| |
|
Seite aktualisiert am 4.10.2008 |
| |
Ransome Stanley. Malerei. Eröffnung: 5.9. um 19 Uhr. Ausstellung 6.9. - 11.10.2008
|
| |
Splitter. Das Neueste vom Vereinigung der Freunde afrikanischer Kultur e.V. |
| |
Tropen im Gropiusbau. Kurz und vernichtend. |
| |
Malam auf der Titelseite von Kunsttermine. 36 Seiten Afrikaschwerpunkt als pdf |
| |
Tragödie in Afrika - Schwabe von Löwe gefressen! Artikel von Peter Herrmann |
| |
Besondere Einlieferungen: Edan-Ogboni Stab, Nigeria TL +-1650 | Musikerzug. Kamerun. TL +-1750 | Hahn Grasland Kamerun TL +-1750 | Sammlung Paul Garn, Dresden, 1920. 11 Bronzen und ein Elfenbeinreiter aus Nigeria und Mali |
| |
Review - Preview. Louzla Darabi, Bill Kouélany, Myriam Mihindou, Malam. 17.05 - 12.07.2008
|
| |
Ransome Stanley
6. September - 11. Oktober 2008
|
|
Ransome Stanley leistet mit seinen Tafelbildern einen originellen Beitrag zur kunsthistorischen Debatte um das Bild im Bild. Man weiß als Betrachter nie so genau auf welcher räumlichen Ebene man sich mit seinem Blick befindet. Sehen wir...
Zu unserer Seite des Künstlers >>
Einladung zur Ausstellung als pdf >> |
| Neuer Text von Peter Herrmann |
|
Alterszuordnungen Der neueste Stand von Analysen über Bronzen aus Westafrika. Aus der Sicht freier Kunstvermittler und des anspruchsvollen Kunsthandels. |
|
Ayana Velissia Jackson. Fotografie.
18 Okt. bis 22. Nov. 2008. Eröffnung: Freitag 17. Oktober 19 Uhr
Louzla Darabi. Malerei.
27. Nov. 2008 bis 17. Jan. 2009. Eröffnung Mittwoch 26. November
Mansour Ciss und Goddy Leye zeigen wir im ersten Halbjahr 2009. |
| Berlin/ 5000 Jahre Afrika - Ägypten - Afrika |
| |
 |
Eine Auswahl subsaharischer alter Kunst der Sammlung Wally und Udo Horstmann wurde unter konzeptueller Mitwirkung der Staatlichen Museen zu Berlin zusammengestellt mit Objekten aus dem Ägyptischen Museum und des Ethnologische Museums. Rund 140 afrikanische Meisterwerke treffen laut Ankündigungstext auf teilweise fünftausend Jahre alte Werke altägyptischer Kunst, aus dem antiken Niltal, aus Ägypten und Nubien, entliehen aus den Ägyptischen Museen Berlin, Leipzig und München.
Ein Besuch lohnt sich. Begleitende Texte von Peter Junge rücken überkommene Bezeichnungen wie "primitive Kunst" oder verallgemeinende Begriffe wie "Afrikanische Kunst" als homogenes Ganzes in einen zeitgemäßen Bezug. Die Objekte sind hell ausgeleuchtet und großzügig gestellt. |
 |
Freunde alter Kunst aus dem subsaharischen Afrika werden hoch erfreut sein. Weniger glücklich dürften diejenigen sein, deren Erwartungen sich mehr auf Ägypten konzentrieren oder die einen relevanten Brückenschlag erwarten. Schon von der Anzahl unterrepräsentiert, verschwinden einige der nordafrikanischen Exponate in den Vitrinen neben den starken Werken der Sammlung Horstmann fast ins Bedeutungslose. Hier liegt denn auch ein Schwachpunkt der Schau.
Verwirrende Begriffe im Ankündigungsext wie "Gegenüberstellung", "Dialog" oder "treffen aufeinander" wären unnötig gewesen. Pädagogische Hinweise, dass auch Ägypten in Afrika liege, dass sich die Kulturen durchdringen und ähnlich hohl klingende Werbetexte, lockten erwartungsgemäß ein Eröffnungspublikum das man mit 65 plus benennen kann. Diese Ansammlung einfacher Phrasen für ein unbedarft postuliertes Bildungsbürgertum wurde in den Vitrinen wenig geistreich umgesetzt. Die seltsamste Variante dürfte dabei ein Ensemble naturalistischer Figürchen aus Ägypten sein, die wie Zinnsoldaten einer Gruppe Ibedji-Puppen gegenüberstehen und sich frontal zu betrachten scheinen. Bezüge der Kulturen auf diesem langen Zeitabschnitt konnten im Ausstellungskonzept nicht umgesetzt werden. Wo im Sudan die kulturellen Quellen einer ägyptischen Kultur angedeutet werden sollen, wurden nachträglich 7000 Jahre alte Kleinstobjekte eingefügt und damit der Ausstellungstitel ad absurdum geführt. Diese konzeptuell unnötigen, winzigen und künstlerisch schwachen Teile sind zu allem Elend auch nur Repliken.
Dass Altägypten eine maßgeblich vom inneren Afrikas beeinflusste Kultur war, konnte somit nicht visualisiert werden. Altersbezeichnungen, bei fast allen subsaharischen Objekten unisono mit "Ende 19tes, Anfang 20tes Jahrhundert" angegeben, wirken leider eher degradierend als erhellend. Mindestens aber langweilig. Als sehr persönliche Einschätzung stimmen sie auch nur teilweise. Einige könnten älter sein, einige scheinen mir auch durchaus neueren Datums.
Eine in den Eröffnungsvorträgen mehrfach betonte interdisziplinäre Kooperation wird nicht ganz klar. Auch wenn in der Ausstellungsarchitektur erfrischenderweise mystifizierende Beleuchtungseffekte und spirituelle Textverweise fehlen, die die Ethnologie in der Vergangenheit ständig bemühte, drängt sich die Frage auf, weshalb einige Leihgaben von Museen, die wie beschrieben sehr konzeptlos wirken, bereits schon "interdisziplinär" wären. Ein fächerübergreifender Ansatz sieht meines Erachtens anders aus. Hier mag der Wunsch der Vater des Gedankens sein.
18. September bis 30. November - Kunstforum der Berliner Volksbank |
 |
| |
Auszug aus der aktuellen Einladung der Vereinigung der Freunde afrikanischer Kultur e.V.
"...Die derzeitige Mode Ausser-Europäische Werke vor allem als Kunst auszustellen ist ein Konzept, welches - meine These - nur die Mängel in Ausbildung und Ausstellung verbirgt. Wo kein Wissen mehr zu den Gegenständen ist, können auch keine qualifizierten Ausstellungen zur Herstellung und den Herstellern mehr stattfinden. Wir suchen nicht mehr nach der gruppeneigenen Ästethik der Hersteller der Stücke, sondern setzen unsere Ästethik - in gut kolonialer Manier - als absoluten Maßstab...."
(Andreas Schlothauer. Investitionsförderung und Bauberatung von Immobilienprojekten, vorwiegend in den neuen Bundesländern sowie Handel mit völkerkundlichen Kunstgegenständen sowie Musikproduktionen. 26.9.2008)
Geneigter Leser. Wir versuchen seit Jahren als Kunstvermittler, alte Kunst Afrikas in ihrem angemessenen Stellenwert zu präsentieren, sie aus der Ethno- und Primitivismusecke herauszubekommen und kuratieren Ausstellungen die sowohl formal als auch kunsthistorisch den Objekten zeitgemäß gerecht werden und dann kommt der Vorsitzende eines Vereins und verbrät "- in gut kolonialer Manier -". Lesen Sie mehr über diesen seltsamen Club |
 |
| |
Die Tropen. Ansichten von der Mitte der Weltkugel
Eine Ausstellung des Goethe-Instituts und des Ethnologischen Museums – Staatliche Museen zu Berlin. Kuratiert von Alfons Hug, Peter Junge und Viola König. Ort: Martin-Gropius-Bau
- Zusammengewürfelte Konzeptionslosigkeit ohne wirklich historische Bezugsysteme zwischen traditionell und zeitgenössisch. Bezogen auf Afrika äußern sich zeitgenössisch zwei weisse Herren aus Südafrika, ein Engländer mit teilweise äthiopischen Wurzeln und reichlich deutschen Künstlern. Kurioserweise also niemand aus den afrikanischen Tropen selbst. Die einführenden Texte spannen sich von dämlich pathetisch bis großspurig angeberisch....
Wo vermuten Sie die Mitte der Weltkugel? |
 |
 |
Unsere Bücherseite >> wird gerade auf Vordermann gebracht. Die Seiten sind aktuell geordnet, strukturiert und durch neue Bücher ergänzt. Wir bauen weiter aus, aber schon jetzt lohnt sich ein Besuch. Neu im Sortiment: Der Joburg Art Fair Katalog, Global Icons von Lydia Haustein, HQ - High Qualitity mit einem sehenswerten Beitrag über Chéri Samba.Ein hochwertiger Katalog von Ransome Stanley mit dem Titel Abb. 2002-2007 ist aktuell zur Ausstellung verlinkt. Einige Bilder aus dem über 100 Seiten starken Buch mit Vorwort von Prof. Julian Nida-Rümelin sind abgebildet. >>>> |
Alte und zeitgenössische Kunst aus Afrika |
| |
|
Der größte Schwerpunkt den Kunsttermine je in einem Heft brachte, setzt sich aus mehreren Artikeln zusammen, die der Kunstwelt einen derzeitigen Stand und Stellenwert von Kunst aus Afrika vermitteln soll. Christian Hanussek (African Art, Springerin, Africultures, etc.) gibt einen Überblick über die aktuelle Kunstszene Afrikas. Marc Peschke (Afrika-Post, Afrika-Wirtschaft, Süddeutsche Zeitung, Zeit Online, etc.) zeichnet ein Profil der Galerie Peter Herrmann und ein Interview mit Peter Herrmann. Dorina Hecht (Afrika Post, Portal Kunstgeschichte) nimmt die Ausstellung ›Benin – 600 Jahre höfische Kunst aus Nigeria‹ (bis 25.5. im Ethnologischen Museum Berlin) zum Anlass auf Fragestellungen zu verweisen, die sich im Umgang mit alter afrikanischer Kunst ergeben. Camilla Péus (Art, Die Welt, Kunstzeitung) schreibt einen Artikel über die erste Kunstmesse Afrikas, die JoburgArtFair und die Galerie Seippel.
|
|
Gunther Péus, (1969 erster Afrikakorrespondent des ZDF und freier Journalist) schreibt über seine Sammlung zeitgenössischer Kunst. Peter Herrmann stellt noch einmal die Ausstellung Around and Around von 1995 vor, Frau Dr. Uschi Eid schrieb ein Vorwort und Franz-Xaver Schlegel über eine Gruppe nigerianischer Maler bei Düsseldorf. Eine Reihe momentan laufender Ausstellungen und die Bedeutung der in Kürze ausgeschriebenen Professur an der FU Berlin werden vorgestellt. Die Möglichkeit, das Institut für Auslandsbeziehungen als eine Plattform für Projektkooperationen zu gewinnen wird genauso angeschnitten, wie eine Vorlesungsreihe an der FU.
Durch die Aktivitäten des deutschen Bundespräsidialamtes wurden indirekt die Grundlagen geschaffen auf der sich nun eine Professur, eine Juniorprofessur und zwei Dozentenstellen für afrikanische Kunstgeschichte an der FU Berlin entwickeln können. (Vorgeschlagen von Prof. Thomas W. Gaethgens). Ebenfalls auf Vorschlag des Bundespräsidialamtes entstand die Idee eine thematisch an Afrika orientierte Ausstellung in der Größenordnung des Hamburger Bahnhofs zu ermöglichen, die für 2009 geplant ist. Diese zwei Beispiele verdeutlichen ein neu erwachtes politisches Interesse an der Kunst dieses heterogenen Kontinents.
Den letzten Teil bildet eine ortsalphabetische Listung von A wie ArtSpace Berlin über Iwalewa-Haus Bayreuth bis zur Galerie Walu Zürich: alle Galerien, Institutionen und Museen, die sich um die Vermittlung von afrikanischer Kunst verdient gemacht haben. Abbildungen von Arbeiten Romuald Hazoumes wurden von der Galerie Dany Keller zur Verfügung gestellt und viele andere Hinweise und Anzeigen komplettieren den Überblick.
>> Kunsttermine, home
>> Kunsttermine, der ganze Afrikaschwerpunkt als pdf. 36 Seiten, blank |
 |
Tragödie in Afrika - Schwabe von Löwe gefressen! |
| |
...Einige ereignisreiche Monate liegen seit meinem letzten Artikel hinter uns und es gibt Interessantes zu resümieren. Messe, Vorlesungen, Ausstellungen, Professur und Politik. Mit einer Ausführung über einen wichtigen Aspekt zu Benin-Bronzen möchte ich feuilletonistisch schwadronieren - und für Freunde der Lästerzunge gibt’s auch was... mehr >> |
| Menschen |
Zu Besuch in der Galerie: Der Musiker Wasis Diop und Peter Herrmann |
|
 |
 |
Während der Ausstellung Pigozzi and the Paparazzi in der Helmut Newton Foundation: Der Besitzer der größten Sammlung zeitgenössischer Kunst aus Afrika, Jean Pigozzi, im Gespräch mit Peter Herrmann. |
 |
|
Im Laufe von neunzehn Jahren Galerietätigkeit war es sehr schwer, einen Vermittlungsanspruch bezogen auf Afrika befriedigend umzusetzen. Immer wieder wurden wir in Rezensionen und Publikumsbeurteilung in eine Ethno-Ecke gedrängt, die Kunst aus Afrika zu exotistischen Artefakten werden ließ. Nach Ursachenforschung begann Peter Herrmann die letzten Jahre immer deutlicher zu formulieren, dass Kunst aus Afrika, egal ob alte oder neue, aus dem Fachgebiet der Ethnologie herausgenommen und in der Kunstgeschichte neu verankert werden muss. In Anknüpfung an ein parlamentarisches Fachgespräch vom Oktober vorigen Jahres wird dieses Thema nun zu einem roten Faden der sich zwischen Kulturpolitik und Kunstmarkt als Aufhänger einer neuen Kooperation zieht. Mit Mitarbeitern des Bundespräsidenten Köhler aus dem Bundespräsidialamt, die Kulturarbeit mit Afrika als wichtigen Pfeiler ihrer Politik verstehen, konnte ich diesbezüglich schon mehrere Gespräche führen. In der Afrika-Post erschien Ende 2007 eine Artikelserie.
Herr Christian Hanussek schreibt aus der Sicht des Kunttheoretikers und Künstlers, Frau Dorina Hecht nähert sich dem Verhältnis von afrikanischer Kunst und Kunstgeschichte aus Sicht einer Kunsthistorikerin, Herr Klaus Paysan vertritt die Sammler, Herr Stefan Eisenhofer beleuchtet aus der Sicht des Ethnologen und Peter Herrmann konturiert an der Schnittstelle zum Handel als Kurator und Galerist. Drei Artikel erschienen in der Ausgabe September 2007, zwei weitere von Eisenhofer und Herrmann in der Dezemberausgabe der Afrika-Post, dem Organ der Afrika-Stiftung. Zum >>Vorwort von Herr Hess und zur Vorstellung der >>Autoren.
Das Thema ist hochinteressant. Die Artikel beleuchten verschiedenste Facetten und geben spezifische Hinweise, die die Kulturpolitik der nächsten Jahre stark beeinflussen könnten. Als erstes Resultat dieses Diskurses könnte eine Professur und eine Juniorprofessur für afrikanische Kunstgeschichte an der FU Berlin gesehen werden. Zusammen mit Zwei Dozentenstellen waren sie kürzlich ausgeschrieben. Es ist mittlerweile bekannt, wer sich beworben hat. In ein paar Tagen haben wir diese Stelle hier aktualisiert und geben ihne die Kandidaten bekannt. Die Galerie hat schon ihren Favoriten. Hearings an der FU sind am 12. und 14. November.
Teilnehmer einer Expertenrunde im Paul-Löbe-Haus des Deutschen Bundestags am 24.9.2007 sprachen über das aktuelle Thema Kunstgeschichte versus Ethnologie:
Alex Moussa Sawadogo (Kunsthistoriker, Burkina Faso/Berlin)
Felix Kama (Darstellender Künstler und Autor, Kamerun/Stuttgart)
Manuela Sambo (Künstlerin, Angola/Berlin)
Christian Hanussek (Künstler und Projektentwickler, Berlin)
Dr. Peter Junge (Ethnologisches Museum Berlin-Dahlem, Bereich Afrika)
Dr. Stefan Eisenhofer (Staatliches Museum für Völkerkunde München, Bereich Afrika)
Dorina Hecht M.A.(Kunsthistorikerin, Berlin)
Dr. Britta Schmitz (Kuratorin der Nationalgalerie im Hamburger Bahnhof)
Prof. Lydia Haustein (Kunsthistorikerin, Berlin)
Peter Herrmann (Galerist und Kurator, Berlin)
Dr. Uschi Eid MdB
Britta Müller (wiss. Mitarbeiterin Büro Dr. Uschi Eid MdB) |
|
|
| |
Wir suchen neue Galerieräume
Der gesamte Gebäudekomplex in der Brunnenstraße 154 wird umgebaut. Der hintere Teil der Galerie, Privaträume und zwei Lagerräume würden für über ein Jahr wegfallen. Da dies eine vernünftige Arbeit nicht mehr zuläßt, müssen wir, schon wieder, umziehen.
Wir brauchen Ihren Tipp
Wenn Sie etwas interessantes wissen, würden wir uns über einen Hinweis sehr freuen.
Ähnlich wie bisher:
80 qm für wechselnde Ausstellungen
30 qm für Daueraustellung Alte Kunst aus Afrika
120 qm Lager und Werkstatt
50+ qm Wohnung
Danke |
 |
 |
Acht Seiten und die Titelseite widmet das Kulturmagazin DU in der Juli/August-Ausgabe der Künstlerin auf Anregung des Chefredakteurs Walter Keller.
Das Motiv? La mariée traversant la nuit II aus dem Jahr 2005. Ausgestellt in der Einzelausstellung Et ils se connurent.
Noch vertreten wir Louzla Darabi exklusiv und noch sind die Preise Einstiegspreise.
Das Magazin wird bei uns zum Verkauf ausliegen. Alle 8 Seiten als pdf
Auf der Joburg Art Fair war Louzla Darabi zu sehen und sechs ihrer Arbeiten hängen in der jetzigen Gruppenausstellung (in der schon alle Kriegerpinguine verkauft sind)
|
| |
 |
|
|
|
Musikerzug.
Tikar, Kamerun. Bronze.
250 Jahre. TL-Expertise.
|
Hahn
Grasland, Kamerun. Bronze
250 Jahre. TL-Expertise. |
| |
|
Wir freuen uns, Ihnen Objekte aus der Sammlung Paul Garn aus Dresden anbieten zu können. 11 Bronzen sind aus Nigeria und Mali und wurden vom Sammler 1920 in Paris gekauft. |
|
 |
Reiter
Benin, Nigeria. Elfenbein
300-500 Jahre |
|
|
| |
Künstler mit denen wir gearbeitet haben und Künstler mit denen wir aktuell kooperieren im Ranking von Artfacts.net. Je weniger Punkte, desto bekannter. Die Meisten sind maßgeblich von unserer Galerie plaziert. (+) Tendenz fallend. (-) Bekanntheitsgrad steigend. |
| |
Künstler |
3.9.2007 |
10.12.2007 |
11.8.2008 |
|
| |
|
|
|
|
|
| |
Pascale Marthine Tayou |
731 – |
695 - |
531 – |
|
| |
Chéri Samba |
1765 + |
1589 + |
1441 – |
|
| |
Frédéric Bruly Bouabré |
1919 – |
1482 - |
1354 – |
|
| |
Ingrid Mwangi |
3120 + |
2804 + |
1966 – |
|
| |
Owusu-Ankomah |
4184 – |
5204 - |
3291 – |
|
| |
Susan Hefuna |
4397 + |
3631 - |
4257 – |
|
| |
Otobong Nkanga |
4561 – |
4482 - |
2920 – |
|
| |
Sokari Douglas-Camp |
5942 + |
6880 - |
4537 – |
|
| |
Jürgen Schadeberg |
6178 – |
6832 - |
7086 + |
|
| |
Moke |
8368 – |
9595 - |
9645 – |
|
| |
Angelika Böck |
9946 – |
14076 - |
17313 – |
|
| |
Wok Marcia Kure |
9784 – |
13105 - |
16869 – |
|
| |
Laura Anderson Barbata |
10356 – |
13192 - |
11905 – |
|
| |
Aboudramane |
11262 - |
16916 - |
22276 – |
|
| |
Senam Okudzeto |
11547 – |
9746 - |
12665 – |
|
| |
Bill Kouelany |
13811 + |
15988 + |
20357 – |
|
| |
Ralf Schmerberg |
14552 – |
22138 - |
31233 – |
|
| |
Louzla Darabi |
18035 – |
29859 - |
42763 + |
|
| |
Nicole Guiraud |
19073 – |
30907 - |
52061 – |
|
| |
Marie Pittroff |
20097 – |
32724 - |
55645 – |
|
| |
Manuela Sambo |
24643 – |
38010 - |
74529 – |
|
| |
Liz Crossley |
24681 – |
38308 - |
- |
|
| |
Nelson Mandela |
27068 – |
40237 - |
- |
|
| |
El Hadji Mansour Ciss |
- |
- |
48306 + |
|
| |
Ayana Velissia Jackson |
- |
- |
- |
|
| |
Myriam Mihindou |
- |
- |
5307 – |
|
| |
Lawson Oyekan |
- |
- |
|
|
| |
Klaus Schnocks-Meusen |
- |
- |
- |
|
| |
Nzante Spee |
- |
- |
- |
|
| |
Malam |
kein Ranking |
27840 + |
28295 + |
|
| |
|
|
|
|
|
| |
Eventuelle zukünftige Kooperationen |
| |
|
|
|
|
|
| |
Alexandre Mensah |
kein Ranking |
- |
- |
|
 |
Loulou Cherinet |
2394 + |
2297 + |
1800 + |
|
| Zarina Bhimji |
1155 – |
1165 - |
994 – |
|
| Goddy Leye |
- |
19843 - |
7097 – |
|
| Ransome Stanley |
|
|
- |
|
| Georg Osodi |
|
|
- |
|
 |
|
Gruppenausstellung: Review - Preview
Bill Kouélany - Myriam Mihindou - Louzla Darabi - Malam
Ausstellung vom 17.05 - 12.07.2008
|
| |
Die von der documenta12 bekannte Bill Kouélany setzt sich in ihren Bildern und Installationen mit Tod, Gewalt und Zerstörung auseinander. Die gerissene Optik des grauen geschöpften Papiers, das sie als Ziegel zum Bau von Mauern oder als Teile des menschlichen Körpers benutzt, ist eines ihrer auffälligsten Bildelemente. Fragmentarisch und zerbrechlich wirken ihre Motive, die mit grob genähten Stichen auf der Leinwand fixiert sind. Sie arbeitet derzeit an Theaterprojekten. |
|
Einige der Gemälde von Louzla Darabi drehen sich provozierend um Erotik, Frau und Islam, andere persiflieren bekannte Führer aus dem islamischen Raum. Ihre Bilder verletzen enttabuisierend das sittliche Empfinden gläubiger Muslime. Wie vor einigen Jahren in Schweden, gab es auch auf der JoburgArtFair wieder Eklats und Zensur. Ein Projekt mit Kampfpinguinen sorgte für Unruhe in der Tate Modern und ein umfangreiches Portrait in der Juli/August-Ausgabe des Magazins DU für gesteigertes Interesse. |
| |
|
|
|
| |
Als Bildhauerin bearbeitet Myriam Mihindou ihre in Fotografien und Videos inszenierten Bildgegenstände: mit Leder abgeschnürte Füße und Hände, die Terrakotta formen, mit Silikon verfremdete Pflanzenteile, Menschen mit Plastiken in eigentümlicher Pose, zur Wandinstallation hoch vergrößerte Mikroaufnahmen von Haaren und Spiegelungen in Glas von schemenhaften Personen. Wie die anderen drei Künstler erscheint auch sie in einem Afrikaschwerpunkt in Kunsttermine 2/08. |
|
Malam empfindet sich als Belehrender, der uns durch seine Skulpturen und Collagen die Verbrüderung von Politik, Christentum, Pharma- und Kommunikationsindustrie vorführt. Zu Fortbewegungsenergie verbrannte Nahrungsmittel und eingeschränkte Bewe-gungsfreiheit für reisewillige Afrikaner setzt er um in wuchtige Materialanordungen aus Gips, Verpackungen und Schrott. Parallel zur Gruppenausstellung zeigen wir im Juni eine monumentale Arbeit am Pont Alexandre III in Paris am Hôtel des Invalides. |
 |
|
 |
|
|
|
| |
85 Objekte in Einzelabbildungen mit Expertisen: mehr >>
Die jetzige Ausstellung. Raumbilder: mehr >>
Eröffnung war am Freitag, den 8. Februar 2008 um 20 Uhr Eröffnungsrede >>
Die letzjährige Ausstellung mit Detailinformationen und aufwändigen Recherchen: mehr >>
Parallel zur Ausstellung Benin - 600 Jahre höfische Kunst aus Nigeria:
Ethnologisches Museum Berlin Dahlem
Eine Powerpoint-Präsentation der Bronzen mit Beschreibung. Zum Herunterladen (4,7MB)
Fachvortrag in unseren Galerieräumen
Bei der kunsthistorischen Einschätzung und Alterszuordnung von Bronzen des alten Königreiches Benin in Nigeria gibt es Unklarheiten, die meist von überkommenen metallurgischen Zuordnungen ausgehen. Ralf Kotalla führte am Mittwoch den 20.2. um 20 Uhr aus, warum die Thermolumineszenzanalyse nach unserer Meinung die relevantesten Ergebnisse erzielt. Wir versuchen, Klarheit in eine polarisierte Debatte zu bringen. Was sich sehr trocken anhört, ist in der Realität äußerst spannend. Die Auswirkungen dieser Debatte berühren Museen, Auktionshäuser und Händler in enormem Ausmaß und werfen ein neues Licht auf afrikanische Positionen der Kunsthistorik. Die Einladung |
| |
 |
Diese Bronze kam bei Lempertz in Brüssel am 26.4.2008 zur Auktion.
Benin. Hochbedeutender Gedenkkopf eines Königs. Bronze, 50 cm
Schätzpreis € 40.000 – 60.000,-
Auktion 918 Tribal Art, Brüssel
Erzielter Preis: € 560.000,-
Provenienz: Britische Militärexpedition 1897 - Händler, W.D. Webster, Sammlung Geheimrat Prof. Dr. Hans Meyer, Leipzig. Sammmlung Albert Wagenmann, Mannheim.
Siehe dazu: Gedenkköpfe mit Flügelhelm aus unserer Ausstellung und in einer Kolumne von Peter Herrmann. |
| |
Diese Bronze kommt bei Sotheby's in Paris am 11.6.2008 zur Auktion.
Benin. Aussergewöhnlicher Gedenkkopf eines Königs. Bronze, 31,5 cm. Auktion PF8009 Important African and Oceanic Art, Paris.
Schätzpreis € 300.000 – 400.000,-
Erzielter Preis: € 540.000,-
Provenienz: Sammlung Governor Guyon, Adolf Hoffmeister, Christina and Rolf Miehler und andere Besitzer.
Siehe dazu: Zwei vergleichbare Gedenkköpfe aus unserer Ausstellung. Slg. Paul Garn 120 Jahre | Nigeria 400 Jahre. |

|
|