weil die Geldkanäle von allen Nutzern aus berechtiger Furcht vor staatlichen Einflüssen so anonym als möglich gehalten werden. Die genannten Baumaterialien und die dann verbauten Klimanlagen sind Energiedreckschleudern. Im Bauen und dann im wohnen. Da meine Leser intelligente Menschen sind, brauche ich Details als logische Konsequenz nicht weiter ausführen. Jeder dürfte die Kausalkette verstehen, die ich auf die knackige Formel bringen möchte: Je mehr Kontrolle befürchtet wird, desto weniger Beratung. Und danach noch ein Spruch weils grad so schön passt. Von meinem Freudenstädter Lieblingsarchitekten, der in den 1980ern in Lomé noch im Stil alter deutscher Kolonialarchitektur baute: "Die Klimaanlage ist die Bankrotterklärung eines Architekten".

Doch wieder zu den Überweisungen, die bis in die allerkleinsten Dörfer reichen. Wenn meine kleine Freundin mal wieder bei einer Abrechnung zu meinen Ungunsten 15 Euro auf die Seite gebracht hat, möchte sie die gerne spurlos verschwinden lassen. Flugs zum Stand von t-money, damit ihr Töchterlein, das sie glaubte mir bisher verschwiegen zu haben, über ihre Oma, also der Mutter meiner Freundin, in den Genuss eines neuen Kleidleins kommt. Für die Oma auf dem Dorf gibts noch ein prima Extrahappihappi und der Rest wird auch dort für WhatsApp und Facebook angelegt. Ich tu so, als hätt ich nichts gemerkt, kann mir aber unter Zuhilfenahme der Übwerweisungdienste die Familie meiner Kleinen vom Hals halten, was für Europäer in Afrika mehr als ratsam ist.

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Kommunikationszentrum

Kommunikationszentrum in Avepozo mit temporärer Handwaschgelegenheit

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Gleich hinter dem Kommunikationszentrum gibt es noch ein andere Filiale der Kommunikation. Eine die vorgibt, gar mit Gott zu kommunizieren. Dort holte kurz nach meiner Aufnahme das Militär den Pastor in Handschellen ab und verpasste ihm auch noch ein paar Schellen an die Ohren. Weil die selbsternannten Stellvertreter Gottes glauben, ihr Geschäft mit Religion machen zu dürfen und dabei so eine Art göttliche Sondererlaubnis für sich postulieren, nehmen die sich auch bei Versammlungsverboten erheblich viel raus. Der Pfaffe meinte, sein Geld ein wenig heimlich und etwas leiser verdienen zu dürfen. Doch das Militär seien so ganz große, ganz schwarze, ganz grobe aus dem Norden, vor denen man richtig Angst hat. Au au, hieß es, das gibt zwei Wochen Bau und Haue.

na wò bena: ne - Wär das nichts für Deutschland? Stichwort Rammadan. Und so?

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"Es gibt Bürgerkrieg. Es gibt Bürgerkrieg." Völlig ausser Atem stört mich meine kleine Katastrophe auf zwei Beinen. "Sie hätten doch gestern Agbeyomé Kodjo festgenommen und nun gehts los."

Zur Erinnerung, weil den deutsch Sprechenden die seltsamen Namen der Eweer ungefähr so flüssig von der Zunge gehen, wie einem Afrikaner die Doppelnamen von deutschen Feministinnen: Herr Agbeyomé Messan Kodjo war bei den Wahlen im Februar der Opponent mit den zweitmeisten Stimmen. Bis heute gibt er keine Ruhe und behauptet, er hätte die Wahl gewonnen und wäre Kalif anstelle des Kalifen. Nun ist solcherart Unruhe in Zeiten der Pandemie Grund und Vorwand gleichzeitig, den Herrn um Stille zu bitten, was das Militär nachdrücklich tat. Der Herr Agbeyomé wohnt nun auch noch zufällig hier um die Ecke in Avepozo, was vermutlich in der kleinen Eckkneipe heute abend für reichlich Gesprächsstoff sorgen dürfte.

na wò bena: ne - Nur die Ruhe. Kann nicht viel passieren, denn gestern kam schon ein Artikel in der TAZ. Wenn die für ihn ist, ist automatisch eine Mehrheit gegen ihn. Als Herr Agbeyomé noch Minister unter Gassingbe Eyadema war, galt er als Lakai des Diktators, ergo böse. Nun ist er Opposition, also genauso automatisch ein Guter.

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Gboma-Soße 24.04.2020

na wò bena: ne - Wahrlich, ich sage euch - Ein Sößlein fein.

Zwei Seiten weiter vorne outete ich meine bevorzugte indigene Sauce. Gboma-Dessi. Dort mit Hühnchen. Von Freund Alf, der mit Freunden wegen Virus in Spanien fest hing und sich dort um Mundschutz häkeln und kochen kümmerte, kam der Wunsch, diese Soße doch bitteschön zu konkretisieren.

Bitte, geneigter Leser, bedenken Sie, so wie sich die Rheinländer mit den Schwaben darum hauen wer den besten Sauerbraten hat, gibt es auch in Togo von jeder Sauce diverse Variationen. Übrigens, der beste Sauerbraten ist der mit Serviettenklos den früher meine Oma machte. Schwäbisch! bena: ne!

Hier kommt also eine Variante mit Fisch aus der Gegend um Aneho und Togoville.

Gboma Dessi

Gleich gehts los mit kochen

Die Fische würden Akpala heißen. Auf französisch weis es die Köchin nicht, von der ich nun ganz langsam die Kenntnisse übernehme und zu ergründen versuche, wie ich später das Ganze auch ohne Maggi-Würfel hinbekomme. Schön geraucht sind sie, die Akpala, und darum heißen sie auch so, Akpala ist allgemein und unspezifisch Der gerauchte Fisch. Aussehen tun sie zumindest mal wie Sardellen.

- 2 Fische Akpala
- Ein Stück Rinderhaut Agbama
- Gboma-Blätter
- 10 Gombo, auch bekannt als Okra-Gemüse
- ca. ein Kaffellöffel grobkörniges traditionelles Salz
- ca. ein Esslöffel Salz/Fisch-Pökelmasse Lahun
- 1 cl Palmöl
- 1 große Zwiebel
- 3 weiße Auberginen
- 10 Piment-Schoten
- Akam oder Bicarbonat
- 1 Maggiwürfel (nur den echt Allemanischen)

- Eine Handvoll auf Stein geriebener Sesam Goussi passt sehr gut, ist aber eher in einer nördlichen Variante usus.

Die Soße köchelt vor sich hin

Die Rinderhaut Agbama die sich auf dem Foto zwischen die Fischlein kuschelt, wird als Sud in kleinen Stückchen im Wasser ausgekocht, das nach 20 Minuten ausgeleert wird. Parallel kommen die Auberginen und die Gombo in einen Liter kochendes Wasser und köcheln so vor sich hin.

Je nachdem wie fest die Gombo sind, kommen nach fünf bis fünfzehn Minuten die Gboma-Blätter dazu. Die werden auch mal als Spinat bezeichnet, was aber nicht richtig ist. Vielleicht verwandt, kann sein, aber Gboma ist Gboma und sie dominieren fein am Ende den Geschmack. Wer Gboma nicht hat, wie Freund Alf in Spanien, nimmt aber doch Spinat. Nun der ganze Rest, die Hautstücke, Piment, Brühwürfel, Palmöl, ein Teelöffel des traditionellen Salz und das Lahun, jene klumpige Pampe aus gepökelten und dann erhängtem Fisch, für dessen Anstelle sich man beim europäischen Nachkochen was einfallen lassen muss. Das schwarze Akam, oder weiße Bicarbonat, scheint mir in der Fischvariante unnötig. Das benützt man als Zugabe, um das relativ zähe Rindfleisch oder das einheimische Hühnchen weicher zu bekommen.

In der Tellermitte oben auf dem Foto ist unscheinbar ein kleiner weißer Klumpen Lahun zu sehen. Das ist eine Knetmasse aus gepökeltem Fisch, die der Soße noch eine besondere Note verleiht. Wenn alles zu einer schönen Soße eingekocht ist, wirft man den Fisch aus nicht zu großem Abstand auch noch hinein.

Dazu gibt es Akumé, den göttlichen Maisklumpen.

Gboma Vorbereitung

Fische zerteilt, die Gombo in kleine Scheibchen geschnitten

Fische zerteilt, die Gombo in kleine Scheibchen und die Gboma-Blätter in kleine Stücke geschnitten. Piment bleibt ganz und die Auberginen geviertelt. Im Plastikeimer ist das Maismehl, das später im heissem Wasser unter Zugabe so lange dick gerührt wird, bis es eine Kloskonsistenz erhält. Im Joghurtbecher das flüssige, dunkelbraune Akam.

Das Gboma ist fertig

Indigenes Essen in europäisiertem Ambiente

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So siehts dann aus, das Gboma. Mit Essbesteck für den europäischen Herrn, die indigene Dame und Köchin bevorzugt Finger-Food. Zuerst gibt es Akpan dazu, der hier auf dem Teller liegt und danach Akume, das ist der große Klos. Für den Herrn ein Bierchen aus dem Elsass, dann macht das alles einen sehr internationalen Eindruck.

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Coronasaftladen 25.04.2020

Nachdem man also mehrere Dinge erkannt hat, nämlich dass der Virus in Togo wenig Chancen hat, weil, wie auf meinen Seiten ausführlich beschrieben, lokale Mittelchen gebräuchlich sind und man deshalb aufdringlich eine Verbindung ersehen kann, hatte ein Freund die Idee, ein lecker Säftlein herzustellen. Die Unterstützung vieler lokaler Mediziner wäre ihm sicher. Ingredienzien die lokal verwendet werden und aufwendig in der individuellen Zubereitung sind, durch maschinelle Herstellung zu effektivieren und dadurch auch Jenen günstig zugänglich macht, die keinen eigenen Garten haben oder keine Kola-Nüsse kauen können.

Kam nicht eine Stunde nach unserer ersten kreativen Zusammenkunft ein unfassbar ärgerliches Kurzvideo einer dubiosen "Togocheck.com" ohne Impressum und der GIZ auf mein Telefon, das unsere gedanklichen Anstrengungen, Recherchen und die bereits erfolgte ähnliche Umsetzung eines Ghanaers als "Fake-News" darstellte?

na wò bena: ne - Wahrlich, ich sage euch - Der Dreck kam wirklich.

Der Ghanaer Mesa Ogbonnaya hätte einen Drink aus Ingwer, Zitrone, Bitter-Kola, Knoblauch, Kardamom, Betacymin und Alkohol gemischelt, also etwas sehr ähnliches was auch mein Freund in seinem Sinne hat und mich als Verkoster bat, beratend zur Seite zu stehen. Die Mixtur knallt die Immunkräfte bis knapp vor Supermann und Spiderwoman hoch, steigert die Leber, kräftigt die Galle, schmeckt nach Selbstheilung und macht einen so fit, dass man in der Sonne tanzt um Vitamin D zu tanken.

Die OMS, also die WHO, die Organisation, der Bill Gates viel Geld gibt und der an Impfstoff sein weiteres Geld verdienen möchte, hätte gesagt, alle die, die behaupten, was zu haben und was zu wissen, seien Lügner, denn es gäbe nichts was heilt. Das GIZ, also deutsch von Steuergeld, macht sich zum Sprachrohr der WHO, einer pharmazeutischen Lobbyorganisation, statt sich daran zu beteiligen, wie man mit lokalen Mittelchen die Resitenz so steigern kann, dass der eigene Körper den Virus packt. So ein Virus und Millionen von menschlichen Körpern sind ja nicht eine 1 oder eine 0 , sondern fast alle stecken den Virus weg, weil sie stärker sind. Also müssen wir alles zwischen 1 und 0 stärker machen. Verfickt euch mit eurer Gates-Impfung.

Eine Impfung ist nichts anderes als eine vorbeugende Maßnahme, die das Immunsystem resistent machen soll, in dem sich durch Einpfeifung der Auslöser in geringer Dosis Antikörper entwickeln. Solche Impfungen haben, wie bei Herr Gates oder der Spanischen Grippe mehrfach bewiesen, den unangenehmen Nebeneffekt, dass dort, wo vorgebeugt werden soll, die Krankheit am heftigsten ausbrach, weil zu viel Geimpfte keine Antikörper entwickelten, so durch die Impfung selbst angesteckt wurden und andere ansteckten. In dem GIZ-Film wird den Togoern brunzdumm vermittelt, dass erst die WHO-anerkannte Impfung eine Heilung sei. Bis endlich eine Impfung oder, was etwas völlig anderes ist, ein Heilmittel mit Patentanmeldung gefunden wird, soll der dumme Bimbo untätig warten oder was? Und wenn sie so derart verarscht werden, wem hauen sie dann auf den Kopf, mir oder den von uniformierten Wächtern bewachten GIZ'lern?

Ein Gebräu aus den afrikanischen lokalen Ingredienzien hätten den im Durchschnitt über Achtzigjährigen in Europa jedenfalls besser geholfen als die Atmungsgeräte an und wegen denen sie reihenweise übelst verreckt sind.

Verkaufsidylle mit Sonnenschutzfaktor

Verkaufsidylle mit Sonnenschutzfaktor auf der Avenue Madiba

In Togo gibt es heute, den 25. April, den offiziellen Stand von 28 Infizierten in Behandlung.

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Hier in Avepozo ist erst eine Person im Zusammenhang mit dem Virus gestorben. Bei einer Schwangeren setzten während der Ausgangssperre die Wehen ein und sie wollte um 21 Uhr ins Krankenhaus. Sie lief einer Militärpatroullie in die Quere und hat vor Schreck oder Angst einen Schock erlitten, der sie sterben ließ.

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Wie vor längerer Zeit schon als Prophet vorausgesagt, kann die deutsche christsozialistische Regierung bei der diesmaligen Finanzkrise nicht mehr direkt die Banken decken, sondern muss über Umwege die Hedge-Fonds retten. Da hierzu die Steuermittel nicht mehr reichen, bleibt nur der Weg über konfiszieren. Dies nennt sich nun:

Vermögensabgabe

und wird gerade in der Reichshauptstadt der Schmerz-Jesu-Marxist_innen besprochen. Es muss noch während den Beschränkungen des Virus stattfinden. So wie unliebige Gesetze während der Fußballweltmeisterschaft. Frau von der Leyen-Albrecht redet nun schon im Auftrag von IM-Erika Kasner-Merkel von 2 Billionen Euronen, die man wegen Virus braucht. Soll ich als Prophet und Verschwörungskenner die Verbindung von Merkel, Soros, Leyen, WHO, UN, Gates und GIZ erklären? Brauch ich vermutlich nicht auf meiner Seite hier, weil ich von relativ intelligenten Lesern ausgehe, die den Braten schon riechen. Die wissen, dass "Vermögensabgabe" als Wort das Produkt von "Framing", "Nudging" und Werbeagenturen ist und sich so schön freiwillig anhört. Anders wird es, wenn man für dieses Wort die Terminologie der bekennenden Inter National Sozialisten nimmt:

Enteignung

na wò bena: ne - Wahrlich, ich sage euch - Das Imperium kommt!

Nun ist allerdings in Afrika ein großes Problem vorhanden, das am Ende der gedanklichen Kette viel mit meiner Gesundheit und Unversehrtheit zu tun hat. Zu Recht sagen die Indigenen, die Bleichen haben uns alle diese Maßnahmen gebracht. Hier in Afrika beginnt Hunger wegen blockierten Infrastrukturen und niemand wird die zählen, die an Dünnschiss verrecken weil sie Brunnenwasser saufen. Weil die linken deutschen Rassisten den Afrikanern dauernd erzählen, dass die anderen Weißen, ausser ihnen selbst, alle Rassisten seien, glauben die afrikanischen Rassisten das sofort. Sie unterscheiden dann aber nicht mehr zwischen Gruppen, sondern alle Kaukasier sind Rassisten und geben es auch noch selbst zu.

Und nun grätscht uns diese bundesdeutsche Brut noch in unseren Saftladen mit ihrer Aussenbehördenstelle und ihren Verwaltungsbeamten, die lokale Medien korrumpieren.

Während ich so vor mich hin schreibe und im Radio Nana FM zuerst ein Interview mit einer Marktfrau kommt, deren Laden auf dem Zentralmarkt kaputtgehauen wurde, kommt danach ein Stunde beschauliche Musik. Zuerst sagt die Dame, dass ihnen dieser ganze Krampf von den Europäern gebracht wurde und dann kommt ständig der Schlachtruf in verschiedenen Musikstücken: "Africa, Africa" oder "Mama Afrika". Afrikanisches Framing.

na wò bena: ne - Wahrlich, ich sage euch - Würd ich mal nicht unterschätzen.

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Ich habe mal kurz recherchiert. Das Filmchen von "Togocheck.com", das den lokalen Ingredienzien ihr Wirkung abspricht und seinen Werbern der Lüge bezichtigt ist aus Deutschland finanziert, aber nicht mal auf der Homepage "Togocheck.com" plaziert. Das Machwerklein ist auf Facebook in mehreren lokalen Sprachen professionell synchronisert, was die Macher von "Togocheck" so gar nicht umsetzten könnten und die Propaganda neben so flachgeistigen Checks plaziert, dass Togoer behaupten würden, der Virus sei von Europäern ins Trinkwasser versetzt worden. Das sei auch falsch. Aha.

Die Domain von Togocheck hat eine Kommentarfunktion ohne Beiträge mit sechs irrelevanten alten Behauptungen ohne Bedeutung und kein Impressum. Stinkt nach Fake. Der Fakebook Facebookauftritt ist so beschissen gemacht, dass da eigentlich niemand draufgeht. Ich kann allerdings nicht einschätzen, wie groß die Reichweite der WhatsApp-Versendung ist und wieviel weitergeleitet wird. Mit 6 MB ist das Ding als Podcast zur Verteilung flach gehalten.

Die GIZ, bekannt als Geldrausschmeissorganisation scheint ihrem Ruf wieder einmal gerecht zu werden und produziert teure und gefährliche Fake-News im Namen der Coopération Allemande. Für wieviele afrikanische Länder hat sie das noch gemacht? Aufwendig produziert in vielen lokalen Sprachen? Den Film von dem Ghanaer, auf den sich die GIZ beruft, kann ich nicht finden. Ogbonnaya oder Ogbonanya als dort gesprochener Nachname ist ein nigerianischer Vorname und Mesa als sein angeblicher Vorname kenn ich nicht. Der Spot ist nicht von GIZ unterstützt wie im Trailer angegeben, sondern von der GIZ gemacht. Fragen Sie selbst bei der WhatsApp-Nummer auf dem Film +228 93560202. Ich bin zu faul.

home Mundschutz
kursierendes Fundstück aus WhatsApp  
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Energie 27.04.2020

Demnächst kommt Afrika und will kühlen. Eigentlich sollten wir nur eine Art Wärmetauscher machen. Jeweils eine Riesen-Pipe-Line mit Warmluft in den Norden und in den Süden so alle 50 Kilometer vom Äquator aus und parallel dazu von Kaltzonen nach Afrika. Vielleicht kann man das so machen, dass man in der Luft mitschweben kann, dann brauchen wir nicht mehr so viel Flugbenzin.

Das ist natürlich Quatsch. In so einem Rohr würde ich Platzangst bekommen. Aber so Zeppeline, die immer da zum Einsatz kommen, wo sie mit Luftströmungen fast ohne Fremdenergie riesige Strecken zurücklegen können und man dort wo es dann nicht weitergeht in etwas anderes umsteigt. Wir müssen Zeit ändern, Geschwindigkeiten drosseln. Entschleunigen. Wenn Büros deshalb noch in der Nähe der Börsen bleiben, weil Nanosekunden der Computerleitungen über Gewinn und Verlust, Kaufen und Verkaufen entscheiden, beginnt nicht nur "Etwas" falsch zu laufen. Energie ist das große Problem unserer Zeit, weil es immer mehr Menschen gibt, die davon viel haben möchten.

Man soll ja, ausser wenn man für Brot für die Welt bettelt, möglichst keine Kinder und Tiere fotografieren, weil man sonst sofort für ewig in die Kitschecke verbannt wird. Ich mach es heute trotzdem. Kind und Tier.

Heute früh war die kleine Trésor mit ihrem Teddybären zu Besuch und ich durfte erfahren, dass sie später nur mich heiraten möchte. Sie übt sich schon in ihrer späteren Mamarolle und dabei ist mir aufgefallen, dass ich in Togo noch fast nie einen Puppenwagen gesehen habe.

Das ist Tresor das Schätzlein

Die kleine Trésor

Es ist nicht einfach, in ihr einen kleinen Schatz und gleichzeitig ein Problem der Überbevölkerung zu sehen. Geht man mal davon aus, das es ist wie es ist und absehbar kein Virus kommt, der die Menschheit wieder auf ein Viertel der Jetztmasse bringt: Das größte Problem ist Energie, nicht Nahrung, die reicht im Prinzip aus und kann noch effektiviert werden. Mit einer völlig verfehlten Arbeitsphilosophie, aberwitzigen Heizungsansprüchen, einer Freizeitindustrie die mit Energie fressendem Reisen verbunden ist und völlig entglittenen Ansprüchen des komfortablen Wohnens ruinieren wir die eigene Lebensgrundlage. Ich hab es schon mal wo geschrieben, dass ich der Überzeugung bin, mit Änderungen in der Architektur und Erwerbsarbeit locker 70% Verbrauch zu reduzieren ohne Lebensqualität einzubüßen.

Europa ist schon lange kein gutes Vorbild mehr für Afrika. Gefördert werden die Afrikaner in Bildung oder Schmarotzertum, die im entgleisten pseudodemokratischen EU-System opportun mitschwimmen. Statt die Chance zu nützen, über Experimente in wichtigen Bereichen andere Wege zu gehen. Es spricht nichts dagegen, in einem Haus einen klimatisierten Raum zu haben, aber die Architektur die Europa Afrika überstülpt, fördert komplett durchklimatisierte Häuser in denen man fast nicht mehr wohnen kann wenn kein Strom da ist. Durch europäische Steuersysteme erzwingt man stetig eine überholte Arbeitsstruktur, die sich nur mit enormen Tributen in der Breite durchsetzen läßt. Kapitalismus, die soziale Marktwirtschaft und erst recht nicht Sozialismus oder Kommunismus sind erstrebenswert für ein Afrika ohne weiteres Wachstum der Bevölkerung mit langsam zunehmendem Wohlstand.

So wie in Europa gigantische Verwaltungskomplexe wachsen und wachsen, die an sich schon unnütz sind, weil sie nichts an Werten und Gütern schaffen sondern fast nur der Selbsterhaltung dienen, die im Unnützen durch nicht genutzte, aber klimatisierte Flächen auch noch gigantisch Energie fressen. Stand früher ein Ofen im Zimmer der Buchhalter, hat man heute Armadas von Buchhalter_innen, deren Flure von Zimmer zu Zimmer auch noch geheizt werden. Solche banalen Beispiele, die zurückgehen auf fehlentwickelte Architektur und Arbeitsweisen, lassen sich in hunderten fortführen. Ich habe in privaten Häusern von Grünenwählern gearbeitet, die sich von mir biologisch ausbauen ließen, 300 qm über 24 Stunden beheizten Etagen, in denen sich, Schlaf abgezogen, 4 Personen 3 Stunden täglich aufhielten. Dämmorgien, durchgesetzt von Chemielobbyisten unter Beifall der berufspolitischen Grünen, die Bausubstanzen durch mangelnde Atmung vernichten und Menschen durch Pilze und Sporen krank werden lassen. So kann ich in einer endlosen Litanei fortfahren.

Alles gut beheizt
Alles gut beheizt. Flure, Schaufenster, Aufzüge, Lager. Mit Luftumwälzanlage, Filter und sehr üppigen Auslageflächen der teuren Güter, in denen die Kosten von Raum, Energie und Steuern alles schöne teuer machen. Man hats ja.

Wir stecken in einer Zwickmühle. Afrika wie Europa. Auf der einen Seite gibt es in Europa Viele, die diese strukturellen Fehler erkannt haben und Lösungen andenken, doch wir können dies Den Afrikanern nicht ausreichend mitteilen. Wer in Afrika zu Geld kommt, kopiert den vorgelebten westlichen Luxus. Dadurch macht sich das Denken breit, dass in der Kopie das Erstrebenswerte liegt.

Schade, kann ich da nur immer sagen. Es ist eine Lebenserfahrung, dass über die Jahre fast alle vom System ausgespuckt wurden, die sich an nicht profitorientierten Lösungen für verfehlte Situationen wagten.

na wò bena: ne - Wahrlich, ich sage euch - Die Scheisse ist am dampfen.

Blick von der Veranda in Avepozo
Leere Taschen, ausgespuckt. Da hilft nur ein spätnachmittaglicher Blick von der Veranda in Avepozo um ein Grinsen ins Gesicht zu bekommen

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na wò bena: ne - Wahrlich, ich sage euch - Nach Corona wird die Zeit der Querdenker kommen.

na wò bena: ne - Wahrlich, ich sage euch - Oder auch nicht.

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Blog 28.04.2020

So ein Blog ist schon eine tolle Sache. Kaum schreibe ich ein wenig über Energie, schon trudelt ein Hinweis rein, dass Michael Moore darüber einen neuen Film gemacht hätte. Nun reisst mich der Mann nicht so richtig vom Hocker und sein nordamerikanischer Stil, Infos, die man in 5 Minuten plausibel darstellen kann, 20 Minuten in die Länge zu ziehen und mit Musik Stimmungsbilder malt, die mir zu subtil lenken, scheint mir reichlich langatmig. Scheinbar muss man bei den Amis auch alles fünfmal in Variationen wiederholen, damit sie es begreifen. Das ist mir schon mehrfach bei Sachbüchern aufgefallen.

Obwohl ich Megabytes sparen muss, gönnte ich mir den Luxus und zog mir eine Stunde und vierzig Minuten Langatmung rein. Und war angenehm überrascht, noch ein paar neue Dinge gut recherchiert zu erfahren. "Planet of Humans" heisst die Empfehlung auf youtube. Es geht dabei um den ganzen Energieschwindel, der von den linken Weltrettern als Religion zelebriert wird. Weshalb ich Corona fast schon erfrischend finde. Weil der instrumentalisierte Kinderkreuzzug deshalb aus der Presse verschwunden ist.

Interessant zum Beispiel die Holzschnitzelindustrie, die sich als Nachhaltigkeitsritter aufspielt und dabei ein Riesentheater inszeniert. Afrika kommt in dem Film nicht vor. Aber sofort erinnerte ich mich an den ewig warnenden Zeigefinger und die Belehrungen, er der Afrikaner, mitsamt ihr, der Afrikanerin, sollen die Holzkohleverbrennung minimieren oder gar sein lassen. Alle möglichen Dinge hat man den Afrikanern schon angeboten, worauf sie kochen könnten und doch wurde meine Soße heute von meiner kleinen Indigenen auf der Veranda auf Holzkohle gemacht, weil das Gas spart, mit dem ich meinen Herd betreibe.

Kohlehandlung in Avepozo
Eine andere Perspektive von meiner Veranda. Die Holzkohlhandlung. Durch sie habe ich den vollkommenen Überblick des Verbrauchs in Afrika

Durch die Zunahme von CO2 wird gerade Westafrika grüner. Es gab mal ein Fotografenteam von Geo, die so um 1990 die Stellen nachreiste, an denen Heinrich Barth Zeichnungen fertigte. Da gab es Dörfer, da standen bei Heinrich dem Vergessenen um 1850 noch alle Häuser im Schatten riesiger Bäume. Bei den Fotografen war noch ein Baum da, der Rest stand in der Pratzelsonne. Zweifellos schuf der riesig zunehmende Bedarf an Holzkohle ein Teil des Problems des Vorschreitens der Sahara, aber die Sahara schritt schon 2000 Jahre vorwärts, ohne die weiße linke Frau zu fragen, ob sie das darf. Auch die Schule schwänzenden Gören fragte sie nicht. Gemeinsam mit Klima änderte sich Sahara und streng genommen, spielte Holzkohle nicht so eine wirklich große Rolle.

Während also nach Deutschland unfassbar riesige Mengen von Holzschnipsel verschifft werden, für die genauso unfassbar riesige Flächen in Kanada und USA kahlmaschiniert werden, damit "erneuerbare" Energie vorgegaugelt wird, sitzt die Mama in Afrika vor ihrer Holzkohle und fächert mit einem Fächer aus Palmwedel die Soße und die Koliko im Öl heiß. Sie ignorierte den Zeigefinger der ständig überlegenen Rasse, denn Holzkohle ist günstig und Zeit spielt eine andere Rolle und ausserdem ist das erste Feuerchen morgens eh von Kindern vor der Schule angefacht, die der Oma das Waschwasser anwärmen. Denn Oma mags luxuriös.

Das erste Mal seit Jahrtausenden hat sich nun das Klima unter eingebildeter Mithilfe deutscher Frauen verändert, die dafür jeden morgen selbstlos mit einem großen Vierradfahrzeug auf asphaltierten Straßen ihre zwei Kinder in die Schule fahren, damit die unterwegs noch ein wenig Telefon schauen können und verprazzeln dabei auch reichlich Zuckerrohr aus Brasilien, das dem 14-Litermotor als Zugabe beigemischelt wird.

irgendwie sagt mir mein Gefühl, wenn Holzkohle knapp und teuer wird, dann denkt der Afrikaner darüber nach, wie er seiner Afrikanerin bei der Einteilung ihres Haushaltsgeldes hilft und überlegt, wie man nachhaltig Bäume anpflanzt.

Und siehe da: Ich habe in Baguida einen indigenen Freund, der neben Bitter-Kolas und Pflanzenöle exportieren auch noch einen Verein hat, der Bäume pflanzt. Da kann man Baumpate werden. Aus denen wird absehbar aber keine Holzkohle gemacht.

na wò bena: ne - Wahrlich, ich sage euch - Produziert viel CO 2. Für Bäume in Togo.

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Statistik Corona Togo vom 8.4.2020

Immer noch wie beim letzten Mal. Es gibt Regeln und eine Ausgangsperre ab 20 Uhr, aber wir können noch immer unser Bier auf der Avenue Madiba trinken. Nicht wirklich Besorgniserregend. Togo-Togo

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Deutsch. Über Presse und Verbot 29.04.2020

 

Geneigter Leser, liebe Leserin, die ihr in Deutschland seid, festhängt, den Blick von aussen nicht mehr habt, lasst euch von aussen was wunderliches von eurem Innen erzählen.

Auch in Togo drehen wir gerade viel Däumchen, bohren in der Nase und lesen, ein Jeder vorwiegend in der Sprache die ihm geläufig ist, aus langer Weile auch Artikel, die man früher überflog. Da fallen zwei Dinge sehr unangenehm auf. Anders. Es fallen sehr viele Dinge sehr unangenehm auf und bestätigen mich darin, Togo als ein Land zu mögen, in dem meine individuellen Freiheiten weit größer scheinen als die Euren. Ist das nicht seltsam? Mit dem Sohn eines Diktators als oberster politischer Boss? Nur undeutlich definiert, noch unklar, schwammig das Warum. Es dürfte mit der Richtung zu tun haben. Wohin es geht mit einem Land. Das Ist ist immer voller Missstände, doch wohin weißt die Zukunft? Ins bessere? Ins schlechtere? Für Togo scheint mir die Zukunft besser zu werden. Für Deutschland? Zwei Dinge also, die exemplarisch wähle..

Das erste ist die Presse.

Für die Deutschland früher gelobt wurde. Konservativ, Progressiv, Liberal, egal was noch, sie schien Vorbild gewesen zu sein. Nun steht in allen Blättern irgendwie und seltsam dasselbe. Nehmen wir die großen Arkanen als Beispiel. Putin böse, Trump böse. Putin böse, weil er so lang dran ist. Nur, das ist Merkel auch. Trump sei populistisch. Das ist Merkel aber auch. Warum ist nun Trump und Putin böse und Frau Merkel gut?

Nach totalitärem Größenwahn, der zu einer Zeit in den jungen weiblichen Geist implantiert wurde, der noch bis 35 enthusiatisch konform war, kam eintauchen in das System des Klassenfeindes. Das ist ein großes Ding, für das ein Kopf gehörig Zeit benötigt. Wenn das Eintauchen nun seltsamerweise erlaubt, das alte Denken forzusetzen? Man sollte dieser Vorstellung einen Gedanken zugrunde legen, den Egon Fridell wohl am treffendsten ausformulierte. Nicht Personen schaffen die jeweilge Epoche, sondern die Epochen schaffen sich ihre Personen.

Frau Merkel war, bis sie 35 war, für Propaganda zuständig. Wissenschaft war dabei Methodik und Tarnung. Sie traf auf ein neues System, das in wichtigen gesellschaftlichen Bereichen voll war mit politisch Linken auf dem Marsch durch die Institutionen. Parteien, Presse, Geisteswissenschaften waren bereits maßgeblich durchdrungen und somit ein bestelltes Äckerlein. Der christliche Vater die ideale Legitimierung für eine glaubwürdige Karriere im christlichen Lager. Alte Ideale mussten nicht aufgegeben, sie mussten angepasst werden. Die Zeit und ihr kollektiver Geist schafft sich seine Protagonist_innen. Frau, Emanzipatorisch, Sozialistisch. Erinnern Sie sich an die seltsamen Schwenks die sie gemacht hat und dabei mit subtiler Methode die Konservativen mitgenommen hat? Alle eine Annhäherung an Linksgrün. An die gemeinsame heimliche Liebe zu Herrn Lenin, dessen Strategie die Eleminierung des Feindes in eigenen Reihen war um eine straffe Organisation zu schaffen, die auf Strafe beruht.

Noch Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts war Tod und Kasernierung das Schwert des Damokles, Anfang des einundzwanzigsten Jahrhunderts das Ende der beruflichen Karriere. Ob Parteien, Wissenschaften oder Presse, das Aufmüpfige, das Quere, das Bockige, das Mutige mussten dem Opportunen weichen. Dem Verlässlichen, das am Ende zum Korrupten wird. Gehen Sie die Karriere der Frau Merkel in langsam Schritten rückwärts und beobachten Sie dabei die Säuberungen. Sie schuf die westdeutsche Variante der Beseitigung und begann in den eigenen Reihen. Das erste Mal bemerkte ich es bei der beruflichen Eleminierung der Mitglieder des Andenkreises. Damals fand ich das noch interessant und gut, weil ich die Bande von Juristen eindeutig zu dominant fand. Als die Säuberung von Männern zugunsten Frauen begann, fand ich auch das noch einigermaßen der Zeit angepasst und die Notwendigkeit schien die Mittel zu rechtfertigen. Doch dann erkannte ich das unselige Muster.

Bevor die Ausführungen zur Grundlage eines Buches werden, schnell wieder zur Presse. 98 % der Berichterstattung über Herr Trump negativ. Ich vermute, bei Herr Putin eine ähnliche Größenordnung. Ähnlich bei allen politischen Führern, die ihre Länder konservativ oder patriotisch regieren. Die vollkommen Merkelopportune Presse berichtet über alles Konservative negativ. Eine Frau, als unbestrittene Chefin einer konservativen Partei, wird mit ähnlichen 98% nur positiv behandelt und nun sogar, dass muss man sich ganz langsam auf der Zunge zergehen lassen, von der Presse für eine fünfte Amtszeit hofiert.

Was wird diesen Konservativen vorgeworfen? Unisono, sie seien Diktatoren oder auf dem Weg in eine Diktatur. Frau Merkel hat das Prinzig der Dialektik als ein propagandistisches System des agierens mit Widersprüchen zur Strategie erklärt. Die Konservativen werden mit dem Nazi- und Faschismusbegriff belegt. Ein Absurdum. denn die waren beide zwar diktatorisch, aber Sozialisten. Anderen genau das vorwerfen, was man getarnt selbst macht. Die Presse ist als Branche paralell zu dieser Propaganda in einer Krise, die zwei maßgebliche Gründe hat: Der Konkurrenzkampf mit den digitalen Protagonisten, aber auch, dass sie in der Meinungseinfalt zu langweilig werden.

Die Presse ist nun käuflich, weil sie nichts mehr verkauft. Frau Merkel diktiert ihnen die Inhalte, damit die Presse von ihr Geld bekommt. Vorher kam das Geld über Anzeigenschaltungen. Nun, da dies nicht mehr plausibel funktioniert, sollen es staatliche Zuschüsse zur Bewahrung der der schon nicht mehr vorhandenen Vielfalt werden, so die merkelsche Strategie. Die bereits geschaffene Einfalt soll als propagierte Vielfalt zu etwas Öffentlich-Rechtlichen werden. So wie bereits die Inhalte für Rundfunk und Fernsehen als Staatspropaganda diktiert werden. Gleichzeitig wird eine Politik der Zensur in den internationalen neuen Medien betrieben, die auf der Grundlage von nationalen patriotischen Gesetzen gerechtfertigt werden. Den Betreibern dieser zensierten Plattformen wird diktiert, was sie tun und lassen dürfen und wessen Sprachrohre zu verschwinden haben.

Mit dem Geld von Herr Soros wurden die Geisteswissenschaften korrumpiert. Im Marsch durch die Institutionen sind die Medien totalitär vereinnahmt und die Politik ist nicht mehr Vertretung der Stände sondern ein in sich weitgehend geschlossener Apparat der hierarchisch von oben nach unten durch Funktionäre strukturiert ist und nur noch von einer Person dominiert wird. Die was tut? Diktiert. Was ist das dann für eine Gesellschaftsform in der eine Person diktiert? Na?

Geht schwer von den Lippen. Na? Getrauen Sie sich das Wort auszusprechen oder fürchten Sie die gesellschaftliche Isolation?

Manchmal kommt eine Diktatur nach einem Putsch. Innerhalb sehr kurzer Zeit. Manchmal kommt sie schleichend, weil es zu Viele zu gut meinen. Manchmal verschwindet sie wieder bevor sie ausartet. Das ist, was ich für Deutschland hoffe. Es ist ein Diktatürchen. Geht wieder weg.

Der nationale Sozialismus war sehr international. Der neue internationale Sozialismus ist sehr national und die Strategie von Frau Merkel als Domina ist der Widerspruch als Propaganda. Es gibt keine unabhängige Presse mehr, wie bei Herr Trump, bei Herr Putin, bei Herr Orban, wie in Italien, Brasilien, Polen ...

Nun zum Zweiten das extrem auffällt, wenn man von aussen mit Abstand schaut:

Das Verbot

Verbot und Strafe

Diktierte Verbote und straffe Strafen

Verbote sind die Nährlösungen für Anwälte und Gerichte. Je mehr Verbote, desto mehr Arbeit für Juristen und Gerichte. Gerichte sind staatlich. Verbote als die Nährlösung für Juristen sind staatlich. Die Grünen wollen vieles verbieten, die Linken wollen vieles bestrafen. Die SPD will viel verbieten und die CDU will viel bestrafen. Je mehr sie dies wollen, je mehr Juristen sind gefragt. Das Parlament wird immer größer, Juristen dort immer mehr. Worte werden in den Medien verboten, immer mehr Juristen wachen darüber. Das Ministerium für Kultur betraft Import. Minister für Gesundheit bestraft Maskenlose. Was der Verkehrsminister bestraft kommt weiter unten. Die Automobilindustrie wurde mit Verboten überzogen und von Juristen mit Strafen belagert. BMW verlagert nach China. Mercedes in die USA. Oder wars umgekehrt? Sie verschwinden und mit ihnen die Manager und Facharbeiter.

Vom Großen zm Kleinen. Seit gestern gelten neue Gesetze im Verkehr. Das Argument: sie wurden den Schwachen zuliebe gemacht. Die Sozialisten heißen so, weil sie so tun, als sei alles was sie tun sozial. Alles Tun wird so lange gebogen, bis es sozial wird. Zum Wohl der Schwachen, die in der Diktatur aber komischerweise immer schwächer werden, weil sie nichts mehr zu sagen haben, denn in den Parlamenten sind die Juristen und das sind nicht die Schwachen.

Diesmal sind es Geschwindigkeitsbegrenzungen und Parkverbote. Es werden immer mehr Einzelprivilegien geschaffen für Behinderte, für Batterieautos, für Frauen, für Zulieferer, für Krankenwagen. Alles prima, alles scheint plausibel und doch beruht das alles auf Verboten und Erziehung durch Strafe. Für Kinder und Fahrradfahrer seien, hier 50 und dort 30 km/h, zu schnell. Neue Verbote auf Papier und neue Schilder an den Straßen, die auf Verbote und Regeln verweisen, deren Missachtung Geld kostet. Irre viel Papier, irre viele Schilder, irre viele Strafen, irre viele Anwälte.

Herr Trump, der sagte, für jedes neue Gesetz müssten zwei alte verschwinden, wird von der Presse zugeschissen. Ein anderes Wort wird der Reaktion nicht gerecht. Mit dieser Aussage rührt Herr Trump in der Nährlösung der Juristen, die in Deutschland alle Schaltstellen der Gesellschaft mit Schildern und Papier kontrollieren. Der Berufsalltag beruht auf dem Prinzip: Geschwindigkeit ist Geld. Geld, von dem der Staat von jedem innewohnenden Tausch die Hälfte und mehr nimmt. Der Staat hat also ein Interesse an Geschwindigkeit, in der Geldtausch schnell vonstatten geht. Gleichzeitig bestraft der Staat aber die, die eilen. Für die er die Strukturen vorgibt, eilen zu müssen. Dass der Führerschein als erziehende Strafe abgenommen wird, geht seit gestern noch schneller. Wer in Deutschland aktiv ist, muss akrobatisch Strafen ausweichen, die oft genug auch noch als Fallen angelegt sind, die mit Schildern gestellt werden. Die neuen Strafen werden eine Menge X von Handwerkern und Managern die Existenz durch Führerscheinverlust kosten.

Die Presse lobt die neuen, besonnen Regelungen des Ministers von Frau Merkel, die in Zeiten von Corona souverän die Zügel in der Hand hält. So die Lobeshymnen.

Bevor er geschasst wird und demnächst von einer Politologin oder Juristin ersetzt wird. Frau Merkel reinigt und diktiert belobigend. Herrsche, aber teile nicht. Das Damoklesschwert ist die Existenzvernichtung.

na wò bena: ne - Wahrlich, ich sage euch - Ihr werdet euch nach Togo sehnen.

  graue kleine Linie

Ich hörte, das Schlimmste, das Allerallerschlimmste um sich unglaubwürdig zu machen, noch schlimmer als Kinder mit Tieren oder Strand, seien Katzenbilder. Ich weiß gar nicht so richtig woher das kommt, vermute aber Bilderflut und Facebook. Mir ist, als wolle ich nun quälen. Idyll:

Katzenbild
Nachwuchs auf der Avenue Madiba

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Neben dem Bier trinken, trinken andere Anderes. Zwei davon sind gar nicht ihre, die da trinken. Sie, Miao, hat vier, Whyskie, die andere hat drei. Noch ein Bier bitte. Wenn ich so ein Hühnchenteil bestelle, kommen alle Neun. Ich denk dann ich bin Merkel und halt der Presse einen Knochen hin, an dem ich noch ein klein wenig dranlasse. Für die abgenagten Knochen sind nach Schließung des Etablisements die Straßenhunde zuständig.

na wò bena: ne - Wahrlich, ich sage euch - Live is sad and beautiful

nix
Hurra - Hurra !! Deutschland führt ! 30.04.2020

Endlich sind die Deutschen wieder führend. Die Ersten. Schon so lange mussten sie leiden, überall sifften sie ab. Chinesen, Amis, Koreaner, sogar Russen. Alle machten mehr Kohle, alle sind sie intelligenter. Doch nun haben sie eine Regierung der Superlative und können der den Auftrag erteilen weiter herumzureisen in der Welt, um allen was zu schenken und können nun auch endlich die Großfamilien der einsamen Musulmanen nachholen, die von Kindergeld ja auch wieder indirekte Steuern zahlen.

Deutschland führt. Bei Steuern und Sozialabgaben. Sie sind nun die ersten. Ab heute gilts. Belgien ist geschlagen.

Ein Jurist, zuständig für Wirtschaft, verkündet es freudestrahlend:

Herr Peter Altmaier freut sich sehr

Herr Peter Altmaier, Weichei seiner Majestät, freut sich sehr

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Mit Kassengestell, die Krawatte im Überschwang der Emotionen verrutscht, die Akte fest im Griff. Die Akte mit meinem Steuergeld. Mit dem von früher. Heute schaue ich von der Veranda ins Meer.

Was ich mich immer frage bei Herr Altmaier, weil der doch schwul ist: Wer macht mit dem was? Tut er kuscheln? Es gibt so einen Punkt, da macht nicht mal mehr Macht sexy, oder täusche ich mich? Ist solch eine Fragestellung indiskret?

Gar nichts ist da indiskret. Genauso wird es nämlich gemacht in Deutschland um alle abzulenken. Boulevardpresse, Dschungelcamp, Frauenzeitschriften, Facebook, Fußball, jemand darf Millionär werden, Hitparade ... Gibt es die noch? Mit Zwangsbeitrag, damit da auch niemand mir nix dir nix abspringt.

Statt mich um das Heil der Welt zu kümmern, kommen mir solche saudummen Fragen in den Sinn. Das ist, weil die Frau Erika alias Angela lauter so seltsame Freaks_innen um sich sammelt.

Schon wieder schweife ich ab, wo ich doch schon 2013 den Eindruck hatte, Deutschland sei führend darin, denen die schon länger dort leben abzunehmen was irgend geht. Damals hatte ich den Führungsanspruch aus den indirekten Steuern abgeleitet. Die ganzen Steuern derer, die bei einer Produktherstellung in der Kette Steuern bezahlen, die ja dann in den Verbraucherendpreis fließen. Jedes neue Haus besteht zu 80 Prozent aus Steuern, jedes Bier, der Sprit. Ach hör mer uf. Ich dachte mir schon 2013, dass das nicht mehr lange gutgehen kann. Doch siehe da, die Presse die das Rekordergebniss vermeldet, vermeldet gleichzeitig, dass der Melder OECD dies und jenes vergessen hätte und Deutschland, also Frau Merkel, deshalb viel großzügiger sei als andere glauben.

Denn: Dadurch das die meisten Musulmanen und afrikanische Fundamentalchristen ja kein zu versteuerndes Einkommen haben, sind die 40% indirekte Steuern von den Arbeitenden, bei denen von der staatlichen Zuwendung 80%. Die kosten also alle fast nichts. Wenn bei 50 Milliarden für Sozialschmarotzer, so und noch höher behaupen die Rechtspopulisten, 80% Steueranteile an den gekauften Produkten wieder abgezogen werden, kosten die doch nur noch läppische 10 Milliarden. Die Zweitehandprodukte die sie im Container verschicken, kurbeln wegen notwendiger Neuproduktion die deutsche Wirtschaft an und von dem nicht versteuerten Geld von ein klein wenig nebenher arbeiten, das sie mit Western Union versenden, bauen sie in der Heimat Häuser um auch wieder zu gehen und kosten dann keine Rente. Ausserdem ist das ja nur ein lächerlicher Anteil von dem ständig nachgedruckten Geld, das doch Targetmäßig überreichlich verteilt wird. Es ist doch nur gerecht, dass da nicht nur an Mittelmeerstaaten und Hedge-Fonds was geht, sondern auch an die arme dritte Welt als Entwicklungsindirekthilfe. Für das Gesundheits- und Bildungssystem fehlt dann aber doch noch ein wenig weil es ausserhalb der direkten 10 Milliarden liegt, weshalb sich, bis auf eine unsoziale Schwefelpartei, alle restlichen Parteien total sozial einig sind, sich neben der eigenen Diätenerhöhung noch Gedanken zu machen, wo das Sanierungsgeld herkommt.

Wenn demnächst ergo noch der Griff in die Sparguthaben kommt, dann ist Deutschland mit dem ihm gebührenden Abstand so führend aber auch, dass da lange Niemand mehr rankommt. Ich meine jetzt übrigens nicht Negativzinsen. Sondern Griff auf Konto. Also direkt. Fehlt noch ein schöner Name dafür.

na wò bena: ne - Wahrlich, ich sage euch - "Konjunkturentlastungsabgabe". Nee: "Das gute Konjunkturentlastungszurverfügungstellungsgesetz".

nix
Heraus zum Tag der Arbeit 01.05.2020

Mit der Hand auf dem Herz, am Puls der Basis!

Mit solchen Sprüchen wurde ich junger Mann noch bei der Gewerkschaft geschult, - als es allerdings schon ein Karrieresauhaufen war. Das merkte ich aber noch nicht sofort und als ich dann als Jugendvorsitzender Südwest dahinter kam, wurde ich lieber freiberuflicher Unternehmer. Aber so ein paar Sachen bleiben noch übrig, wenn man bei der Arbeiterwohlfahrt Betreuer in Ferienheimen für Arbeiterkids war. Noch heute behaupte ich, dass die Facharbeiter und Handwerker einer der wichtigsten Säulen der Gesellschaft sind.

Darum gibt es heute ein ganz frisches Foto zum ersten Mai, wie der Dorfelektroniker von Avepozo gerade meine Lautsprecher repariert.

Der Dorfelektroniker von Avepozo

Ein Arbeitsidyll in Avepozo

Das mit Abstand chaotischste Lager, das ich je von einem Elektroniker sah und ich sah schon viele chaotische Lager von Elektroniker. Auf zwölf Quadratmeter mit einem winzigen Pfad zur Türe nach hinten ist links und rechts Schrott, Wiederverwertbares und Aufträge gestapelt. Er sitzt unter einem kleinen Dach davor und begrüßt die Vorbeifahrenden.

Der öffentliche Strand ist eigentlich gesperrt in Togo. Doch die Passage vom Hotel Madiba, dessen im Meer versinkende Veranda ein flanieren verhindert in Richtung zum Hafen, wo ein Kilometer weiter die Mauer eines staatlichen Komplexes nur noch mit riesigen angefahrenen Felsbrocken geschützt werden kann, gibt es keine Gastronomie mehr. Ein kleiner versiffter Abschnitt mit improvisierten Mauern und Resten von phantasievollen Kreationen, in denen früher mal genächtigt wurde, sind den Rastas und Kiffern vorbehalten. Etwas weiter versinkt ein kleiner Palmenhain und gibt den Weg frei auf eine versteckte Pension. Daneben werden die letzten Reste einer aufgegebene Strandbewirtschaftung wegespült. Es mutet in seiner Vergänglichkeit seltsam an, wenn man sieht, wie das Wasser schon unter der Toilette und kanpp vor der Bar angekommen ist, an der man noch vor nicht allzu langer Zeit stand.

Daneben dann ein längerer Abschnitt, auf dem lauter kleine Hügel stehen. Unterschiedlich gesiebter Sand und Muschelschotter wird aufgehäuft und von dreirädrigen Lastenfahrzeugen abgeholt, irgendwo in Avepozo unscheinbar verteilt. Zur Feintrennung weiter aufgehäuft und gesiebt wird es dort weitergehandelt. Das ganze ist illegal aber geduldet, entsprechend ephemer sind die Arbeitsprozesse. Bis zum Regierungskomplex noch ein paar abgerissene Gebäude und Mauern, garniert mit viel Müll. Es zieht weder Soldaten noch Touristen an. Man bleibt familiär.

Und es gibt morbid schöne Ansichten mit dem Hafen weit im Hintergrund.

Das Meer frisst Hotel Madiba

Das Meer frisst das Hotel Madiba

Kommt man beim spazieren ins Gespräch, merkt man schnell: Man hat Angst in Avepozo, in Lomé, in Togo. Angst vor dem Militär. Spezielle Truppen aus dem Norden, die sich schon provoziert fühlen, wenn die Ewe ihre Sprache reden. Große, bärtige, schwarze, wilde Gesellen in Uniform mit ihren berüchtigten schweren Stiefeln, denen kaum eine Türe standhält. An Tagen wie dem ersten Mai brechen die Traumatas von 2005 wieder auf, als das Militär in brutalen Razzien viele Hundert umlegte, aber auch Straßenbanden Hatz auf alle Europäer machten. Ich selbst war noch 2014 in eine, wie sich nachher herausstellte, harmlose Schießerei geraten, als Oppositionelle in Kodjoviakopé am 1. Mai Barrikaden bauten. War im Jahr 1993 in Togo, als ein Coup d'Etat mit togoischen Söldnern aus Ghana kommend scheiterte. Bei beiden Staatsstreichen von Jerry Rawlings war ich in Gahna. Bei Ville Mort 1986 in Kamerun und schlimm war auch für mich, als man 1983 zweieinhalb Millionen afrikanische Ausländer wie Vieh aus Nigeria trieb.

Es gehen schon Gerüchte in Avepozo um, dass in Togo mehr Personen an Repressalien gestorben seien, als am Virus. Von der Schwangeren mit Schock in der Nachbarschaft hatte ich schon geschrieben. Von dem alten Mann wird erzählt, der mangels eigener Toilette nachts während der Ausgangssperre sein Grundstück verlassen hatte um unweit an eine Mauer zu scheissen. Von Militär erschlagen. Eine Gruppe, bei mir um die Ecke, die nachlässig nach 20 Uhr auf dem Nachhauseweg war, verprügelt mit Verletzten. In einem anderen Stadtviertel hätte der Chef eine offizielle Note an den Sicherheitsbeauftragten der Regierung gesandt. Sollte noch einmal Militär bei ihnen auftauchen, könnte er Bewohnermilizen nicht mehr von Angriff gegen die abhalten.

So wundert es auch niemand groß, wenn am Strand mal eine Leiche liegt. Im vorbeigehen ruft man etwas um eventuell eine Reaktion zu bekommen. Doch der liegt da und man selbst geht auch weiter, um in nix hinein zu geraten. Wenn der tot ist, ist er eh tot. Lässt man ihn besser liegen, bis eine Patrouille kommt

a Leich, a Leich, a scheene Leich

A Leich, a Leich, a scheene Leich

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Etwas weiter wurden wir von einem Rastamann darüber aufgeklärt, dass der nur eine Schnapsleiche sei. Zuviel Sodabi, Palmschnaps. Läge da schon länger. Wird wieder werden.

na wò bena: ne - Wahrlich, ich sage euch - Wer früher stirbt, ist länger tot.

nix
Der zornige Prophet 02.05.2020

Es reicht jetzt. Schluss. Aus. Himmelarsch. Haben fertig. Ende.

Ich kann den Müll mit dem Virus nicht mehr hören, nicht mehr lesen. Wie ich vermutet habe, eine riesige Verarsche von unfähigen, meist strunzdummen Politikern, die einer skrupellosen Geldelite auf den Leim gehen, die ich mal ganz schwäbisch unhöflich, aber wahrheitsgetreu, sehr intelligente Charakterarschlöcher nenne.

Auch ein Prophet muss vorsichtig sein, weil er mal nicht recht haben kann. Also habe ich viele Wochen angenommen, dass ich mal nicht recht haben kann. Sterberaten auf der ganzen Welt blieb derweil statistisch gleich. Es sterben nicht mehr und nicht weniger an Atemwegserkrankungen als alle Jahre vorher. Bill Gates ist eine Oberdrecksau, der euch beeindruckend mit seiner vielen Kohle angelogen hat, zusammen mit noch ein paar anderen Gelddrecksäcken. In Afrika machen sie einen Zirkus, weil auch sie Kohle für ihr "Gesundheitssystem" abzocken möchten. Der beste Präventionsfaktor, haltet euch fest, nun auch wissenschaftlich ganz neu überprüft, ist Vitamin D 3 !!! Sonne, ihr Hirnverbrannten.

Hinaus mit euch, raus aus euren miefigen Wohnungen. Spazieren gehen, demonstriert, fahrt Fahrrad, macht das Cabriodach runter, fahrt Motorrad im T-Shirt, tanzt nackt im Garten. Danach gibts Äpfel und Bananen, Erdbeeren und Papayas. Dann Spargel und Gboma, Karotten im Norden und auch in Togo Karotten. Zuckererbsen für alle. Und den Rest lest ihr bitte auf meinen vorigen Seiten nach. Der Prophet hatte mal wieder recht.

Ich les Zeitung und werde ständig angelogen, dass sich die Balken biegen. Am meisten von denen, die sagen, dass man gegen Fake-News, Hass und Hetze streng vorgehen müsste. Als nebenberuflicher Prophet lässt man sich aber nicht gerne anlügen. Hass und Hetze ist mir lieber als vorsätzlich von dahergelaufenen Wichtigtuern getäuscht zu werden, die so dumm sind, dass sie nicht mal merken, wie sie uns über Gesinnung und Meinung in den Ruin und in die Diktatur führen.

Schade, dass wir es es nicht machen können. Der Prophet würde es gutheißen. Schließt doch einfach mal für sechs Monate das Parlament und schaut, was intelligente Bürger machen. Wenn das Funktionärspack weg ist, ist immer noch die Bundeswehr, die Polizei, die Gerichte und die Verfassung da. Handwerk, und Industrie braucht kein linksgrünes Gesoxe, Arbeiter keine SPD, Christen keine CDU und wir alle machen nichts anderes, als bestehende Gesetze anwenden. Dann regeln wir die Einwanderung, Ganz ohne Merkel, weil auch die mittlerweile im ausgelaugt sein verdummt ist, dann ziehen wir die Steuern auf ein Zehnt herunter wie in alten feudalen Zeiten, den Musulmanen sagen wir, dass wir ihren Koran bei uns echt nicht mögen und sie sehr fleißig und sehr ruhig sein müssen, weil im Zehnt nichts übrig bleibt fürs nichtstun.

In diesen sechs Monaten sollten Vorschläge gesammelt werden und die, die ihre Umsetzung am besten darstellen können, die werden neu, als eine oder einer von 300, in das alte Bonner Parlament mit bescheidenen Befugnissen gewählt. Berlin lassen wir weg, weil aus dem Sumpf schlechte Gase austreten. Der Föderalismus braucht altgermanisch keine monarchische Zentrale.

Dann freuen wir uns des Lebens, besuchen wieder andere Menschen, reisen, arbeiten, machen Geschäfte und überlegen uns, was wir mit den ganzen Frauen in den wissenschaftlichen Orchideenfächer machen, die viel nutzloser als männliche Soziologen sind, weil die ja wenigsten Taxi fahren. Und Museen für Völkerkunde heißen wieder Museum für Völkerkunde um über Völker der Welt zu berichten und Kunst einer Künstlerin, die mal in Lagos geboren wurde, ist nicht afrikanische Kunst, sondern Kunst der Künstlerin. Weil ein Schreiner in Stuttgart ein Schreiner ist und kein europäischer Schreiner.

Und dann kommt was ganz tolles, das wir nicht vergessen sollten: Togo. Togo würde gerne wieder kooperieren. Aber nicht mit einem Herr Minister Müller, der ein noch größerer Schwätzer ist als die meisten anderen seiner Kollegen. Nicht mit einer GIZ, die lokale Präventionen als Fake-News brandmarkt, aber selbst, ausser warten auf Gates, nichts anderes anbietet. Wir lassen nicht Jesus, sondern Nachtigal wieder auferstehen und feiern das gebührend am Monument in Baguida. Dazu karren wir Wein und Bier und Butterbrezeln aus Deutschland an und der Prophet wird mal wieder für sein Tun bezahlt.

ich kann mich gar nicht bremsen. Der Gaul geht mit mir durch.

na wò bena: ne - Wahrlich, ich sage euch - Brüder, zur Sonne, zur Freiheit.

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Der Prophet schießt auf der Avenue Madiba

Der Prophet schießt neben Bier trinken auf die Wahrheit, die sich in genau diesem Moment neben der Avenue Madiba zeigt.

Foto von Ingo

nix
Anhänger 03.05.2020
 

Anhänger von Verschwörungstheorien.

Das ist ein sehr schön formulierter Satz. Im ersten Moment. Auch ich, der Autor, hänge Verschwörungstheorien an. Bei genauerer Betrachtung beginnt man allerdings an der Negativierung zu stolpern, die sich durch die Begriffspaarung ergibt.

Einer Theorie angehängt werden. Dran hängen. Es scheint dadurch so, als sei Theorie ein Festkörper und an dem hängen Anhänger. Hängen die da dran weil sie sich festkrallen. Oder mit einer Sicherheitsnadel wie ein Orden? Ich latsche lieber nicht weiter in dem seltsamen Bild einher, doch schien mir eine Theorie bisher eher etwas zu sein wie Puzzle. Oder bei "Verschwörungen" etwas wie ein kriminalistischer Fall. Man legt Teile zusammen. Etwas um einen herum geschieht und wird dargestellt als etwas, von dem man vermutet, dass es eben anders ist, als dargestellt. Durch einen Recherchefehler eines Journalisten, oder weil mit Interesse lanciert, um etwas zu erzielen oder zu vertuschen.

Ich erzähle ein Beispiel. Am ersten Tag als die zwei Türme in New York fielen und dann ganz seltsam noch ein Bau daneben und dann noch ein Flugzeug in ein gerade im Umbau befindlichen Teil im Pentagon reinrauschte, kam in den Medien als Teil der Nachrichten: "Eine Asbestwolke über Manhatten". Au himmelarsch, dachte ich, hoffentlich ist meine Freundin Susanne, die mir immer so lieblich die Geige spielte, dort gerade nicht zu Hause, denn sonst hat sie nicht mehr viele Jahre zu leben. Sie ist übrigens jung ein paar Jahre später verstorben. Ich vermute bis heute, weil sie zu Hause war. Also, Asbestwolke. Weil ich ja einige Jahre als selbsternannter Innenarchitekt gearbeitet habe und der erste war, von den Anthroposophen beeinflusst, der einen auf Bio machte, hatte ich mich mit Asbestsanierungen beschäftigt. Asbestwolke klang richtig richtig sehr kolossal Scheisse für mich.

Der Zufall wollte es nun an diesem Tag voller Erschütterung, dass ich abends am Tresen in "Le Bar de Paris Bar" genau jenen investigativen Journalisten kennenlernte, der damals so etwa 15 Jahre vorher den großen Asbestskandal in Deutschland losgetreten hatte. Mein Leben besteht übrigens aus einer ständigen Verkettung solcher seltsamen Zufälle. Ohne Pläne der zwei Türme zu haben, versuchten wir uns vorzustellen, wo in den Gebäuden Asbest dran war. Es kam übrigens später noch weitaus schlimmer und grausamer, als wir uns das vorzustellen wagten. Jedenfalls war uns beiden klar, dass eine Sanierung hunderte von Millionen Dollar gekostet hätte. Später erhöhte ich auf zwei Milliarden und wusste da immer noch nicht, dass Herr Präsident Busch höchstselbst im Asbestbusinnes fleißig tätig war. Statt dass der Eigentümer die Sanierung, oder noch realistischer, den peniblen Abriss zu bezahlen hatte, zahlte die Münchner Rück den Verlust des Gebäudes. War ein lohnenswerter Deal. Zurück zum ersten Tag. So weit ist das ja noch keine Verschwörung. Im Sinne von: Es wird einem eine Geschichte vorgegaukelt, in der es mehrere Interessenlagen gibt und es auf gar keinen Fall so ist, wie wie wir, die Zuhörer und Zuseher der Medien, es glauben sollten.

Ab dem zweiten Tag fiel nie mehr wieder in den aktuellen Nachrichten das Wort Asbest. Schadstoffnebel und chemische Verschwurbelungen, aber nie mehr wieder Asbest. Das kam erst sehr viel später und sehr versteckt wieder, als Architekten behaupteten, dass ein Turm aufgrund der Statik niemals derart zusammenfallen und ganz erst recht nicht sich diese Unmöglichkeit kurz danach ein zweites Mal wiederholen könne.

Ab dem zweiten Tag war ich also, ach herrje, schon wieder ein Verschwörungstheoretiker, sozial und von den Medien geächtet wurde ich ständig von Hohlköpfen beleidigt und mitleidig belächelt, wenn ich Dinge in Zweifel zog. Geschäftsschädigend ist es übrigens auch, wenn man zuviel mitdenkt. Wie oft in meinem Leben hatte ich mir gewünscht, ein wenig einfältiger zu sein um das Glück des Lebens unbedarft genießen zu können. Alles nur, weil man zweifelt. Nie werde ich das Gesicht einer Lehrerin vergessen, die eine Freundin in den Zwiebelfisch mitgeschleppt hatte. Als ich der ein paar Dinge aufzählte, die bei den Hochhausgeschichten einfach nicht zusammenpassen wollten, ist der die Mimik stehen geblieben. Als sie nach einer gewissen Zeit wieder die dortige Muskulatur nutzen konnte, war aus den gestammelten Worten zu entnehmen, dass sie erstmals mit Satan Bekanntschaft gemacht hatte. Dass man offizielle Nachrichten anzweifeln kann, war ihr bis dahin schlicht nicht geläufig.

In der Unterstellung, eine Gruppe hätte sich zusammengetan um gemeinsam einen Schwur zu leisten, zusammenzustehen bis zum Tode, sich das zu schwören, im Guten, wie im Bösen, um für oder gegen etwas oder Jemand zu sein, ist doch sehr theatralisch. Es erinnert eher so an Karl May und die Blutsbrüder. Nibelungentreue. Katholische Kirche. Verschwörung ist also negativ konotiert. Und man hängt als Anhänger dran. Das Wort "Verschwörungstheoretiker" kann man also für sich nur mit einem zynisch-sarkastischen Unterton verwenden. Nicht die Theorie als solche ist die Provokation, sondern dass man sich mit diesem zusammengesetzten Unwort bezeichnet und sich selbst da noch dranhängt wie ein Kleiderbügel. Machtkartelle werden durch Komplizenschaft zusammengehalten. Man hält zusammen, wenn man Dreck am Stecken hat. Nix Schwur. Also eher Komplizentheoretiker. Anhänger einer Komplizenannahmetheorie.

FdJ Merkelparade

Treffendes Fundstück aus WhatsApp- FdJ-Staatsratvorsitzende Merkel mit Entourage

Nun ist da also ein Virus in Togo. Fast nicht da als Virus, aber da als Bedrohung. Oder Drohung? Und schon beginnen beim Verschwörungstheoretiker die Synapsen zu zappeln. Be-drohung oder Drohung?

Als ich mich 2012/2013 entschloss, einen Sprung zu wagen aus einer der schönsten Galerien Berlins in Richtung Afrika, gab es mehrere Gründe dies zu tun. Einer war, dass ich einen kommenden wirtschaftlichen Kollaps vermutete. 2008 wurde falsch bewältigt und die Fehler würden sich hochpotenziert wiederholen. Die Krise wurde von verschiedenen Ökonomen auf - hört, hört - plusminus 2020 prognostiziert. Meine astrologische Beraterin hatte ebenfalls 2020 auf dem Schirm. Das sei ein ähnliche Konstellation wie 1914 und 1939. Man könne da nichts genaues sagen. Nur, dass auch damals Katastrophen ausgelöst wurden durch eine irre Verkettung unzähliger kleiner Zufälle. Die Häufung lässt sich ersehen, nicht ihre Wirkrichtung. Da Galerien oftmals über Monate keine Umsätze machen und diese Durststrecken mit Umsatzstarken Monaten kompensieren ist eine Krise unglaublich anstrengend. In diesen Monaten kann es geschehen, dass man plötzlich von allen Seiten mit Strafen, Verzugszinsen, Überzuggebühren, anwaltlichen Mahnbriefen verständnislos und vor allen Dingen unfassbar unverschämt drangsaliert wird. Kommt man wieder auf den Punkt zu sprechen, dass in jedem Produkt des Konsums oder des betrieblichen Gebrauchs satte 80 % Steuern stecken, wollte ich mir diese Erniedrigung nicht noch einmal antun. Wegen Steuern in eine galoppierende Verschuldung, weil man als Freiberufler zum schwächsten Glied der Kette wird. Nicht wegen realer Gefährdung mangelnder betrieblicher Substanz, sondern nur wegen eines anderen, als eines monatlichen Zahlungsrhythmus'.

Wie viele andere, nur nicht die einfältigen Politiker der Merkelkorona, wartete ich auf 2020 und mit welcher propagandistischer Scheisse ich schon wieder angelogen werden sollte. Um eine Krise ins Auge zu fassen ist es ratsam, die anzuschauen, die darauf spezialisiert sind, in Krisen zu gewinnen. Die Krisen provozieren um darin zu verdienen. Die sich absprechen in Davos ohne abgehört zu werden. Die sich als Bilderberger nach einem Vortrag zunicken und sich danach kurz absprechen, ob der Volltrottel eines deutschen Aussenministers als verwöhnte Marionette oder als Kasperl behandelt wird. Was für eine Schmierenkomödie inszeniert George Soros? Was spielt Bill Gates für ein Spiel und was hecken die Hedge-Fonds aus? Warum wird wie irre Geld gedruckt? Warum investiert Soros in Menschenhandel und warum holt man sich mit seiner Förderung ein musulmanisches Heer in Zivilklamotten? Um sich an den Deutschen mit Judenfeinden zu rächen, die seine Familie im dritten Reich nahzu gänzlich auslöschten? Und dabei noch zu verdienen? Als Verschwörungstheoretiker denkt man in viele Richtungen, möglichst ohne Tabus mit dem bekannten Phänomen der Sackgasse. Oder, was wird Afrikanern in der UN zugeflüstert? Dass sie villeicht auch mal Yacht fahren dürfen, aber erst wenn sie einen Straßenzug Besitz in London vorweisen können?

Was viele meiner Leser nicht wissen, dass selbst der Kunstmarkt ein Indikator für diese Interessen ist. Bei dem Spiel, das da von Inseln und Yachten und 400 Quadratmeter broßen Salons aus gespielt wird, ist Kunst ja nicht das Mäzenatentum wie das Kreti und Pleti vorgespielt wird, sondern Wertschaffung durch Spekulation wie Schweinehälften und Öl. Wenn man eine Arbeit einem Museum spendet, steigt der Wert von von 20 anderen Arbeiten des gleichen Künstlers im Lager um 20 %. Wenn der Kumpel von Marc Rich bei der nächsten Auktion den dreifach üblichen Preis abgesprochen ersteigert, steigen die mittlwerweile 30 Arbeiten im Lager um 30 %. Der Künstler darf jetzt auf der Yacht mitfahren und dort eine Sechszehnjährige vögeln. Voll mit Koks, damit er für immer das Maul hält, weil nun erpressbar, um nicht mittendrin als Schwätzer das Spielchen zu stören.

Nein. Ist nicht Neid. Das ständige angelogen werden nervt. Und dass sie einem, wie bei der Restitutionsdebatte, auch noch in die Suppe spucken. Angelogen wird man noch nicht mal von denen, die auf der Yacht sitzen. Die Politiker sind dumm genug, diesen Part zu übernehmen. Erinnert sich der Leser an einen Herr Fischer und einen Herr Schröder? Ohne Mandat die erste deutsche Kriegsbeteiligung nach 45 und danach hochdotiert der eine bei den Russen der andere bei den Amis. Beides kleine Emporkömmlinge ohne relevante Seilschaften, luxuriös nach Nutzung still gemacht. Bis zu den Turnschuhen im Landtag war Joschka noch ein Bruder im Geiste, für den der Strand unterm Pflaster lag, dann wurde er zum Anschaungsobjekt für die Frage, wie man selbst reagieren würde wenn ...

Strengt es die Fraktion der Denkkonformen zu sehr an, wenn ich die Zusammenhänge von femininen universitären Denkfabriken unter Förderung eines Herrn Soros, eine daraus resultierende, von Schuld und Sühne geprägte Restitutionsdebatte, eine daraus resultierende Preissteigerung des oberen Preissegments der 1. Liga des Kunsthandels und ein daraus resultierendes Marktsterben kleiner Galerien und des afrikanischen Handels darstelle? Ja, es strengt sie zu sehr an. Wenn ich nämlich sage, dass die erste Liga in London, Brüssel, Paris und New York fast ausschließlich von Menschen mit jüdischen Wurzeln besteht, bin ich es, der von diesen ferngesteuerten Denkschwachmat_innen, die auch noch zunehmend die Presse bevölkern, der mit jeder Formulierung achtgeben muss, nicht die Antisemitismuskeule übergezogen zu bekommen, weil ihre Hirnwindungen nur diesen einen Synapsenkurzschluss zulassen. Darum Togo. Aus Erholungsgründen.

Abschweifen. Die Krankheit der Verschwörungstheoretiker. Oder besser: Zusammenhangverstehenwollenden. ZuHaVeWo's. Ständig Alles mit Allem verknüpfen.

Zurück zum Virus, der nun schon bewirkt, dass es in Togo selbsternannte Bürgerwehren gibt, die Passanten ohne Mundschutz beim gehen auf der Straße belästigen. Wo jetzt, nachdem noch keine 100 Infektionen von Dezember bis 30. April gefunden wurden, plötzlich Kinder und Jugendliche mit Virus entdeckt werden. Also schon wieder der kritische Gedanke aufkommt, dass man künstlich und dabei so dramatisch als möglich noch ein wenig nachhelfen muss, dass Herr Entwicklungsdingens Müller nicht auch noch Togo von seiner Geschenkliste streicht. Wie ein paar andere afrikanische Länder, die nicht der gerechten Regierungsform entsprechen. Mitten in der Finanzkrise, die keiner zu bemerken scheint. Jedenfalls nicht die deutsche Merkelpresse, die alle Probleme konsequent auf den Virus fokusiert und über nichts anderes mehr schreibt.

Das riegeldumme Argument zur Streichung von vier afrikanischen Ländern aus der Geschenkliste von Marshalplan-Müller ist, dass er nicht mehr mit der Gießkanne das Geld und die Hilfe über Afrika verteilen möchte, sondern gezielter. Wie? Gezielter? Statt 55 nur 51 und deshalb ist es keine Gießkanne mehr? Nur noch 51 Länder, in denen die GIZ alle zwei Jahre ihren gesamten japanischen Vierradfuhrpark auswechselt? Alles was zwischen Deutschland und Afrika zu tun hat, scheint nur noch ein potemkinsches Dorf zu sein. Mit Geschenken bei Laune zu halten um Stimmpartner bei der UN zu haben, eine Hilfsindustrie nicht in die Arbeitslosigkeit zu schicken und sämtliche Geschäftsverbindungen auslaufen lassen. Warum zerstört Deutschland heimische Schlüsselindustrien und zieht sich gleichzeitig aus Märkten in Afrika zurück? Mit Verstand lässt sich das nicht mehr erklären. Das alles ist fern vernünftiger Realitäten. Es ist also anzunehmen, dass die Hilflosigkeit bezüglich des Corona-Virus in Deutschland ähnlich ist wie in Togo und beide Regierungen Weisungsgebunden agieren.

Der verstorbene Marc Rich, George Soros und Bill Gates gehören zu dem korrupten Establishment der so genannten demokratischen Partei von Hillary Clinton, die in ihrer Zeit als Aussenministerin wieviel Kriege vom Zaun gebrochen hat um die muslumische Welle nach Deutschland schwappen zu lassen, bei der Merkel die Schleusentore öffnete? Zusammen mit Obama, der dafür noch den Friedensnobelpreis abgestaubt hat. Die gesamte Pressestrategie gegen die vermutete Pandemie war ständig mit Hieben gegen Trump gewürzt. Soll man da nicht nachdenken? Weil man eine gemeinsame Strategie vermutet, die Erika Angela Merkel lächelnd neben Soros und Gates zeigt? Wenn Merkel, Steinmeier, Maas mehrfach den Präsidenten der Vereinigten Staaten aufs bösartigste brüskieren und beleidigen, aber dem Großkapital in den Arsch kriechen, soll ich nun ruhig sein und nicht meine Vermutungen bezüglich Togo und Afrika ableiten? Wenn sich Trump aus antiimperialen Gründen aus Afrika zurückzieht, Merkel aber Militär stationiert und Wirtschaft abwürgt, soll ich mir keinen Reim mehr darauf machen?

Ob die der Grippe ähnliche Virusvariante nun bewusst nach der Militärolympiade in Wuhan in Umlauf gesetzt wurde um China zu schaden, weil sich vor dieser Kulisse Niemandem etwas beweisen lässt, ob die Teilchen aus dem chinesischen Labor entwischt sind und die Militärolympiade nur zufällig in diesem Zusammenhang dort stattgefunden hat, oder ob der Virus natürlich mutierte, entzieht sich meiner Beurteilung. Was ich aber klar sehe, ist der Umgang mit ihm. Ich gehe mal mehr mit Gefühl als mit Verstand von einer zufälligen Verbreitung aus. Die Art und Weise des Umgangs mit dem Virus lässt aber unmittelbar den Schluss zu, dass er sehr willkommen als Ablenkung war. Soros wettet aus Rache auf Euro-Verlust, Gates setzt schon lange auf pharmazeutischen Gewinn. Aber wenn man versucht, die Verbindungen zu begreifen, ist man ein Verschwörungstheoretiker?

Ich will in die Zukunft sehen. Dinge begreifen und das Recht in Anspruch nehmen, mich täuschen zu dürfen. Jeder Blickwinkel kann andere Ergebnisse bringen. Darum:

na wò bena: ne - Von Togo aus die Welt zu betrachten hat was.

8.5.2020 graue kleine Linie

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Seit ich dieses Essay über Verschwörungstheoretiker und und Verschwörungstheorien geschrieben habe, muss ich dauernd darüber nachdenken, was eigentlich das Pendant dazu ist. Jemand der in Kategorien denkt, dass alles was im Spiegel, in der FAZ, in der taz, in der Welt und in der Tagesschau kommt, die Wahrheit und nichts als die Wahrheit ist? Dass Politiker selbstlos und Geschäftsleute edel, dass ein Pfaffe nie ans reiche Fressen denkt und Frauen von Natur aus gut sind? Ich kanns drehen und wenden, jemand der keine Interessen, Konstrukte, Seilschaften, Verbindungen, Logen, Parteien, Bünde, Religionen wahrnimmt und sich verweigert zu begreifen, dass die ihre Interessen durchsetzen möchten, ist ein rechtschaffener Dummkopf oder eine Naivin.

Endgültig kam ich zu dieser Erkenntnis über einen Artikel in der taz, wo einer dieser sich dort konzentrierenden geistigen Tiefflieger ein paar Leute beschreibt, die nicht so einfältig und staatskonform über Corona denken wie er, und er sie deshalb allesamt als Verschwörungstheoretiker beschreibt. Alles was nicht dieser riegeldummen übriggeblieben Pseudolinken entspricht ist neurechts und verschwört. Der Gipfel ein paar Tage vorher, wo einer seiner Niveauäquivalente in derselben Postille schreibt, dass die neue Rechte sich mit intelligenten Artikeln tarnen würde. Ernsthaft. Er leitete die Gefahr der Rechten daran ab, dass sie so tun würden, als seien sie versöhnlich, gebildet und "tarnen" sich damit. Doch eigentlich seien sie gefährlich. Denn "rechts" ist ja Nazi und Verschwörung. Intelligenz kann da nur Tarnung sein. Dass die meisten dieser Rechten sich gar nicht als solche bezeichnen würden, sei das allergefährlichste an deren Tarnung.

Das sind also zwei Gegenteile zu Verschwörungstheoretikern.

na wò bena: ne - Wahrlich, ich wünsche euch - Möge Hirn auf euch regnen

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Verschwindibus 05.05.2020

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Kann sein, der Verfasser ist für eine kleine Weile nicht mehr im Netz zu erreichen.

Mittendrin, und um mich rum sind alle pleite.

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Mitleid I 06.05.2020

An dieser Stelle hatte ich schon einen richtig schönen, bissigen Artikel über verlogenes Mitleid in Deutschland stehen. Doch nun habe ich einen Artikel über Bill Gates gelesen, in dem ihn der Autor völlig anders darstellt als vorige Quellen. Nun merk ich, doch kein Journalist zu sein und will mich ein wenig besinnen, was Deutschland und die Welt anlangt.

na wò bena: ne - Wahrlich, ich sage euch - Meinung zu haben ist sehr schwer.

Schiffsparkplatz vor Lomé

Schiffsparkplatz vor Lomé

Nigeria hat schwer mit Piraten zu kämpfen und lange Wartezeiten zum Ladung löschen. Deshalb liegen viele Schiffe vor dem sicheren Togo auf einem bezahlten und gesicherten Parkplatz. Tagsüber sieht man gar nicht so viele, weil die optisch mit der Luftfeuchtigkeit am Horizont verschwimmen. Doch wenn Abends die Lichter angehen ...

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Mitleid II m/w/d 06.05.2020

ich stell ihn doch rein, den Artikel, auch wenn ich ihn an ein zwei Stellen vielleicht nochmal korrigiere.

  graue kleine Linie
 

Mitleid. Mitleiden. Emotionale Solidarität. Sich einfühlen. Einfühlungsvermögen. Gefühl und Verstand. Etwas, das man geneigt ist mit einem Überhang dem Weiblichen zuzuschreiben. Wie alles, hat Mitleid positive Seiten und wird negativ meist dort, wo es intrumentalisiert und zum bestimmenden Faktor bei wirtschaftlichen oder politischen Entscheidungen wird.

Seit einigen Jahrzehnten haben wir in der so seltsam genannten westlichen Welt eine zunehmende Verweiblichung in dem Sinn, dass das Weibliche nicht in seinen früheren Positionen an Bedeutung gewinnt, sondern Frauen in männliche Domänen eindringen mit der Behauptung, es besser zu können. Auch müssen sie ziemlich nutzlos daran herumforschen, wie sie noch einfacher in die Domains vordringen können und kommen dann, nach 180 Professorinnenstellen, auf die Idee, Quote statt Leistung prima zu finden. In einem zwanzigsten Jahrhundert, das von kaum mehr begreifbaren Massenvernichtungen geprägt war und damit einen Massenfaktor Leid schuf, der im Äquivalent auch Mitleid entstehen ließ, dürfte bei einer versuchten Gewichtung Leid dem Maskulinen und Mitleid dem Femininen zugeordnet werden.

Eine extrem maskulin geprägten Welle der Völkerwanderung aus dem Osten und Süden des Westens steht nun ein von Mitleid geprägtes, feminisiertes Mitteleuropa gegenüber. Es sind Frauen, die Teddybären des Willkommens werfen. Es sind Frauen, die auf die Begrifflichkeit des Flüchtlings beharren. Es sind ebenso mehrheitlich Frauen, die auf eigenwillige Toleranzen gegenüber diesen eindringenden Männern bestehen. An der Seite dieser Frauen steht eine große Menge feminisierter Männer, je nach Ausprägung auch Weicheier genannt. Die Welt schaut zu und staunt.

Reisen, in fremde Kulturen vordringen, erforschen, erobern, assimilieren, dominieren sind maskuline Attribute. Viele Männer kennen fremde Kulturen in denen sie sich behaupten mussten. Doch sind sie immer weniger die Berater im Westen, bei Fragen, wie man mit einer Welle der Zuwanderung umgeht. Es sind zunehmend Frauen, die in der Masse diese gelebten Kenntnisse der Kulturen nicht haben, sich dennoch einbilden, durch kleine Urlaubsreisen oder kurze Aufenthalte Entscheidung treffen zu können. Früher hielten sich Ethnologen oft viele Jahre im Land ihres Interesses auf, heute sind das vorwiegend Frauen, die schon zwei Wochen als Studiengrundlage und Feldforschung angeben. Der Typus Albert Schweitzer und Peter Scholl-Latour verschwindet und weibliche Orchideenfächer symbolisieren den neuen Pol. Geschwätz ersetzt Tat. Alles prima, alles zu seiner Zeit. Wenn man Weile und Muse hat, kann man auch mal mit Sternchen und Unterstrichlein experimentieren, aber irgendwann ist halt auch mal gut und die paar übriggebliebenen Diversen sollten sich halt weiterhin für eine Damen- oder Herrentoilette entscheiden. Sie habe die Freiheit der Wahl. Der Großteil der Menscheit hat nur ein gemeinsames Loch für Damen und Herren gemeinsam.

Interessant nun, diese allesbestimmende gesundheitliche Krise unter diesem Aspekt der männlich-weiblichen Gewichtung zu betrachten. Es geistert die Behauptung durch die Medien, dass dort, wo Frauen Entscheidungen zu treffen hätten, diese Gesundheitskrise besser gemanagt würde. Falsch. Bei einer Gewichtung gewinnen Männer an Bedeutung. Ein großer, dominierender Typ rückt zum Beispiel in die Wahrnehmung als der neue Entscheidungsträger in der Politik in Deutschland. Einer der wenigen, der die seltsamen Entwicklung der Doppelspitze ignorierte. Obwohl Frauen die medizinischen Fakultäten in der Menge dominieren, sind es Männer, die als Berater im Licht der Scheinwerfer stehen. In der Wirtschaft, die von der feminisierten grünen Politik gerade ruiniert wird, sind es Männer, obwohl man seit Jahrzehnten versucht, Frauen in die Vorstände zu pumpen. Die Krisengewinnler der Finanzwelt. Pack. Aber Männer.

Ausgerechnet in eine Leid-Krise der Gesundheit, wird der Einfluss von weiblich dominiertem Mitleid kleiner. Um es provozierend auszudrücken. Entscheidungen wurden hysterisch :-) irrational überzogen, da täuscht auch keine Apathie einer Kanzlerin drüber weg. Grenzschließungen im innern und viele offene Tore nach aussen symbolisieren diese Unbeholfenheit.

Von Mitleid geprägt sind die Betrachtungen der männlichen Invasion. Im einzelnen Fall, von denen die Menschenhändler_innen auf der nördlichen Seite des Mittelmeeres getrieben sind, ist es sicher angebracht. Dort hat es Menschen, die nach ihrer Entscheidung sich auf einen ungewissen Weg zu machen, so viel Leid erfahren haben, dass man ihnen gegenüber individuell in irgendeiner Form Mitleid haben kann. Wenn jedoch dieses Mitleid die großen Entscheidungen zu sehr beeinflusst, schafft Mitleid neues Leid. Einen weiteren sehr unangenehmen Nebeneffekt hat dieses medienwirksame Mitleid aus dem die Menschenhändler versuchen Kapital zu generieren. Das Mitleid mit Gummibootfahrern überträgt sich als Mitleid auf den Kontinent Afrika. Das Mitleid beginnt überheblich beleidigend zu werden. Es gibt kein Mitleid für Asien oder Mitleid für Amerika. Das Mitleid wird unverschämt. Das Feminine wird durch Mitleid rassistisch. Gut Gewolltes verkehrt sich in das Gegenteil. Waldretter werden zu Waldvernichter. Weltretter zu Chaosproduzenten.

Von Mitleid geprägt ist auch die Afrika-Politik Deutschlands. Die eigentlich schon fast keine Politik mehr ist, sondern sinnbefreite Hilfsverwaltung. In Zeiten, in denen die größten Entwicklungssprünge in Afrika stattgefunden haben, in der Kolonialzeit und in der Unabhängigkeitsphase, war nicht Mitleid der Ratgeber. Auch heute ist Mitleid nicht angesagt. Es ist kontraproduktiv für Kooperationen. Einen bettelnden Bittsteller macht man nicht zu einem Geschäftspartner. Genau jenes "afrikanische" Personal, das die Rolle der Bittsteller einnimmt, wird eingeladen und gefördert, um das überkommene Bild aufrecht zu erhalten.

Und mal ganz außerdem: Was soll das eigentlich? Afrikapolitik? Was hat Marokko mit Namibia gemeinsam? Der Sudan mit Togo? Ruanda mit der Elfenbeinküste? Schon an diesem Begriff merkt man den Schwachsinn, in den sie in Deutschland geraten sind. Als früher, so vor hundertzwanzig Jahren von Afrikapolitik geredet wurde, da meinte man die Schutzgebiete Südwest, heute Namibia, Deutsch-Ostafrika, heute Tansania, Ruanda und Burundi, dann noch Kamerun und Togo, zu dem damals noch Ost-Ghana gehörte. Da viel, was Organisation und Verwaltung anbelangte, aus einem Guss stammte, konnte man von "Afrikapolitik" reden um dann ziemlich schnell zu konkretisieren. Diesselben Schreihälse die dauernd lärmen, man solle die Kolonialzeit aufarbeiten, dabei, hier sind wir wieder bei Mitleid, aber nur den Schuld- und Sühneaspekt im Auge haben um NGO-Gelder oder Unistellen finanziert zu bekommen, werfen ebenfalls sämtliche afrikanische Länder in einen Topf. Das wird so nichts. Wenn man etwas mit Togo machen möchte, dann ist das Togo, aber nicht Teil einer Afrikapolitik. Wenn man in Paraguay etwas investieren möchte, dann ist da ja auch nicht im Rahmen einer Amerikapolitik.

Der Ruf nach Neuordnung wirtschaftlicher Strukturen wird immer lauter und die zerstörerische Kraft der christdemokratischen Grünlinken hat dabei vielleicht etwas positives. Ganz sicher nicht in dem Sinne, dass man deren reaktionäre Vorstellungen aufgreift, die gesellschaftliche Zerstörung weiterbetreibt und man es auf Afrika ausweitet, sondern weil es wunderbar aufzeigt, wie sich gut gemeintes in sein Gegenteil verkehrt und man in dieser Dynamik interessantes entdecken kann. Wie Fehler so lange zum Dogma erklärt werden, bis sie in religiöses Sektenverhalten ausufern. Nicht Steuern und Strafen und schaffen von immer mehr staatlich gefördert Stellen von beheizten Schreibtischtäterinnen. Etwas Pionierhaftes, den Mut der Entdecker. Nicht Mitleid ist der Pulsgeber, sondern Aufbruch. Vorwärts ins Ungewisse. Eine Verschiebung zu mehr Maskulinität einfach nur dadurch, dass man diesen ganzen Geschlechterkrampf mal aussetzt. Nicht mehr das Wort der Geschwätzwissenschaften auf der Goldwaage, sondern Praktiker mit Mut zum sagen was ist. Auch mit Mut zum irrenden Wort.

na wò bena: ne - Togo braucht keine linksgrünen Pfäff_innen

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Das Meer frisst Hotel Madiba

Das Meer frisst das Hotel Madiba. Dort, wo die hintere Gischt hochgeht, war vor kurzem noch die Terasse.

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Artemisia 07.05.2020

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Hat es euch der Prophet nicht gesagt?

Nicht ganz genau, aber als Richtungsangabe. Ich hatte doch schon Mitte März und dann nochmal Mitte April geschrieben, dass man Artemisia noch genauer untersuchen sollte, weil ich vermute, dass das Grünzeug sehr gut für Prävention gegen Virus sei. Nun stellt sich heraus, dass der Beifuß, wie er auf deutsch heißt, sogar Corona nicht nur vorbeugt, sondern heilt. Fragt nach am Max-Plank-Institut in Potsdam!

Übrigens sagte ich dasselbe über Remdesivir, vermute aber, dass Artemisia weniger Nebenwirkungen hat.

na wò bena: ne - Wahrlich, ich sage euch - Das Leben geht weiter.

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TV-Beitrag 07.05.2020

Bill Gates ist doch ein Dreckmichel allererster Güte und Herr Trump wird mir immer sympathischer. (Danke für die Zusendung des Links). Ich gehörte ja schon immer zu den erklärten Impfgegnern. Wer mich da nicht verstehen kann, sollte den folgenden Video mit Dr. med. Dietrich Klinghardt auf QS24.tv ansehen. Dann mag man mich wieder. Trotz meiner Renitenz :-) Herr Klinghardt sagt im Film, dass alles darauf hindeutet, dass der Großteil derer die vom Coronavirus ernsthaft krank wurden, im Laufe der letzten Jahre gegen Grippe geimpft wurden, was ja auch Sars 2 Coronatypen sind und somit das Set-Up mit sich trugen.

Zu mehreren von mir erwähnten Prophylaxen und vermuteten Heilungsmethoden erwähnt Dr. Klinghardt im Zusammenhang mit Covid 19 im fortgeschrittenen Stadium die Hyperbare Sauerstofftherapie sowie die Ozon-Therapie als Heilung. Hydroxychloroquine, das ich bereits als Vorbeugung erwähnte, sei in Verbindung mit Zink ebenfalls eine sichere Therapie.

https://www.youtube.com/watch?v=5jUXxcaZegQ&feature=youtu.be

Zu dem im Film erwähnten Interview mit Professor Dr. Sucharid Bhakdi gehts da lang:

https://www.servustv.com/videos/aa-23ud73pbh1w12/

na wò bena: ne - Wahrlich, ich sage euch - Ich hab mir den Film heruntergeladen.

9.5.2020 graue kleine Linie

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Als ich mir den Film von Herrn Bhakdi angeschaut hatte, wollte ich mal im weltweiten Web schauen, wie Film und Herr kritisiert werden, weil ich selbst zunächst nichts zum meckern fand. Ich landete auf der Seite der pseudolinken Postille "Der Freitag", die, zum Zeitpunkt als ich dort rauszensiert wurde, noch sage und schreibe zwei, ja zwei, intelligente Kommentatoren hatte, die daran erinnerten, das Linke früher auch mal intelligent waren.

Dort schrieb eine brunzdumme Truchtl, der man nie mehr wieder eine Tastatur genehmigen sollte, einen Veriss, der es fertig brachte, kein einziges inhaltliches Gegenargument anzuführen. Von vorne bis hinten aus verschiedenen Blickrichtungen Geschwurbel, dass Herr Bhakdi überall bei Neurechten auf Anerkennung stoße, weshalb er besser den Mund gehalten haben sollte. Auf konkret gestellte Fragen und auf hervorragend schlüssige Antworten, keine einzige, nicht mal im Ansatz, begründete Kritik. Aber er soll besser den Mund halten, weil er gegen ihre ideologische Religion verstößt.

na wò bena: ne - Wahrlich, ich wünsche ihr - Möge Hirn auch auf sie regnen

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Militärolympiade 08.05.2020

Man muss sich das mal vorstellen. Heute ist der 8. Mai und nun stellt sich heraus, dass bereits im Oktober 2019 italienische und französische Sportler die in Wuhan zu den Militärweltfestspielen waren, massive Symptome der Viren hatten. Ich wiederhole: Oktober. Hatte ich es nicht schon im März vermutet? Dort waren auch 243 Sportler plus eine unbekannte Anzahl Begleiter und Fans aus Deutschland.

Der professionelle Verschwörungstheoretiker erkennt auch Vieles daran, wenn es nicht genannt wird. Das sind dann so kleine unscheinbare Anweisungen aus dem Kanzleramt an die sich vom Kanzleramt unabhängig meinende Presse, bestimmte Dinge nicht zu sagen, um damit keine Verschwörungstheorien und Fake-News zu provozieren, die in der schwierigen Situation einer Pandemie unnötigerweise zu Millionen Toten führen könnte. Es wird an die Verantwortung der Presse appeliert, worauf die Presse sehr verantwortungsbewusst handelt. Sofort denkt der Verschwörungstheoretiker: Ja Ja. Man musste vermutlich den Karneval abwarten um Spuren zu verwischen ...

Nur ein wahrer und geübter Verschwörungstheoretiker und Prophet ist in der Lage, das Ausmaß von angelogen worden sein in vollem Umfang zu realisieren. Jajaja. Wildtiere, Fleischmarkt, Fledermaus, Labor, Gürteltier, Chinesen. Jaja, ist ja gut.

Es war Corona drei Monate unerkannt unter uns? Pardon. Unter euch? Keine Pandemie, Seuche, Epidemie oder sonstige Aufälligkeit? Fieber, Atemnot und Schwäche? Ansonsten halt Grippetote wie bisher? Fragen über Fragen. Den Kranken haben die Mediziner übrigens Antibiotika in Hülle und Fülle als Gülle eingepumpt und man wunderte sich, weshalb die jungen fitten Sportler dann so schwach wurden.

na wò bena: ne - Wahrlich, ich sage euch - Bitter-Kola und Artemisia oder Apirivine oder Chloroquine wäre passender gewesen.

Es gibt noch ein paar weitere vorbeugende und heilende Mittelchen. Warum warten auf Bill Gates?

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Statistik Corona Togo vom 8.4.2020

Aus Togo waren drei Sportler zur Militärolympiade in Wuhan

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Esoteriker 10.05.2020

Mit dem Esoteriker möchte ich diese Seite abschließen, die wegen ereignisvollen Tagen ungewöhnlich lang wurde.

Also. Der Esoteriker und auch ganz schlimm, die Esoterikerin. Fast sogar noch schlimmer. Wegen dem Hang zu Glaskugel. Denn Männer sind tendenziell Gesellschaftstrinker, während Frauen dem Typus Anonymus frönen, dann vor trunkener Langweile auf seltsame Gedanken kommen und Tarot legen, Striche von Stern zu Stern machen oder eben Kugel gucken. Dann werden sie noch sehr seltsam religiös und ziehen sich an wie eine Zigeunerin im Wohnmobil.

Esoteriker werden in einem Atemzug mit Verschwörungstheoretikern genannt. Die Merkeljournalisten, also Regierungspraktiker und Sprachrohr der hohlen Worte, meist grammatikalisch richtig, möchten ihrer Leserschaft also mitteilen, dass die Zigeunerin dem Kohlhaas die brandneue Info aus der dämmrigen Stube zukommen ließ. Dort kam aus dem Medium, vermutlich wars Opa Nostradamus, die geflüsterte Stimme: "Dööhhr Gates isses, der pöse Gaaates mit sin Fru." Weil das Zigeunerinnenimitat die Deutungshoheit per Diplom aus dem Jenseits hat, glaubt dies der Verschwörungstheoretiker ganz sofort. Damit man es nicht merkt wie der Hase läuft, verkleiden sich die beiden wenn sie auf Demos gehen um dem unbescholtenen Bürger samt Gattin mit Jeanshosen ins Unterbewusstsein zu schleichen.

Naturheilpraktiker, Freunde des Globuli, Vegetarier sowieso und ganz besonders esoterisch sind Veganer, au weh. Ihr Kumpel der Verschwörungstheoretiker, meist lange ein braver Mann, bis er einmal ungerecht behandelt wurde und nun nach einfachen Lösungen sucht. Das heißt, die merkeltreuen Journalisten haben jeden einzelnen Typen genau und wissenschaftlich untersucht und dabei festgestellt, dass der Verschwörungstheoretiker auf einen IQ von 69 kommt und sich dies erotisch mit der Esoterikerin teilt. Er 6 , sie 9 .

Nun kommen die Hirngewasch_innen aus Soros Gnaden dem armen Gates, der es nur gut meint, dazu brauchs auch keine Recherche, zu Hülfe. Denn Soros, auch ein Guter, brauch deshalb auch keine Recherche, sagt zu den sozialen Sozialist_innen, also auch Gute, deshalb brauchs zurück bis Stalin ebenfalls keine Recherche, denn das war auch ein Guter, weil er den bösen Hitler besiegt hat und äh, ja, hmm, Verschwörungstheoretiker das sind ja Rechte und Rechte das sind Nazis. Wehret sofort den Anfängen. Frau Merkel gib Geld gegen Rechts und du, liebe liebe SPD auch und Grüne sowieso und den Palmer schmeisst endlich raus, der ist auch Nazi. Der war schon lang verdächtig, weil der ist nicht schwul und hat in Tübingen keine Doppelspitz_innbürger_innenmeister_inn.

Wieso komm ich da heute drauf? Das Dümmste das ich je darüber gelesen habe, kam heute in Der Welt. Da hat ein Bubilein, so ein Streberjüngelchen der aussieht als würde er nie eine Frau abbekommen, den Versuch unternommen, einen Text zu schreiben, dass es vielleicht doch noch für eine aus dem Verein christlicher junger Mädchen e.V. reicht, die wegen ihrer Akne momentan keine größeren Ansprüche hat. "Verschwörungstheoretiker sind keine harmlosen Spinner", beginnt der Ängstliche mit seinem Eincatcher.

"Früher", so das weltgewandte Bürschlein, "gab es pro Dorf ein paar einsame Sonderlinge. Heute sind sie dank sozialer Medien vernetzt. Sie reden von „querdenken“. In Wahrheit suchen sie einfache Antworten auf komplexe Fragen – und sind schnell dabei, für alles einen Schuldigen zu finden."

Also sind für den simplen Simpel Missstände etwas, die sich aus komplexen Fragen ergeben und nur ein Esoteriker so dämlich ist, einen Schuldigen zu vermuten. Doch nun, festhalten, also auf alle Fälle hinsetzen und sollten Sie etwas zerbrechliches in der Hand halten, bitte vor dem nächsten Absatz abstellen.

"Nie zuvor konnte in der Geschichte der Menschheit Wissen schneller geteilt werden als heute. Leider wird die Technik dazu verwendet, um Verschwörungstheorien zu verbreiten. In der Szene berühren sich politische Ränder. Auf ihren Demos treffen sich Nazis mit Linksradikalen, Esoteriker und Homöopathen mit psychisch Verwirrten, die der Hass auf Juden eint."

Manno-man, wie haben sich die Dorfsonderlinge bis auf die Anzahl der Hälfte der Bevölkerung vermehrt? Mit den Kräuterhexen? Moment. Linksradikale? Antifa waren doch bis gestern noch die Guten, der lange Arm der Grünlinken. Die Nutzer von Internet sind eine Szene? Mein lieber Scholli, Bubilein Johannes Boie der Vorgestrige macht den großen Wurf, die kleine Protestantin wird schon feucht. Homöopathen mit Psychopathen ein politischer Rand mit Antifanten und Springerstiefel? Mittlerweile wird durch die Redaktionen gewunken, wenn einer eine hohe Stirn mitbringt. Das soll Volumen vermitteln. Hohle Worte bedürfen viel luftreichen Raum, sagt der Autor, der einfache Antworten auf komplexe Fragen sucht. Das muss ich schon zugeben, so als Populist. Mehr reichts bei mir nicht.

Nach Bubi, der es schon zum Chefredakteur gebrachte, musste ich noch einen Blick in den Duden wagen. Auch so ein typisches Szeneverhalten. Da steht: "Esoteriker. Anhänger, Vertreter einer mystischen, religiösen, philosophischen, ästhetischen o. ä. Geheimlehre"

Das lohnt, auch wenn's schon wieder lang wird, ein genaueres Betrachten. Auch der Verschwörungstheoretiker an sich ist ja ein Anhänger. Bei SPD und CDU sind es Mitglieder. Das ist seriös. Aber Anhänger? Das ist dann der politische Rand. Ein Anhänger ist etwas, das am Rand kurz vor runterfallen noch hängt, das potentiell vom Verfassungsschutz begutachtet werden sollte der ihm gegebenenfalls dann auf die Finger tritt. Mit denen sich der Anhänger am Rand festhält. Dass Bill Gates schon sein Leben lang viel Geld verdienen wollte und seine Kinder nicht impfen ließ sind einfache Antworten auf komplexe Fragen und wer es fragt ist Anhänger einer, hmmm, suchen wir aus, vielleicht mystischen Geheimleere?

Ist meinen Lesern eigentlich schon mal aufgefallen, dass ich einen Zirkel im Wappen habe? Wenn Zirkel und nicht Freimaurer, was dann? Hä? Mystisch? Religiös? Philosophisch? Ästhetisch?

Erraten. Planerisch. Im Nebenfach ästhetische Philosophie mitsamt Anthroposophie, Feng-Shui und was sonst noch zum politischen Rand gehört. Impfungen zumeist ab-, im gleichen Maße wie Globuli zugeneigt. Ich fresse Kräuter wie Ochse und Karotten wie Schwein und bin geborener Revoluzzer. Meine seltsame Liebe zu ein paar Frauen ist geradezu mystisch. Hab einen Freund der Pfarrer ist, habe viel Bier trinkende Musulmanen als Kumpel und kenne ein paar Jüdinnen und Juden, die ich sehr schätze. Dann gibts da noch ein paar, die ich nicht kenne aber sehr schätze wie Henryk Broder oder Egon Friedell. Nur hab ich ausgesprochen was gegen Monotheismus und Ismuse sowieso. Neben dummophob auch schrecklich islamophob. Ich wurde von Monarchisten als Anarchist zum Ehrenmann erkoren, hab schon mal einer Frau eine Ohrfeige gegeben und habe vielen vielen sehr sehr unsittlich dahin gefasst, wo sie es sehr sehr gerne haben. Bin ich also gescheitert genug, um einfache Antworten suchen zu dürfen, Schleimi Johannes?

Stilleben im Biergarten _ E-sauce-terik

E-Sauce-teriker

Foto aus dem Leben eines Verschwörungstheoretikers auf der Suche nach einfachen Antworten in der Einsiedelei in Avepozo. Typischer Dorfsonderling, ein wenig psychisch verwirrt. Mystische Geheimcodes verbinden die Bildgegenstände zu einer Botschaft gegen Schuldige.

na wò bena: ne - Wahrlich, ich sage euch - Welt-Untergang, Süddeutsche weggetazt im Spiegel der Zeit, Stern schnuppe vor der Geschichte, von Philantrop gekapert, das Ende.

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OK, OK. So schlimm wirds dann wohl auch nicht werden, auch wenn die Zeitungen Schaden nehmen werden. Aber selbst das ist nichts Neues. Das Ende der Welt naht noch nicht, nur das Ende dieser Seite. Es beginnt in Togo langsam die Zeit nach Corona.

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