Zur Blog-Hauptseite Zur Hauptseite von Avepozo Flat von Peter Herrmann, ab dem 19. März 2020
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Normales und minder normales

Normales

Einsturz

Sterben

Blaue Stunde

Nachdem jetzt weltweit durchgedreht wird und nur Togo bisher die letzte Insel des Normalen ist, soll diese Seite die Welt wieder etwas beruhigen. Der Flughafen wurde stark eingeschränkt, damit die Bekloppten aus Europa nicht hierherkommen um alles durcheinander zu bringen. Man sperrt die es trotzdem tun nach Ankunft zwei Wochen weg um zu schauen ob temperatur- und mentaltechnisch alles Einwandfrei ist und ansonsten übt man sich ein wenig in Hygiene.

Bier wurde übrigens mal erfunden, weil das Trinkwasser nicht immer gut war. Vergorener Gemüse-Getreide-Saft hat ja Alkohol und der desinfiziert.

Heilung

Aloe Vera

Homöopathie

Angrapschen

Empfehlung

Kola_Ingwer

Manu Dibango

Strenge Worte

Statistik 1

Gboma

Wasserbohr

Der Tod

Statistik 2

4 Todgeweihte

Malariaregen

Apirivine

Unnormal

Geheinisvolle Werbung

Geheimnisvoll kommen wir der Sache näher

"Wir sind zusammen". Die französische Variante von "Ein Prosit der Gemütlichkeit". Auch wenn man ein paar Probleme besprochen hat und trennt sich, sagt der Franzose und sein Lingua-Franca-Nutzer gerne "Nous sommes ensemble" oder "On est ensemble". Das hat so was schön solidarisches. "Das ziehen wir gemeinsam durch".

Auf der vorigen Seite war das erste Werbeplakat der Kampagne zu sehen. Man wusste noch nichts, ausser "Guten Tag". Nun sind an derselben Stelle schon Bierkrüge zu sehen

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Einstürzende Altbauten

 

Einstürzende Altbauten

Geheimnisvoll kommt das Meer der Sache näher

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Als ich heute vormittag nachschaute wohin das Meer schon vorgedrungen war, hielt es sich ebbisch zurück und lauerte. Die ersten Teile von diesem einst stolzen und wunderschönen Haus sind weggebrochen. Das Meer ist gefräßig in Avepozo.

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Normales Sterben 20.03.2020

 

Was ich von einer Regierung halte, deren Mitglieder aus Juristen, Geisteswissenschaftlerinnen und anderen nicht ausgeübten Berufen besteht, ließ ich verschiedentlich schon durchblicken. Dass diese verkommene Blase nun die Entscheidungen treffen soll wie Menschen untereinander weiter verkehren, mit dreistelligen Milliardenbeträgen um sich schmeissen die ihnen nicht gehören und bestimmen wie Arbeitsabläufe auszusehen haben, beginnt mich aus der Ferne fast schon zu amüsieren. Durch Corona zum Chef werden. Einer, der Kanzler werden will aber so tut als will er nicht, macht dicke maskuline Backen, der nächste macht einen auf Opfer und der Dritte laschelt rum und lobt die Kanzlerin, die nichts anderes tut, als erhabenen Stuss zu verzapfen.

In Togo sind seit gestern die ersten Gesichtsmasken zu sehen, die aber irgendwie disziplinlos herumhängen. Man möge mir verzeihen, aber es sieht lächerlich aus. Hinter dem Bankschalter kann man es noch verstehen, aber wenn einer im Auto sitzt sieht es eben aus wie ein Wichtigtuer. Lass mich auch ein wenig mitpanikieren, scheint er von sich zu geben. Nachdem eine Deutsche infiziert sein soll, macht sich Entsetzen unter den Europäern breit. Versteh ich nicht. Mitsamt dem Umfeld sollen es fünf Personen in Togo sein und man macht Notfallpläne, wie die Whities nach Europa kommen. Das ist nämlich gar nicht so einfach bei gestrichenen Flügen. Entgegen dem ganzen Bockmist der über das rückständige Afrika in der dämlichen deutschen Presse geschmiert wird, funktioniert einiges hier bedeutend besser als zum Beispiel in Berlin.

Europäer dürfen einreisen, gehen aber zwei Wochen in Quarantäne. Die innerafrikanischen Grenzen werden auch ein wenig kontrolliert, aber es besteht noch keine Notwendigkeit auf strikte Abgrenzung. Es wird über Hygienemaßnahmen aufgeklärt und gut ist. Ich für meinen Teil bin lieber in Togo und würde ohne dringenden Grund niemals auf die Idee kommen, von hier wegzuwollen um mit Deutschland oder Frankreich zu tauschen. Was wollen die Paniker? Hat man vergessen, dass es in Afrika bei der letzten Ebola-Geschichte ganz gut geklappt hat mit der Eindämmung? Hier ist keine Grippesaison und es wird nicht gehustet und geniest.

Schon auf der vorigen Seite erwähnte ich, dass Chloroquine, Resochin und Nivaquine, die alten Malariamittelchen, schon zum heilen ausreichen. Plaquenil kannte ich bisher noch nicht, scheint aber ebenso vielversprechend zu wirken. Im wesentlichen beruht es auf Hydroxychloroquin. Paracetamol kostet der 10er-Pack 15 Cent. Im Garten steht eine Kpatima-Pflanze von der ich vermute, dass sie hilft. Ziemlich gesichert heilt Kinkeliba, das traditionell gegen Malaria und Allergien verwandt wird und ich schwöre als Immunkraftverstärker auf die Bitter-Kola und Ingwer.

 

Kpatima und Limette

Kpatima und Limette. Schmeckt gar nicht mal so schlecht und kommt aus dem eigenen Garten. Ist halt Arbeit.

 

A pro pos, warum wird in der deutschen Presse nirgendwo erwähnt, wie man in China geheilt hat? Es wird ständig von fehlender Schutzkleidung und Niesmasken gefaselt, aber nicht davon, dass das am meisten eingesetzte Heilmittel in Wuhan eine furchtbar schmeckende braune Pampe war, die aus uns nicht bekannten Kräutern zusammengepampt ist.

Wenn vor diesem Hintergrund Politiker faseln, dass das Hilfsangebot aus China nur politische Propaganda sei, gehört ihnen in Reih und Gleid gestellt links und rechts kräftig eine an die Löffel. Genausowenig wie traditionelle Mittel aus Asien und Afrika erwähnt werden, lese ich etwas über alte deutsche Weisheiten. Eine Wurzel, mein Heilpraktiker Don Ewaldo Kliegel bat mich, sie wegen Hamsterfraß nicht namentlich zu nennen, er mache sich gerade davon einen Tee, sei das beste schlechthin. Oder denkt das berufslose Funktionärspack, dass Holunder so ein Hokuspokus wie die Homöopathie wäre, bei deren Erwähnung man ins ewige Fegefeuer ohne Rente kommt? Auch Herr Hahnemann beschäftigte sich schon mit Viren und Bakterien.

Bevor ich beginne, mich in weiteren schlauen Ratschlägen zu verlieren gehe ich lieber in den Biergarten und trink dort aus der Flasche, weil zu Spülwasser habe ich kein großes Vertrauen.

 

Monument by Night

Das Monument am Abend

Sonst ist es voll. Alle halten Abstand. Der Rest bleibt freiwillig zu Haus

21.03.2020 graue kleine Linie

 

Das bisher von Maßnahmen im Alltag fast unberührte Leben in Avepozo verändert sich. Gestern abend lag eine seltsame Stille über der Stadt. Plötzlich taucht überall Mundschutz auf und Schulen sind geschlossen. Der Luxus, alles in weiter Ferne zu wissen wird genommen. Nun sind es andere, die einem nicht mehr die Hand geben. Verhaltensregeln kommen über das Telefon von staatlicher Stelle. Androhung einer Ausgangssperre. Regierungserklärungen machen über WhatsApp als pdf die Runde. Einer der ersten Fälle ausgerechnet eine Deutsche, der erste vermutlich ein Franzose. Ein Dutzend überprüfte, fünf positiv. Zu wenig für Panik, aber die Unschuld ist weg.

Das erste Mal habe ich seit vielen Jahren das Gefühl, Diktatur zu erleben. Die Nachrichten sind im kategorischen Imperativ gehalten und kaum jemand wird auf die Idee kommen, Corona-Parties zu feiern.

22.03.2020 graue kleine Linie

Diese Seiten bestehen aus oberflächlichen Streifzügen, durch die hin und wieder der Genius des Schreibers blitzt, oder er so tut, als könne er es blitzen lassen. Togo hat abgewartet. Entgegen allen strunzdummen Kommentaren in der deutschen Presse, wenn überhaupt mal und selten die Frage auftauchte, warum Afrika verschont bleibt, über Unvermögen wegen Korruption, Rückständigkeit, Dummheit und Armut, hat man in Togo und, so wie es aussieht, auch in anderen afrikanischen Ländern, genau das richtige gemacht. Man hat die Europäer mit ihren politischen Wichtigtuern strampeln lassen und sich auf den Moment vorbereitet, wo der Virus durch Europäer aus dem grippalen Klima in die Tropen transportiert wird. Sie kam, als Paradox, über eine Hilfsorganisation.

Die Volksaufklärung hat vorher über WhatsApp, Telefondienst-SMS, den alten Medien und Facebook stattgefunden. Nüchterne Hinweise afrikanischer Ärzte zirkulierten und wilde Theorien minimierte man in Ruhe. Die alten Malariamittel als vermutlicher Schutz sind ausverkauft und, wie ich schon schrieb, werden die traditionellen pflanzlichen Heilmittel Kpatima und Kinkeliba auch als Prävention empfohlen.

Die Strände als Wochenendhalligalli sind gesperrt, Nachtclubs zu und es ist klar definiert, wie Togos Städte und seine Grenzen abgeriegelt sind. Bei Kirchen und Moscheen geht man davon aus, dass der Herrgott ein Verständnis dafür hat, dass er zwei Wochen mal nicht angelärmt wird. Wie ich ihn kenne, wird er so froh sein wie ich, dass das Anbetungsgeschrei eine Ruhe hat.

An den Straßenkreuzungen wird vor den Ampeln von den Mädchen Papaya und Kekschen und von den Jungs Lenkrad- und Mundschutz angeboten. Sehr relaxed. Da, wo Bier verkauft wird, sind auch die Verkäufer der Kola-Nüsse nicht weit.

Tja. Und nun schaun mer mal. Eigentlich wollte ich mich ja ein wenig raushalten, aber wie es eben so ist: Geht nicht immer nach eigenem Plan und kommt anders als man denkt. Ein wenig afrikanisch Normales in irren europäischen Zeiten.

Made in Togo

Gemacht in China

22.03.2020 graue kleine Linie

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Mich grüßen jetzt dauernd Menschen mit dunkler Haut und Krausehaar. Sie haben so ein weißes Ding vor dem Gesicht und ich grüß halt auch. Selten weiß ich, wer das ist. Gibt es so weiße Verberger nicht vielleicht auch in transparent?

Die haben alle den Handwerkerstaubschutz. Tut der mehr, als die Niesreichweite reduzieren? Niemand niest im März. Es ist heiß und trocken in Lomé.

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Blaue Stunde mit Koliko 23.03.2020

Koliko in der Blauen Stunde

Yam, in Stücke geschnitten, wird zu Koliko frittiert

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Das Leben geht nebenher auch noch einen vergnüglichen Gang. In der Dämmerung wird zuerst der kleine Grill angeworfen, um zu frittieren. Das ist kein Transfett, sondern Pflanzenöl. Speziell dafür geeignete Yamsorten werden in handliche Fritten geschnitten, die nachher pro Stück abgerechnet werden und wenn sie fertig sind Koliko heißen. Eins zu 25 Franc. Das sind 3,5 Cent und wird nicht gewogen sondern geschätzt. Nachher werden da so um die zehn Kinder auftauchen, die sich alle für 100 Franc Yam-Pommes kaufen dürfen. Später, wenn der große Grill glüht, liegen darauf Rinderspieße, Hühnchenteile und kleine Würstchen. Gestern gabs auch noch Leber.

Ausgangssperre wird man in Togo nicht durchsetzten können, weil viele zu Hause gar keine Kochmöglichkeit haben. Da Arbeitsleistung sehr günstig ist und nur das Material kostet, rechnet es sich für Alleinstehende nicht, einen eigenen Kocher mit Gas oder Holzkohle zu betreiben. Es ist günstiger, essen zu gehen.

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Normale Heilung 23.03.2020

 

Per WhatsApp verbreitet sich die Nachricht in Togo, dass die Israelis einen Impfstoff entwickelt hätten. Nachdem man sich wunderte, warum die Japaner völlig befreit in der Öffentlichkeit herumlatschten, kam man dahinter, dass die ein ganz normales Grippe-Medikament haben, das Avigan heißt. Bei den ersten Symptomen eingeworfen ist in vier Tagen geheilt. Virus weg.

Avigan, oder auch Favipiravir, ist von Fujifilm Toyama Chemical. Seltsam, dass sich so etwas in Deutschland nicht herumspricht. Ich geh heute abend wieder Bier trinken und Koliko essen.

 

26.3. - Favipiravir hätte Nebenwirkungen, aber Avigan ist bei den Chinesen bereits im kooperativen Testverfahren...

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Was nun kommt, geht in den Bereich der wilden Spekulation. Man müsse die Medikamente zuerst prüfen. Aha. Um Malaria preisgünstig zu heilen, musste man Artemisia-Produkte aus Indien und China etwa 30 Jahre "prüfen" bis sie über die Schweiz zugelassen wurden. Strunzdumme Politiker als Sprechpuppen der Pharmaindustrie lassen Leute sterben und übernehmen bürokratische Hürden wegen Patentrechten. Da braucht man sich nicht wundern, wenn junge Leute diffus auch schon gegen Kapitalismus sind. Leider gehen sie dabei den Linksgrünen auf den Leim, die sich auf ihre Art schon längst mit dem Kapitalismus arrangierten und im Prinzip nur ein wenig mehr verstaatlichen wollen. Also bürokratisieren. Stamokap nannte man das früher. Staatsmonopolkapitalismus. Warum, zum Henker, sind die alten Malariamittel die eindeutig helfen würden, kaum wurde es bekannt, schon wieder ausverkauft? Werden scheinbar gar nicht nachproduziert. Noch bevor der Virus nach Afrika kam, waren die Mittel doch da?

Die Frage geht weiter: Dummheit oder Kalkül? Bei Politikern tippe ich auf überwiegend Dummheit. Bei ein paar geldgeilen Zynikern der Industrie auf Kalkül. Wobei ich jedoch langsam vermute, einem alten, übekommenen Klischée aufzusitzen. Der Industriezyniker war gestern. Heute müssen wir uns so Art Weltherrschafft der Juristen und Bürokraten vorstellen, die mit selbstgedrucktem Geld in den riesigen Hallen und Wandelgängen der UNO und der WHO dem Rest der Welt und auch Herrn Trump auf den Wecker gehen.

Schön, dass ich wegen dieser Vermutung nicht aus den asozialen Netzwerken ausgeschlossen werden kann :-)

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Aus Deutschland erreichen mich Hinweise auf eine ganze Reihe pflanzlicher Produkte, die Immunkraft stärken oder heilen. Der Ingwer ist auch dabei. Den bekommt man in Togo in feinster Qualität nachgeworfen. Auf einem kleinen Stückchen hin und wieder rumgekaut, tötet er pöse Viren und stärkt nebenher unauffällig die Manneskraft. Ersetzt im Mundwinkel bei Menschenansammlungen und im Flugzeug den Mundschutz, der ja auch nur begrenzt schützt, dadurch dass er jeden Virus im Maul unmittelbar killt bevor er sich in den Rachenraum vorarbeitet.

Das rote Palmöl Deku ist noch genau zu betrachten. Neben kochen wird es auch für Entgiftungen eingesetzt. Wenn kleine Kinder was unpassendes ins kleine Maul geschoben haben, wird mit Palmöl ausgeschwemmt bis der Balg alles gebunden scheisst. Es spielt eine große Rolle in der togoischen Heilkunde und kursiert indigen oral als Mittel gegen Corona. Wir kochen die Palmfrüchte bei uns auf der Veranda selbst aus und versetzen es im Mörser stoßend mit Ingwer.

Aber aufpassen. Wenn das rote Öl wie bei Foufou fassen mit sausse rouge ohne Lätzchen aufs Hemd tropft, kriegt man das da nicht mehr raus. Deshalb strecken die Togoer die Zunge immer so weit raus und der Kopf fällt fast in den Napf.

Deku - Rotes Palmöl

Deku - Gemacht in Avepozo

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Zuletzt ergab das aufwendige ... übrigens kommt aufwenden von sehr oft wenden. Man wendete und faltete beim schmieden den Schwertstahl, bis er immer elastischer wurde. Nicht von der Wand, auch wenn es Aufwand heißt ...also nochmal ... Zuletzt ergab das aufwendige stoßen im Mörser eine tolle Soße Dekou Dessi, von der die indigene Köchin meinte, ein klein wenig zuviel an Ingwer beigegeben zu haben. Was ich nicht fand. Ja ob die Soße gut sei? Aber wunderbar aber auch .... Wenn mit einem Klos Ablo dieses kulinarische Erlebnis auch noch gegen Corona präventiv hilft, hatten wir einen tendenziell lebensverlängernden Genuß.

Danach ging ich um die Ecke bezüglich erweiterter Konversation und eines einschläfernden Bierleins.

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Aloe Vera 24.03.2020

 

Heute morgen kam über WhatsApp eine weitergeleitete Sprachnachricht. Da erzählte ein französischer Malinese, dass sein Franzosenkumpel auf positiv getestet worden wäre und Quarantäne zu Hause verordnet bekam. Er hätte reichlich Aloe Vera in Wasser eingelegt und ihm ein paar Liter zum trinken vorbeigebracht. Davon pfiff der Welsche jeweils morgens und abends einen halben Liter ein. Bei einem erneuten Test fünf Tage später war er Virenfrei.

Das wächst auch bei mir im Garten

Aloe Vera im Garten

Aloe Vera im eigenen Garten

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Der Mann aus Mali war kein Mediziner und die Mengenangaben von acht Blätter auf fünf Liter muss man wohl ausprobieren. Doch dass Aloe Vera, das sonst hauptsächlich in Verbindung mit Haut zur Kosmetik vertrieben wird, auch gegen Coronaviren hilft ist neu. Eine kleine Recherche im Netz bestätigt die Nutzung. Ich wusste um seine desinfizierende Wirkung beim einreiben von Zahnfleisch und las auch, dass die Pflanze kosmetisch etwas überschätzt wird. Aber als Anregung möchte ich es dennoch in den digitalen Raum stellen.

Ich habe am Eingang ein kleines Handwaschbecken mit Seife für Besucher aufgestellt. Dort habe ich mal ein Blatt reingeschnitten. Schaden kann es auf gar keinen Fall. Wenn man Grippeähnliche Symptome bekommt und sich dann morgens und abend je einen halben Liter Aloe-Vera-Wasser einschüttet, dürft das auch keinen Schaden anrichten. Mit der Wahrscheinlichkeit dass es hilft, liegt man mit dem Tipp auf der positiven Seite. Ganz besonders hervorgehoben wird Aloe-Vera-Gel. Durch viel waschen mit Seife wird die Haut der Hände sehr beansprucht und kann sogar rissig werden. Gar nicht gut. Das Gel macht die Haut geschmeidig.

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Homöopathie 24.03.2020

So fängt der ganze offizielle Pfusch schon mal an. Mit Fiebersenkungen. Fieber ist etwas sehr wichtiges und dient der Heilung. Fieber muss man zulassen. Bei 40 Grad stirbt kein ansonsten gesunder Mensch, aber der Virus.

Chemie haben wir also schon durch, nun kommt noch das Feinstoffliche.

Mein Freund Dr. med. Bertold Fleig, der hier in Togo Schulmediziner in Homöopathie ausbildete und daran mitwirkte, dass es mehrere Apotheken in Lomé gibt, die entsprechende homöopathische Medizin verkaufen, schickte mir den Link auf einen sehr interessanten Film auf Youtub mit Dr. med. Andre Bircher: Coronavirus - Grippe mit schönem Namen. Als Ausnahme setz ich mal einen Link.

Ein paar Stichworte um was es darin geht. Warum gehen alle Grippeepedemien so von November bis April? Weil Sonne fehlt und damit Vitamin D3. Ein Mangel führt zur Schwächung des Immunsystems. Weil wir in Togo nunmal reichlich Sonne haben, vermindert sich die Ansteckungsgefahr rapide. Das sagt der Dr. Bircher zwar nicht, ist aber ein logischer Schluss. Weiter oben steht, was für Togo empfehlenswert ist.

Seltsamerweise wird eine Riesengeschrei darum gemacht wie man einen Impfstoff findet, aber es wird nicht darüber aufgeklärt, wie man sein Immunsystem in Ordnung hält. Nochmal: Die so genannte Spanische Grippe schlug dort am schlimmsten zu, wo geimpft und das Immunsystem dadurch geschwächt wurde. Es wird ständig so getan, als ob man auf Gedeih und Verderb den berufslosen Politikern und ihren entsprechend passenden Virologen ausgeliefert sei, statt Selbstverantwortung beizubringen, die über Mundschutz hinausgeht.

Dr. Bircher führt aus, dass Homöopathie eine Informationstherapie darstellt, die nicht auf materiellen Gaben beruht. Sondern auf Informationen, die ein Programm in Ordung bringen, regulieren und reparieren, das der Virus versucht umzucodieren um einzudringen. Seine Empfehlung lautet "Prionia" in hoher Potenz.

Nun hat der werte Leser reichlich Stoff und Methoden, vor einem Virus nicht in Angst und Panik zu verfallen. Und wenn einer tragischerweise glaubt, bei Homöopathie handelt es sich um Scharlatanerie mit Zuckerkügelchen als Bluff, dem sei statt Information an sein System eben handfeste Chemie wie die alten Malariamittel empfohlen. Noch mehr würde ich diesen Traditionalisten empfehlen, wenn sie danach Bildungshungrig weiterleben, sich mit der Quantenpunkttechnologie zu befassen. Auch sie funktioniert gegen Viren über Information und nicht Materie, mit der Zellen zum heilen beeinflusst werden.

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In dem Zusammenhang ein Beispiel, wie wichtig die körpereigene Abwehr ist.

Das Corona-Virus greift des Immunsystem an, das sich dann nicht mehr gegen zusätzliche Bakterien wehren kann. In der Schulmedizin behandelt man das mit Antibiotika und die Sache ist gegessen.

Nur hat Italien ein grosses Problem mit antibiotikaresistenten Bakterien. Das heißt ~11.000 Tote pro Jahr versus 69 z.B. in Norwegen, geschuldet durch den hohen Antibiotikaanteil im Zuchtfleisch. Die Lombardei ist ein Zentrum für die Schinkenproduktion und deshalb stark betroffen. Ähnliches gilt für Spanien. Rind und Ziege sind in Togo von Antibiotika frei. Anders sieht es mit importieren Hühnchen und denen aus Legebatterien aus.

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Angrapschen 25.03.2020

 

Gestern abend saß ich bei einem Feierabendbierchen und schaute mir ein wenig die Leute und ihr Verhalten am Essstand an.

Da wird es richtig grauslich. Schon früher in Deutschland ist mir aufgefallen, dass Afrikaner und Orientalen im Vergleich zu Germanen viel mehr angrapschen. In Togo kokettieren die gerade nur mit dem Mundschutz, den manche vor dem Spaghettitopf auf die Stirn klappen, damit man sie besser versteht. Da wird der Deckel vom Topf hochgehalten und Späßchen mit der Köchin gemacht. Beim Gelächter fliegt die aerosolte getröpfelte Spucke. Teller werden in die Hand genommen und wandern dann in ein Spülbecken, durch das schon zwanzig andere Teller und sechs Hände wanderten. Man kann auf Glas und Gabel verzichten, aber völlig Risikofrei ist unmöglich. Nochmal; Bitter-Kola und Ingwer, gell !!

Bic in der Bank

Bic in der Bank

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Ganz wichtig ist der eigene Kugelschreiber, den ich aus denselben Gründen wie derzeit aktuell, schon Jahrzehnte in der Brusttasche stecken habe. Überall ist der "Bic" am Schnürchen angebracht und wird beim desinfizieren, weil so unscheinbar, generell vergessen. Geld ist in Togo unglaublich schmutzig. Ein Zehntel des Gewichts kommt von Bakterien. Karte ist keine Alternative, weil es im Alltag keine Lesegeräte gibt. Hände waschen also. Was anderes gibt es nicht. Doch. Noch ein Tipp. Das gute alte Taschentuch. Ich habe noch welche. Und ein paar gefaltete Papierservietten um besonders kritisch-neuralgische Punkte anzufassen oder abzuwischen.

Aber nix übertreiben. Sonst stirbt man noch aus Angst vor dem Tod.

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Empfehlung 25.03.2020

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Eine Empfehlung der Schweizerischen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie

Liebe Mitbürger/innen
Dass Sie in der Quarantäne mit Ihren Tieren, Pflanzen oder Haushaltsgeräten reden, ist völlig NORMAL. Deswegen müssen Sie sich nicht bei uns melden. Eine fachliche Hilfe sollten Sie erst aufsuchen, wenn diese Ihnen anfangen zu antworten.

Besten Dank

Ihre überlasteten Psychiater und Psychotherapeuten.

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Bitter-Kola und Ingwer 25.03.2020

 

Damit man mal sieht über was ich weiter oben öfters mal schrieb. Ein Hingucker:

Bitter-Kola und Ingwer

Bitter-Kola, gezuckerter und natureller Ingwer

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Links, das sind Bitter-Kola-Nüsse. Auf lateinisch für den Rechercheur: Garcinia Kola. Sie schmecken noch schlimmer als sie heißen und aussehen. Eine habe ich zur besseren visuellen Verständlichkeit schon mit einem Messer von ihrer spröden Haut befreit und werde sie während ich dies hier schreibe, kauend meinem Verdauungstrakt zuführen, damit die Beschreibung möglichst authentisch wird.

Der Kola wird nachgesagt, dass sie die Immunkräfte so sehr stärkt, dass sie sogar in der Lage sei, bei HIV-Patienten den Verlauf zu bremsen. Heilen schafft sie nicht, aber sie stoppt Verschlimmerung. Sie ist in Westafrika wohl das Heilmittel mit der größten Bandbreite. Neben sehr vielem ist da auch was Antibiotisches drin. Nur Leute mit hohem Blutdruck sollten etwas vorsichtig sein, weil sie den Puls erhöht und dadurch fit antreibt.

In Lomé wird die Ewo, Kola-Amère oder Petit Kola in verschiedenen Einheiten an Straßenkreuzungen oder in Biergärten durch mobile Anbieter in verschiedenen Einheiten angeboten. Die großen wie auf dem Foto kosten zur normalen Saison 50 Franc, also 7 Cent. Sie werden einzeln oder in Säcklein zu 200 und 500 Franc verkauft. Die kleinen kosten 25 oder 33 Franc. Wieviel dann verschieden große Säcklein kosten, überlasse ich Ihrem Kopfrechnen. Wenn Sie fertig sind mit kauen und schlucken, sollten Sie Wasser probieren. Schmeckt gut wie noch nie.

Zu Ingwer im Normalzustand brauch ich nicht viel schreiben, dessen Wirkung auf Viren, Bakterien und Männer ist auch in Europa bekannt. Weniger bekannt ist, dass er in winzig kleine Würfelchen zerteilt und dann gezuckert wird. Ich muss nochmal fragen, aber ich glaube, die Mischung wird nass erhitzt und dann getrocknet, denn der Zucker ist in den Ingwer eingezogen. Das Zeug ist so dermaßen gut, dass man das süß-scharf durchaus als Snack einpfeifen kann. Ganz nebenbei wirkt es auch extrem gut bei Gelenkproblemen. So ein 033-Fläschlein kostet 500 indigene Franken was etwa 75 Euronencent entspricht.

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Manu hats erwischt 25.03.2020

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Manu Dibango ist alt verstorben und eines der prominentesten Opfer des Virus. Es wäre schön, wenn er auf der Wolke statt einer Harfe sein Saxophon behalten könnte.

Es war ein denkwürdiger Moment als mein Freund Souleymane Touré mir Manu vorstellte. Er mit glänzender Glatze und ich mit langen schwarzen Haaren bis zum Arsch. Beiden fiel uns genau dieser Gegensatz im gleichen Moment auf, ließ uns kurz staunen und dann aus dem gleichen Grund grinsen. Synchronisierte Mimik. Der Moment war Harmonie. Souleymane war 7 Jahre lang Orchesterchef unter Manu im Radioorchester Abidjan. Noch in Stuttgart und später in Berlin arbeitete ich mit Freund Souleymane 15 Jahre und konnte viele Geschichten von Miriam Makeba, Huge Masekela, Fela Kuti, Alpha Blondi und weiß nur der Himmel mit wieviel anderen er noch gespielt hat, aus erster Hand erfahren. So drei vier Mal sollte mir Manu noch begegnen und Souleymane erzählte viel über ihn, den er als Musiker und Mensch über alle Maßen schätzte.

Fare well Manu. Du hast der Welt viel geschenkt.

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Strenge Worte 26.03.2020
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Bankkaufmann als Gesundheitsminister, FdJ'lerin als Kanzlerin, Anwältin als Verteidungsministerin, Soziologinnen, Politologinnen ... noch dümmer ist die Staatspropagandapresse von TAZ bis FAZ. Verweise auf Immunkraft werden weggewischt als Geschwätz von Quaksalbern. Was nicht in den Kram passt, wird mit sesselfurzerischen Kleinkariertheiten an gefälschten Statistiken so lange gebogen, bis der Kerl und seine Existenz fertiggemacht ist. Fake-News werden mit gesetzlicher Zensur bekämpft und sind Propaganda der AfD, also voll Nazi. Dabei werden täglich eigene Regierungs-Fake-News produziert. Obwohl alle drei neuralgischen Orte in den USA von Demokraten regiert werden, ist wieder Trump an allem schuld, China ist totalitär. Sämtliche dumpfen Klischés aus der Zeit vor Corona werden in der selbstgebastelten Krise widergekäut. Das Zeug wird unlesbar. Nach der Krise geht die Hälfte der Schmierenpresse endgültig pleite. Es sei denn, die Regierung revanchiert sich und lässt ihnen aus den Zwangsbeiträgen öffentlich unrechtliches Geld zukommen.

Damit die reisserische Berichterstattung mal in ihrer Methode klar wird, möchte ich das Beispiel verlogener, heuchlerischer Menschlichkeit wählen. Oh Graus, oh Schreck. Vor dem Tod wird aussondiert und eingeteilt. Alte Menschen kämen nicht mehr an die Beatmungsgeräte. Liest man bei den Linken, bei denen ja alle Menschen gleich sein müssen. Die Pandemie fordert ihre Tribute und wertet Leben. Oh Schreck, oh Graus. Tatsache ist aber ganz banal, dass viele alte Menschen auch schon vor Corona bei einer akuten Pneumonie nicht mehr in die Intensivstation eingeliefert und an die Lungenmaschinen angeschlossen wurden, weil es sich in der Betreuungsstation ohne Kabel und Leitungen und gespenstisch klingenden Maschinen humaner stirbt. Es werden also Schreckgespenste bewusst an die Wand gemalt in der Hoffnung, mit solchen billigen Taschenspielertricks die Auflagen zu erhöhen. Mit dem seltsamen Nebeneffekt, dass nun alle in die Intensivstationen hineingepumpt werden, die durch Überlastungen in die Knie gehen. Um dann mit Opiaten, als Sterbehilfe getarnt, umgebracht zu werden. Damit es Platz gibt.

Tatsache ist, dass dieses Jahr in vergleichbaren Zeiträumen weniger Menschen sterben als sonst an Grippe. Weil man meint, alle verbrennen zu müssen als wären wir in der Pest, sind die Schlagzeilen, dass es Stau im Krematorium gibt, als ob man nicht wie bisher eine normale Beerdigung machen könnte. A Leich schnauft nemme und der Virus wird auch nicht durch eine Sargfuge hinausgehustet. Sieht vielleicht nicht sehr ästhetisch aus, aber man kann den 85jährigen verstorbenen Opa doch einfach in eine schöne durchsichtige Plastiktüte einschweißen. Biologisch abbaubar. CO2-neutral. Und sich in kleinem Kreis verabschieden.

Derweil verletzt Erdogan die EU-Aussengrenze mit Militär und Boko-Haram legte gestern im Namen Allahs innerhalb weniger Stunden mehr Menschen um als an dem Corona-Virus auf dem gesamten afrikanischen Kontinent bisher gestorben sind.

Darf ich höflich daran erinnern, dass für das Jahr 2020 eine größere Krise angenommen wurde als 2008. Darf ich ebenso höflich daran erinnern, dass die Banken seitdem ihre kriminellen Machenschaften nicht eingestellt, sondern in noch mehr Hedge-Fonds versteckt haben und Wetten auf Verlust gehen. Darf ich höflich daran erinnern, dass die WHO kein gemeinnütziger Verein ist, sondern ein Monopol der Pharmaindustrie. Aber bei einer Überweisung nach Togo von 1.000 Euro per Rechnungen und vorgelegtem Ausweis der Eingang bestätigt werden muss und eine ausgehende Rechnung trotz aller vorgelegten "Beweise" von 200 Euro letztlich nicht funktionierte. Europäische Banken, mit dunkelhäutigen schönen Fotomodellen.

Gestern wurde im deutschen Bundestag ein Gesetz beschlossen, das Rechnungen nicht bezahlen legal macht. Das ist kein Vorbild für Togo. Mein prophetisches Gefühl sagt, dass in Togo weit weniger Schicksale an Pleiten stattfinden werden als im scheinbar reichen Deutschland, wo per Regierungsdekret durch einen schwarzen Schwan der Mittelstand geplündert wird.

Togo Togo. Gut dass ich hier bin und nicht dort.

Oder vielleicht doch nicht? 50 Milliarden Euro für die Kunst? Frisch gedruckt und keimfrei. Aber irgendwas ist faul daran. Irgendwas ist faul. Ich riechs.

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Statistik 27.03.2020
 

Mit dem Krebs im Körper verhält es sich so, dass den im Laufe eines Lebens viele Menschen bekommen, es gar nicht merken und der Körper aus eigener Kraft den Verwuchs wieder los wird. Kommt ein Mensch nun während der Phase eines Krebses in eine Vorsorgeuntersuchung, so wird er von Medizinern darauf behandelt. Es ist jedoch unmöglich, eine Statistik darüber zu erstellen, wieviel Menschen einen Krebs hatten und es gar nicht bemerkten. Die auswertbare statistische Größe ist die, dass von denen, die erkannt Krebs haben, die Hälfte an den Folgen und Nebenerkrankungen der Behandlung an sich sterben. Die nächste Frage bleibt, wieviel von denen nicht gestorben wären, hätte man den Krebs nicht entdeckt.

Statistik Togo

Statistik für Togo

 

In Togo gibt es viele Chinesen. In China wurde der Corona-Virus im Dezember 2019 entdeckt. Lange bevor er in Italien ankam. Im Vortrag eines Arztes äußerte der die Vermutung, dass weltweit lediglich 10 Prozent der Kranken diagnostiziert werden. 90 % würden mit nur leichten Symptomen die Krankheit ausheilen. Kann so stimmen, kann so nicht stimmen. Im schwäbischen nennen wir das: Pi mal Daumen.

Die Statistik von Togo ist also nur eine Spielerei. Niemand weiß, ob ein schwächlicher Opa der im Januar 2020 unter Luft japsen verstorben ist, nicht ein Corona-infizierter war. Niemand kann sagen, wieviele, die während des Harmattans husteten, niesten und Lungenbeschwerden hatten, diese Symptome vom Staub der Sahara, den kalten Nächten oder von einem Virus hatten.

Es ist beruhigend zu wissen, wie wenig wir wissen. Und von dem wenigen, was wir wissen, geht auch nichts beunruhigendes aus. 24 Mal wurde der Virus entdeckt. Einmal schon geheilt, 23 sind noch in Behandlung. Niemand tot. Alle waschen die Hände, viele trinken ihre Limo nun aus der Flasche, Einzelhändler und Banker tragen Mundschutz, in etwa 9 Monaten wird die Geburtenrate eine steile Kurve nach oben bekommen, weil Papa abends oft zuhause blieb, die Sammeltaxis werden in vielen Ländern teurer, weil die Polizei nun darauf achtet, dass nur 4 statt 6 Personen drinsitzen. So Zeugs halt.

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Kommt mal alle wieder runter. Bei uns gibts heute Gboma-Soße. Ein leicht bitteres Blatt mit diversen Ingredenzien, Palmöl und Hühnchen gekocht. Ob es wieder einen der Maisklosvarianten dazu gibt oder vielleicht mal Nudeln oder Attieké wird nachher entschieden. Life is sad and beautiful.

Mboma Soße

Gboma-Soße mit Hühnchen und Akume

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Es gab also Akume zu Gboma-Dessi. Eine der Methoden um mit gemahlenem Mais umzugehen ist die in kleinen Förmchen ausgebackene Variante mit dem schönen Namen Akume, das auch hin und wieder traditionell im Maisblätter gewickelt verkauft wird. Dazu Hühnchen aus garantierter Legebatterie, die den Vorteil haben, dass auch ältere Menschen bevor sie von Corona aus dem Leben geholt werden, noch abbeißen können. Die freilaufenden Viecher werden unglaublich zäh. Ist zwar besser im Geschmack und teurer, aber muss auch nicht immer sein. Das ausgeruhte Huhn ohne Überlebensstress mit einem leichten Anteil an Antibiotika bringt einen denn auch nicht um, wenn es an einer Stelle mal nicht ganz durch ist. Dafür ist zum Ausgleich das Gboma-Dessi fast Bio. Bis auf den obligatorischen Maggiwürfel. Da muss irgendein Suchtmittel drin sein, weil Togoer darauf einfach nicht mehr verzichten können. Das hat die gigantisch gute Soße nämlich echt nicht nötig. Derzeit, ich darf es verraten, ist unter allen Soßen Togos dies meine Lieblingsoße.

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Forage 28.03.2020
 

Es geht auf dieser Seite um Normales. Bevor der Autor seine sagenhafte, unglaubliche Karriere durchzog, lernte er zwei sehr ordentliche handwerkliche Berufe. Das war in den Neunzehnhundertsiebzigern schwer angesagt und schick, bis der aus dem Gymnasium geflogene langsam merkte, dass man als Handwerker keinen besonders guten Ruf hat. Doch ich bereue nichts, denn immerhin fanden das damals sehr viel Mädels auch schick, wenn einer aus der bürgerlichen Karriere ausstieg, einen auf lange Matte machte und alternative Anfangszeiten gesellschaftlich durchsetzte. Als Soziologe endet man schließlich fast obligatorisch als Taxifahrer und als Kunsthistoriker ... nein, lassen wir das.

Eines der wenigen Dinge, die als positiv vom Sozialismus hängen blieben, ist die körperliche Arbeit, die man vor dem Studium im Osten machen musste. Also Landwirtschaft, Pflege oder Handwerk, damit man auch später noch mit einem Bein auf dem Boden blieb. Nicht nur, dass man für den Rest seines Lebens anpacken kann, man lernt auch die Sprache der arbeitenden Menschen, die von völlig anderer Pragmatik durchsetzt ist als beispielsweise die Sprache der Wissenschaft oder der Justiz.

Nun also gab es am Haus ständig Probleme mit dem Wasser, das an einem acht Meter langen Rohr aus dem Grund gezogen und mittels einer Pumpe in einen Tank auf dem Dach befördert wird. Irgendwann war klar, dass an diesem relativ simplen System überall gepfuscht wurde und man sich das mal als Ganzes vorknöpfen sollte. Pumpe ausbauen und komplett überholen lassen, die dadurch viel leiser wurde und oben im Tank den Schwimmer erneuern. Ein Teilrohr mit einem zu dünnen Querschnitt wieder wechseln. Dann meinte der Klempner, dass da an der Bohrung runter ins Grundwasser etwas nicht stimmen würde. Die Pumpe müsse zu sehr arbeiten, was auf Kosten des Stroms geht. Diese Leitung nach unten befand sich unter der Oberfläche im Dreck. Mein Maurer Thomas meinte: Auch Pfusch.

Forage - Die Bohrung ins Grundwasser

Forage - Bohrung ins Grundwasser

 

Also legten wir alles frei und bauten ein adrettes Mäuerchen. Danach wurden alle Teile ersetzt.

Noch hat Lomé das Glück, aus den regenreichen Bergen hinter Kpalimé das Wasser unterirdisch zu bekommen. Doch im Moment wird in einer Fastzweimillionenstadt alles zugekackt und jede Garage lässt Öl und Benzin einfach in den Sand laufen. Trinken tut das ungekocht kaum mehr jemand. Es ist lediglich Brauchwasser. Dann haben alle Häuser noch einen Brunnen, falls der Strom ausfällt oder nicht bezahlt ist, damit man in Eimern hochziehen kann.

Eigentlich wollen die Togoer immer, dass aus Deutschland Handwerker kommen. So wie ganz früher noch bei den Urgroßvätern. Seit Jahrzehnten berate ich in dieser Hinsicht, aber wie sich nach vierzig Jahren predigen nun zeigt, leider erfolglos. Das führte dazu, dass ich in einem Pausengespräch mit dem Klempner und dem Maurer sagte, sie sollen solche Ideen vergessen. Lomé würde für eine Stadtentwicklung mit Wasserkonzept dringend Partner brauchen, aber sie sollten sich diesbezüglich nach Asien orientieren. Deutschland schickt Juristen und Bürokraten. Steuerfachfrauen und andere Klugscheisser_innen und Klugscheissende in Delegationen braucht hier kein Mensch. Produkte sind, weil viel zu hoch besteuert, unrentabel teuer. Deutschland fährt gerade seine Ausbildung an die Wand und wird absehbar mit sich selbst und seinem verotteten Sozialsystem beschäftigt sein. Die eignen sich nicht mehr als Partner.

Und nun zu einem Rätsel. Wat dat denn?

Forage - Der Deckel

Der Abschluss des Ganzen

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Ein Deckel.

Betonsandguss.

Das Mäuerchen braucht ja noch einen Verschluss. Also ein wenig Sand im Garten ausgehoben, egalisiert, Ränder gestochen und rein mit der Pampe. Krumm und krumm gibt auch Gerade. Es ist immer wieder erstaunlich, mit welch einfachen Methoden sehr effektiv gearbeitet wird.

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Der Tod schlug zu 29.03.2020

 

Vermutlich damit es Geld aus Europa gibt, wird nun die Bevölkerung in einigen afrikanischen Ländern mit Ausgangssperren drangsaliert um Not zu signalisieren. Es beginnt schon zu gären. Mein Biergarten, bei dem die Tische schon immer drei vier fünf Meter auseinander standen, musste zumachen. Was soll der Krampf?

In drei Tagen ist die offizielle Zahl der Regierung von 24 auf 28 Infizierte gestiegen. Ein Togoer ist gestorben, der sich in Belgien mit der Grippe angesteckt hatte und an Asthma litt.

So etwa 2 Wochen ist es her, da stand in der Welt und in der FAZ in riesigen Buchstaben: Bis zu 10 Millionen Tote in Afrika !!!! Noch mach ich den Unfug mit. Doch ich werd langsam sauer. Da wird man schmutzig angelogen, nur weil sich eine Horde von politischen Volltrotteln mit gekauften Virologen wichtig machen möchte und als Schmierenkomödie den Hedge-Fonds das Geld zuschaufeln. Ich sage es noch einmal: Alle statistischen Kurven von jedem Land in Europa beweisen eine Sterberate wie jedes Jahr.

Kunden und Freunde schreiben aus Deutschland, dass sie nicht mehr kaufen oder unterstützen könnten, weil ihr Geschäft bis August geschlossen sei und ihre Rücklagen bald ausgehen. In Togo, dessen Wirtschaft nicht auf sparen funktioniert, werden Frauen mit ihrem Essangebot vom Straßenrand vertrieben. Man hört die ersten Stimmen, dass dies die Schuld der Europäer sei. Ich bin und seh aus wie ein Europäer. Genau das hatte ich schon vor Jahren für die Finanzkrise vorausgesehen. Dass Sündenböcke konstruiert werden um die verbrecherischen Methoden der Finanzwelt und ihren politischen Handlangern zu kaschieren. Da wird noch richtig was losgehen, wenn die Rettungsmaßnahmen in Europa in den Konten der Großindustrie verschwinden und das geschnorrte Hilfsgeld der afrikanischen Eliten vor den Augen der drangsalierten und unter Kriminalität leidenden Bevölkerung dem Einkauf europäischer Luxuswaren dienen.

Zu einfach dargestellt? Zu Holzschnittartig? Zu undifferenziert?

Dieser Blog zeigt Stimmungen. Die schreibe ich mit dem Hintergrundwissen von Wetten auf Verluste. Als erfahrener Verschwörungstheoretiker weiß ich, wer wie scheinbare Zufälle provoziert. Qui bono? Leider hat die Methode immer denselben Haken. Produzierte scheinbare Zufälle ziehen reale Zufälle nach sich, die im schlimmsten Fall auch von den Verursachern nicht mehr kontrolliert werden können. Gestern abend haben wir noch gelacht in der kleinen Eckkneipe meines Vertrauens, an einer kleinen Kreuzung tief im ruhigen Viertel, wo noch keine Soldaten aufgetaucht sind. Ich habe 15 Kinder und 20 Frauen und Männer gezählt, die dort "to go" gegessen haben.

Hygienemaßnahmen Ja. Aufklärung und Bildung ist immer wichtig. Doch unsinnige Verbote sind es nicht.

Täglich kommen SMS der Banken. Sie hätten nun Waschbecken, man solle beim Besuch seine Maske aufziehen oder Internetbanking nutzen. Ich muss oft grinsen, wenn ich Geld in die Hand nehme. Alle Vorsichtsmaßnahmen sind nämlich ein Witz, solange in freier Wildbahn nicht ständig die Hände gewaschen werden und eigentlich müsste das ganze Geld gewaschen an die Leine gehängt und dann gebügelt werden. Und Münzgeld schmeisst man in eine kleine Glücksschüssel, wenn man zuhause ankommt.

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Man müsste so kleine handliche Maschinchen herstellen, durch die man wie bei einer Heißmangel mit zwei Walzen Geldscheine durchkurbeln kann, die dann desinfiziert rauskommen. Aber noch mehr sollte man den Geldmarkt überdenken. Es muss doch irgendwie möglich sein, den wieder zu zähmen.

Weil wir bei Stimmungen stehen geblieben sind. Heute kam ein wenig Unruhe auf, weil es hieß, Montag seien endültig alle Geschäfte zu. Zuerst dachte ich, das sei eine undurchdachte Maßnahme der Regierung, bis ich erfuhr, dass das eine "Ville morte" sei. Also Streik. "Tote Stadt". Ganz so tot wie es sich anhört ist die Stadt dann allerdings nicht. Denn da werden marodierende oppositionelle Gruppen durch die Stadt ziehen, die die kleinen Geschäfte zusammenhauen, die aufmachen wollen. So pendelt der Geist von der Weltwirtschaftskrise, Corona-Virus und togoischem Volkszorn hin und her. Wobei der togoische Volkszorn vermutlich ziemlich glimpflich ablaufen wird, weil wegen Virus jede Ansammlung dieser Art erhebliche Schwierigkeiten mit den Ordnungsmächten bekommen wird.

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Statistik 2 30.03.2020
 

Ein Rückgang von zwei Infizierten in 3 Tagen. Ich habe gar keine Lust mehr zu schreiben.

Statistik 2

Statistik für Togo

 

OK. Können ja nicht alle französisch. Insgesamt gab es 30 kontrollierte Fälle. Wobei nun niemand im fernen Deutschland glauben sollte, dass die Togoer ohnehin gar nicht kontrollieren können. Sie tun es und sie können es. OK? 7 davon sind bereits geheilt und 22 sind noch in Behandlung. Daher die Summe: 2 weniger. Weiterhin nur der eine tragische Fall eines Togoers, der vorher schon Asthma hatte. Für die, die französisch können, habe ich die Linkfelder verlinkt.

Übrigens ist Togo eines jener völlig unbedeutenden Länder für Finanzspekulationen. Ananas, Mangos, so Zeug halt. Phosphat hat schon lange schlechte Preise. Immobilien gibt es nicht in lohnenswerter Menge. Ich fühl mich gut. Am Montag morgen.

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Sollte eine meiner Leserinnen oder Leser noch Zweifel daran haben, dass es sich bei dem vermeintlichen Killer-Virus so wie er dargestellt wird um eine Fake-Nummer handelt, sei dieser Link empfohlen https://swprs.org/covid-19-hinweis-ii/

Ich denke, ab hier darf man sich den Finanzmärkten widmen, von denen der Virus ablenken sollte. Auch darum darf man sich kümmern, warum Politiker sich so und nicht anders verhalten dürfen um nicht abgeschossen zu werden. Hände waschen soll man sich weiter. Auch nach dem pinkeln. Und wer Angst vor einer Grippe hat, soll halt diese hässlichen Maulkörbe weiter tragen.

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Die 4 Todgeweihten 30.03.2020
 

Herr Lorenzo war des abends nach Fisch zumute. Herr Mamadou konsultierte hurtig einen Fischer, Frau Reina brachte den Grill zum glühen. Herr Kevin Kojo der Mechaniker war begeistert, zufällig eingeladener Zeuge dieses Wunsches zu sein, während ein heller, nicht genannt werden wollender Herr und Herr Peter sich darum kümmerten, Luft in die kredenzten Bierflaschen eindringen zu lassen.

So also saßen vier reife Herren um den zusammengenagelten Tisch des kleinen Etablisements am Eck der kleinen Kreuzung an einer Avenue, die nach Madiba benannt ist. Alle großen Stätten der Kurzweil in Lomé waren per Edikt der Obrigkeit geschlossen, doch nicht alle wollten sich dieser Verzwingung fügen. Es gab Aloko zu dem 4-Kilo-Fisch, der sich noch kurz zuvor im Atlantik seines Lebens freute. Aloko sind quer geschnittene Scheiben der Kochbanane, die wie die Schnitze des Yam als Koliko im Öl bruzelten. Dabei erfuhren wir, dass des abends vorher 120 Deutsche in einem Notflieger nach Deutschland verbracht wurden. Alle vier Zechenden zwar per Sprache diesem Land verbunden, konnte jedoch keiner verstehen, wie man auf solch eine saudumme Idee verfallen kann, freiwillig in ein Land zu gehen, wo man 2.500 Euro Strafe für das zahlen muss, was wir gerade machten.

Ein Herr Söder macht dort dicke Backen um per Aushebelung der Grund- und Menschenrechte den Grund und Mensch vorgeblich vor sich selbst zu schützen. Endlich ein starker Mann, so ärgert sich ein Herr Habeck, weil die ihm von einer Werbeagentur verpasste Frau in der Seuche nun ein Hemmnis in der Imagepflege ist. Als so eine Art Hobbit und Oberschleimer seiner demokratisch gewählten Majestätin versucht ein gedrungener Wichtigtuer aus der pleite gegangenen Gegend des nördlichen Rheins auch noch Dekrete zu dekretieren, während die DDR-Konditionierin endlich beim finalen Nichts Sagen angekommen ist und durch jenes Nichts ihre Beliebheit steigert. Weil Nichts besser ist als Mist. Ein Bankmann, der von jenem Nichts exakt so viel Ahnung hat wie seine zitternd schweigende Herrin wird als Mann der Stunde hoch gelobt als Herr über Mediziner und trifft täglich eine falsche Entscheidung die im neuen Deutsch Fake-New genannt wird.

Der größte Coup in der Geschichte des Feminismus sind jene erwähnten Herren, die allen vor Augen führen, dass im neuen Zeitalter des Wassermann dieser in Wasserfrau umgegendert werden muss, weil Männlichkeit als falsche Corona um die mit zwei Händen geformte Möse mit diesen Beweisen ausgedient haben wird.

Dorthin, in dieses Land vergangener Größe, wurden also ein Drittel der in Togo lebenden Biodeutschen evakuiert um live miterleben zu dürfen, wie nun mit Drohnen der Mensch in seinen Bewegungen und per Telefondaten sein zuhausebleiben überwacht wird. Ja leck mich doch am After. Es gab noch Zwiebeln und Tomaten obendrauf zu dieser Schlemmerei und unbedingt erwähnt werden muss ein aufwendig hergestellter Dipp aus Piment, Öl, Knoblauch, wieder Tomate und diversen kräuterlichen Ingredenzien. Die Zahl der als späteren Beweis der Menge an das Mäuerchen gelehnten Flaschen vergorenen Gemüsesaftes, in die bereits erfolgreich Luft gepumpt wurde, stieg ins heldenhafte.

Durchdrungen das Ganze mit Gesprächen über kommende Geschäfte, während die Töchter des Hauses eifrig für trinkbaren Nachschub sorgten. Man gab sich beim begrüßen nicht die Hand, sondern den Ellbogen und verzichtete auf trunkene Verbrüderungen als Zugeständnis an eine außergewöhnlich Situation. So ging die Zeitumstellung fast unbemerkt an uns vorüber. Noch so ein bescheuertes Relikt von politischem Aktionismus, das sie nicht in der Lage sind, wieder aus der Welt zu schaffen.

Stromarbeiter auf der rue Akere Buru in Baguida

Stromarbeiter an der rue Akere Buru

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Ein paar der vielen Arbeiter haben eine Mundschutz. Interessanter ist jedoch, wie viele Arbeiter da stehen um an einem Kabel zu arbeiten. Weil Arbeit fast nicht besteuert ist und nur ein klein wenig zusätzliche Sozialabgaben kostet, kann man viel einstellen. In diesem Fall hätte man in Deutschland einen Kranwagen bestellen müssen um das diebstahlsicher oben aufgehängte Kabel da wieder herunterzuholen. In Togo lassen es sechs Arbeiter am Seil abwärts gleiten, drei kommentieren und drei kontrollieren.

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Malariaregen 01.04.2020
 

Heute Nacht gab es in Lomé den ersten starken Regen dieses Jahr. Thor warf seinen Hammer und Shango warf zurück. Es krachte und blitzte, dass es eine Wonne war. Garten gießen ist eine Geschichte, aber dass alle Pflanzen mal richtig mit Bio-Regen zugeschüttet werden, eine andere. Man merkte es schon an den Waden dass der Regen kommt, denn die Moskitos stachen gestern bei der Kokosnussernte penetrant.

Und weil derzeit ja nichts mehr ohne Coronacorona geht, gibts eine Propheterie vom Propheten: Nach dem ersten großen Regen, der nicht umsonst Malariaregen heißt, wird es viele erwischen. Es muss ja auch mal wiederholt werden. Gegen Malaria ist Corona so eine art feuchter Furz. Nur werden bei einigen, die das Handtuch bei Malaria werfen, posthum die Viren festgestellt, was die Statistik zugunsten von Panik verschiebt. Auch werden nach Regen die Erkältungen zunehmen, was quasi die geöffnete Türe für den neuen Grippevirus ist. Die Statistik wird steigen. Ein wenig. Vielleicht.

Ich habe gesprochen.

Geruch graue kleine Linie
 

Weiter oben am 26. schrieb ich, dass ich was rieche. Ich rieche, dass "50 Milliarden" vom Staat für die Kunst gelogen sind. Für mich gibt es sowieso nichts. Ich habe seltsamerweise immer nur viel bezahlt, aber nie was bekommen ausser vielen Ehrenämtern. Auch in temporären Notzeiten fiel ich durch alle Raster. Weil ich ja in Togo bin, habe ich zweimal auf nichts Anspruch. Keine Rente, keine Grundsicherung, kein Arbeitslosenalmosen, Nichts. Jetzt dachte ich, na ja, vielleicht die anderen. Diejenigen Künstler mit denen ich in Kontakt bin, bekommen bisher noch nichts. Ich glaube ja, dass das ganze Geld draufgehen wird um die Genderarmadas in den Kulturämtern und Institutionen, sowie ihren NGO's und Denk-Tanks aus Soro's Gnaden am laufen zu halten.

Gerade eben habe ich ein Video reinbekommen, wo sich ein Freiberufler aus Österreich mal richtig Luft macht. Schnell schauen, bevor es wegen des Arguments "Hate Speech" wieder gelöscht wird.

In Deutschland bekommen Künstler eine Nummer, die bei meiner letzten Info irgendwas über 35.000 war und dann müssen sie achtgeben, wann sie im Computer dran sind. Wie in Berlin auf den Ämtern. Da bekommt man auch einen Termin in drei Monaten und wenn der aus irgendeiner Not nicht eingehalten werden kann, gibt es einen neuen Termin in drei Monaten. Das mit dem Künstlerformular kann auch drei Uhr Nachts sein. Irgendwann. Dann haben sie 35 Minuten Zeit ein Formular online auszufüllen. Es gab welche, die haben es geschafft. Die bekamen als Bestätigung die Unterlagen von jemand anderem zurückgesandt. Viele haben es nicht geschafft, in diesem Zeitfenster auszufüllen, weil es, wie bei dem Freiberufler aus Österreich, gar nicht ging. Sind die 35 Minuten erfolglos um, gibt es eine neue Nummer am Ende.

Krisenbewältigung durch digitale Warteschlange im Jahre 2020, nachdem man seit Jahren den Anschluss an "Künstliche Intelligenz" wieder haben möchte. Ich denke, manchen dieser Parteiopportunisten die wegen einer Grippe gerade das Grundgesetz und Menschenrechte aushebeln, würde es gut anstehen, sich zuerst Mal Gedanken über natürliche Intelligenz zu machen.

Apivirine graue kleine Linie
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Schon seit 20 Jahren gibt es ein pflanzliches Medikament aus Benin mit dem schönen Namen Apirivine. Das Medikament wirkt antiretroviral und wird schon lange mit Erfolg auch gegen HIV und andere schwierige Viren verwendet. Am erstaunlichsten an diesem Medikament ist, dass Suchmaschinen auf deutsch Null Ergebnisse anzeigen, während im französichen Sprachraum einiges auftaucht. In Burkina Faso findet momentan eine Testreihe mit Apirivine in Verbindung mit Chloroquine statt. Wenn man außerhalb der deutschen Medienpanikmache steht, bei der so getan wird, als ob man fiebrig ein Medikament erforscht und so tut, als sei es im Mai fertig, mutet es seltsam an, dass bestehende nicht erwähnt werden. Geht es wieder um Patente, für die man mittlerweile die halbe Welt in Quarantäne steckt? Oder kann es nicht sein, weil das Mittel aus Afrika kommt?

Wenn ich es allerdings bei meiner Recherche richtig verstand, haben die Chinesen das Mittel schon für sich entdeckt. Es basiert wie einige weiter oben genannten Arzneien auf Hydroxychloroquine, ein dem Chinin verwandter Stoff, der sich meines Wissens auch in Kinkeliba und Kpatima befindet. Wenn der Virus kommt, grase ich in meinem Garten den Kpatima-Strauch ab und trinke mein Aloe-Vera, die ich mir sonst auf meine Haxen schmiere. Das ist doch alles ein Riesen-Bluff.

Quarantäne? Ich geh heut abend wieder ein Bier trinken. Ganz normal.
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Un-Normal 02.04.2020
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Noch ganz normal trank ich also gestern abend mein Bier an der Avenue Madiba in der Eckkneipe meines Vertrauens.

Da kam Hiob.

Per WhatsApp. Ganz modern.

Als gelernter Verschwörungstheoretiker mit geheimem Abschluss brauche ich nun Zeit. Dinge wie "Ausgangssperre", was ich als unerlaubten Eingriff in meine Privatsphäre empfinde, müssen nun neu abgeklärt werden. Ich beuge mich so ungern. Mit einer Nervensäge allein zu Haus und ein Arschlochnachbar, der Techno hört. Gut. OK. Es ist nicht Krieg. Bier gibt es. Auswärts eben nur bis 19 Uhr und ich wurde hier im Dorf ohnehin zum Frühaufsteher. Zur zwischengeschobenen Info für Nahestehende: Während ich dies hier schreibe ist es 5 Uhr morgens und ich hab schon Zeitung lesen hinter mir. Trotzdem. Trotz Alledem und Alledem.

Ich mache eine neue Seite auf. Nichts ist mehr Normal.

Obwohl. Langsam. Langsam. Die Hühner gucken, die Hähne gockeln. Der Tag kommt gerade herauf und mit ihm vermutlich gleich die Sonne. Ich mach mir einen Café Moulou aus einheimischer Robusta-Qualtät. Den Video vom Herr Präsident habe ich mir zur spöteren Ansicht vorhin schon heruntergeladen um ein Zeitdokument zu haben und er sagt zu mir "Cher Compatriot", was ich sehr höflich finde.

Ich mach trotzdem eine neue Seite auf, auch wenn das meiste immer noch Normal ist.

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